Posts from StatusQuoVadis in thread „Wie geht ihr mit der permanenten Fremdbestimmung durch eure Kinder um?“

    Unser Sohn ist auch schon zweimal aus dem Familienbett gefallen nachts...Ich bin jeweils vom Knall und dem Weinen wach geworden. Ist aber zum Glück nichts passiert. Bin nur froh, dass das erst passiert ist, als wir unser Boxspringbett gegen ein niedriges Bett getauscht hatten :disappointed_face:

    Und als er wenige Tage oder Wochen alt war, ist er meinem Mann auch vor der Wickelauflage, die auf dem Boden liegt, etwas aus der Hand gerutscht und mit dem Kopf etwas auf den Boden gekommen...zum Glück nur aus wenigen cm Höhe...auch da war außer einem Riesenschreck nichts.

    Ich finde die Reaktion auch völlig normal.

    Ich bin mir ganz sicher, das hättest du, wenn du es gemusst hättest!

    Naja, "müssen" muss man gar nicht, es gibt ja auch die Möglichkeit ein Taxi oder in sehr dramatischen Situationen den Krankenwagen zu rufen. Uns wurde sogar im Erste Hilfe Kurs sehr eindringlich davon abgeraten, uns panisch selbst ans Steuer zu setzen. Am Ende passiert noch was, und dann ist ggf das Problem, was man vorher hatte, nix gegen das, was man nach dem Unfall hat.

    Kein Kind ist langweilig. Aber der Alltag mit nur einem Kind hat mich z.B. zu Tode gelangweilt. Den lieben langen Tag muss man irgendwas machen und tun und langweilt sich trotzdem.

    Das ist aber eine Typfrage! Ich wusste immer, dass ich mehrere Kinder will. Ich hätte sehr gerne vier oder auch fünf gehabt

    Das ist ganz sicher eine Typfrage. Ich bin wahrscheinlich dann einfach ein ganz furchtbar unwahrscheinlicher Typ, weil ich sowohl sehr gerne mehrere Kinder hätte und wahnsinnig gern Mama bin, aber zeitgleich den Alltag mit einem Kind wunderschön und definitiv nicht langweilig finde - ich sehe eben auch die ganzen Vorteile daran, "nur" eins zu haben, die es nunmal unbestreitbar auch gibt. Nicht zuletzt viel Zeit für einen selbst, Zeit für eigene Interessen und Hobbys, Zeit für eigene Projekte abseits der Familie. Ja, das geht auch sicherlich mit mehr Kindern, wird aber wahrscheinlich mit jedem weiteren Kind schwieriger. Und ich sehe aber auch das Spannende und die Vorteile daran, die es hat, wenn man Geschwisterkinder hat.


    Äh, und da fällt mir ein... ich fand sogar mein Leben mit null Kindern kein bisschen langweilig, ganz im Gegenteil :rolling_on_the_floor_laughing: ...


    Ich glaube, ich finde das Wort "langweilig" im Zusammenhang mit diesem Thema einfach nur allgemein maximal unpassend. Weil man sich den Sinn und das Abenteuer im Leben schon selbst suchen muss, da sind nicht die eigenen Kinder für zuständig, ganz unabhängig von der Anzahl.

    Aber warum ich das überhaupt anbringe, wir möchten ja auch ein zweites Kind und mich schreckt das ehrlich gesagt schon echt ab, was ich hier so lese. Einfach, weil es bei uns mit einem Kind so herrlich schön, innig und harmonisch ist und ich weiß natürlich nicht, wie das in 2, 5, oder 10 Jahren ist, aber im Moment ist unser kleiner Sohn sicher ganz glücklich mit Mama und Papa alleine.

    Wenn wir ein weiteres Kind bekommen ist das ein rein egoistischer Wunsch von uns (klar, sind Kinder letztlich IMMER), aber ich bin mir eben leider Gottes nicht so sicher ob es wirklich zum Besten unseres Sohnes ist .....aaaaber das kann man einfach unmöglich vorher wissen...leider :face_with_rolling_eyes: . Schlimmstenfalls erkennt man höchstens hinterher, dass man einen Fehler gemacht hat.

    Naja, es geht ja nicht um bekommen im Sinne von "haben". Sondern Zeit mit den Eltern zu verbringen, Erlebnisse zu teilen, enge intensive Bindung. Das ist alleine anders, als wenn immer jemand dabei ist. Ich bin auch eher wie ein Einzelkind aufgewachsen (Schwester 15 Jahre älter) und ich hab das eigentlich immer gut gefunden. Es ist ja nicht so, dass man dann vereinsamt, weil es gibt ja Freunde, Kita, Schule, Hobbys etc. Und mit meiner Schwester (die uch zwar liebe und sehr schätze) verbindet mich einfach wesentlich weniger als mit meinen Freunden, weil konträrer Charakter und Ansichten. Und letzteres scheint bei Geschwistern (ganz unabhängig vom Altersunterschied) nicht so selten zu sein. Deshalb finde ich den Tenor, Geschwister seien immer eine Bereicherung, für jedes Kind auch zu kurz gedacht.

    Daran ist nichts Schlimmes. Ich bin ein Einzelkind und es war FURCHTBAR. Ich hätte alles gegeben für Geschwister und weniger "Exklusivität" mit meiner Mum. (obwohl ich sie sehr schätze)

    Ich glaube, das ist durchaus Chrakterfrage. Habe mich auch schon mit Einzelkindern unterhalten, die es super fanden und eher meinten, sie hätten nix vermisst ohne Geschwister (wie auch, wenn man es nicht kennt). Und andere, die mit ihren Geschwistern bestenfalls nichts anfangen können und diese schlimmstenfalls hassen. Und natürlich die, die ihre Geschwister heiß und innig lieben. Tja, weiß man leider alles vorher nicht. Insbesondere nicht, was für das eigene Kind/die eigenen Kinder das Beste wäre. Wenn ein Kind sämtliche Ressourcen und auch Förderung/Aufmerksamkeit der Eltern für sich in Anspruch nehmen kann, ist das jedenfalls in meinen Augen erstmal etwas sehr Positives. Es sind nicht umsonst auffallend viele Astronauten, Piloten etc Einzelkinder :winking_face:

    Jedes meiner Kinder hatte bei mir seinen persönlichen Platz und seine Zeit, aber ganz bestimmt nicht nachmittags, wenn alle da waren.

    Danke für Deinen Beitrag!

    Mich würde interessieren, wie das bei Euch konkret aussah, dass jedes der Kinder seinen persönlichen Platz hatte. Ich stelle mir das halt einfach mit mehreren Kindern echt schwierig vor, gerade, wenn man auch noch alles andere unter den sprichwörtlichen Hut bringen möchte.

    Ansonsten mache ich das recht ähnlich...es wird viel unternommen, sind sehr viel draußen und der Kleine wird auch viel in den Alltag eingebunden, zB zusammen kochen etc, wobei er sich auch schon ziemlich gut ausgiebig allein beschäftigen kann...Hat bei mir aber auch den Hintergrund, dass ich schlicht nicht der Typ zum Spielen bin. Ja, ich mache das schon auch, aber es ist einfach nicht mein Ding. Dafür ist mein Mann zuständig und der macht das dann auch richtig gerne. Arbeitsteilung 🤷‍♀️ . Allerdings ist natürlich mit einem Kind eh alles maximal entspannt...das wird mir mit jeder Seite dieses Fadens deutlicher :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ja, verstehe ich. Ich wollte das aber ernsthaft hier niemandem unterstellen - Du hattest ja auch schon an anderer Stelle berichtet, wie schlecht das Verhältnis zwischen Deinem Mann und seiner Familie ist. Ich kenne halt nur so 2-3 Fälle im entfernten Bekanntenkreis, wo das tatsächlich so in der Art gelaufen ist und da fänd ich es wirklich interessant zu wissen, wie sowas kommt.


    Ich hab dafür sehr wenig Geduld, muss ich gestehen, für diese reflexartig aufratternden Klischeeschubladen ohne weiteres Nachfragen - Fakt ist, dass die beiden ohne mich GAR keinen Kontakt mehr hätten.

    Jaaa....Sowas begegnet einem, so bald man Elternteil wird, gefühlt leider automatisch bei allen möglichen und unmöglichen Themen. Leute, ihre klischeehaften Vorurteile und Meinungen....Joah.......

    z.Fee

    Wenn Dein Mann das ganz genauso sieht, ist ja alles gut (kann ich bei Deinen Schilderungen auch absolut nachvollziehen. Darauf hätte ich auch keine Lust). :thumbs_up_medium_light_skin_tone:


    Ich wundere mich halt nur manchmal über die Fälle, wo die Frau den Mann von seiner Familie "entfremdet" und diese Männer das klaglos mitmachen, wo das Verhältnis eigentlich vorher zur eigenen Familie aber in Ordnung war. Oder die es völlig selbstverständlich hinnehmen, dass die Familie mütterlicherseits irgendwie mehr Aktien in die Enkel hat, als die Familie väterlicherseits. Das ist dann auch alles noch weit entfernt von "gleichberechtigt".

    Aber das ist ja auch OT, sorry.

    Bei letzteren will ich nicht dass sie überhaupt irgendwas an den Kindern (alleine) machen und ich sehe auch kein großen Willen von deren Seite, insofern. Win-win. Aber selbst wenn die näher da wären würd ich ihnen meine Kinder nicht über Nacht geben (so wie meinen Eltern, die letztens beide Kinder eine Woche komplett hatten.)

    Und für meine Schwiegermutter würde ich nichtmal den kleinen Finger rühren, auch nicht wenn es mir gerade passt oder reinläuft.

    Und Dein Mann macht das einfach so mit? Oder hat der auch kein gutes Verhältnis zu seinen Eltern?

    Ich finde das Kleinkindalter auch extrem schön.

    Ich genieße es schon sehr, noch so'nen kleinen 2,5 - jährigen Stöpsel zu haben. Er fängt jetzt erst richtig an zu reden und seine Aussprache ist echt der Brüller, das ist Entertainment pur.

    :thumbs_up_medium_light_skin_tone: Ich dachte lange, bei uns wäre ein kleiner Yoda eingezogen :rolling_on_the_floor_laughing:. So langsam wird's auch mit der Satzstellung, aber das ist echt zu köstlich.

    Mein Großer war sprachlich auch früh fit, aber dafür motorisch reichlich spät. Ist erst mit 18 Monaten gelaufen.

    Ist hier auch so :grinning_face: ...gelaufen erst mit 20 Monaten und mir dafür schon früh ein Ohr abgequasselt. Tragisch fand ich das auch nie, im Gegenteil - war halt länger entspannt mit ihm...ich konnte ihn halt auch mit fast 10 Monaten noch einfach liegen lassen, weil er nicht weg kam :grinning_squinting_face: