Posts by dummschmarrer74

    Hohe Spritpreise werden auch die Preise für Waren und Dienstleistungen erhöhen.

    Zu allererst die Fahrradreparaturen. Wegen der steigenden Nachfrage. Da wird man sich bald kein Fahrrad mehr leisten können, falls man nicht zufällig einen Managerposten bei einem Konzern abgestaubt hat.

    im augenblick hilft dir da auch kein managerposten, weil es einfach nichts gibt :winking_face:


    Das Glas ist das Wenigste.

    wenn das glas automatisch abblendet (elektrochromes glas), kostet es als originalteil über 300€.


    zu deinen fragen:

    1) naja, corona ist doch eine zeitlich begrenzte ausnahmesituation. im pandemiekern wäre ich auch nicht zug gefahren.

    2) nochmal naja, denn das kennt man doch: eigentlich stört der kunde nur den geregelten fahrbetrieb.

    3) k.A.

    4) VW-Bus ist seit jahren "in" (die freiheit des #vanlife!!!), und seit corona ein mega-hype. die ganzen schwaben "sparen" ohne ende, weil sie damit nicht die ganzen hotel-/pensions"wucherer" durchfüttern. da ist jeder preis fürs busle recht, man "spart" ja so toll damit. [nebenbei bemerkt wählt diese klientel dann eifrig "grün", aber gurkt jedes wochenende 100e km von ulm in die alpen.] und seit corona haben halt viele angst vor dem frühstück im hotel und so. das zweite wird sich wieder einregeln, der allgemeine vanlife-hype wird wohl noch eine weile weitergehen.

    mit normalen pendlerfahrzeugen hat das ganze wenig gemeinsam.

    Ich bin innerhalb von 10 Minuten mit dem Fahrrad von der Arbeit zu Hause. Mit dem Auto hätte ich alleine schon 5 Minuten Fußweg bis zum nächsten Parkhaus. Bis ich das Auto überhaupt ausgeparkt hätte und auf der Straße wäre, bin ich mit dem Rad schon längst zu Hause. Zumal man mit dem Auto zur Feierabendzeit dann auf dem ersten Kilometer maximal Schritttempo fahren kann, weil alles verstopft ist. Mit dem Rad fliege ich dran vorbei. Man ist sogar zu Fuß noch schneller. Oder wenn ich Fuß und Bus günstig kombiniere (der Bus steht nicht im Stau, der hat eine extra Spur), bin ich auch wesentlich schneller als mit dem Auto. Und zu Hause gibt es auch keine Parkplätze vor der Tür. Mir fällt wirklich kein Grund ein, warum ich diese Strecke mit dem Auto erledigen sollte, selbst wenn ich ein Auto hätte.

    ach mensch, das auto ist doch _freiheit_!!! du sklavin deines ollen drahtesels!!! :-p :winking_face:

    Und dann gibt es ja noch Leute die soviel Geld haben, dass sie nicht wissen wohin damit, die investieren dann sicher ganz gerne.

    Eher nicht. Die findet man im größten Spielcasino mit dem wohlklingenden Namen "Börse". Zwar nennen die das auch Investieren, aber in Wahrheit wird da nur gezockt auf Teufel komm raus.

    hockst du grad auf dem thron oder wo kommen die sch**haussprüche her?

    Und genau das ist es, was das Auto ist und da kann kein Bus mithalten: Freiheit.

    wow, die werbung hat ganze arbeit geleistet. aber wird sich ändern, früher stand glaube ich auch rauchen für freiheit.

    Kann man machen, aber mich überzeugt es nicht. Wenn ich eh ein Auto unterhalte, d.h. die Fixkosten fallen so oder so an, wieso soll ich dann noch zusätzlich Geld für Öffis ausgeben? Also quasi doppelt zahlen?

    das stimmt. daher müssen die fixkosten für ein auto so weit wie möglich gesenkt werden (kfz-steuer auf 0), und die betriebskosten erhöht werden (kraftstoffsteuer hoch, parkplätze verteuern). und die kosten für önv herunter, die sind z.t. irre hoch und stärker gestiegen als die spritpreise über die jahre.

    Im Nachhinein muss man sagen, das er und Oettinger und Stoiber und Co. immer noch besser als die jetzige 3-Wetter-Taft-Frau waren.

    kürzlich ist ja der bundesbank-weidmann zurückgetreten. das war ja irgendwie so ein postenschacher vor einiger zeit, als die vdl kommissionschefin wurde und weidmann *nicht* ezb-chef. ich vermute irgendwie, das war keine geschickte personalverhandlung damals von mutti.


    nochmal zur krankenkassengeschichte: mir wäre es tatsächlich relativ egal, ob gkv mit dem % system (und bemessungsgrenze) oder pkv mit festen beiträgen (und ohne einkommensabhängiges krankengeld, das passt nicht in dieses system).

    auch die genannte ungleichheit der einkunftsarten für sozialabgaben ist komisch (inkl. dem fehlenden jahresabgleich für sozialabgaben analog zur steuer).


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    aber zurück zu den koalitionsverhandlungen: irgendwie sind mir bisher nur dinge bekannt geworden, die *nicht* kommen: tempolimit, vermögenssteuer, gesundheitsreform. Ist schon was bekannt, was sich ändern wird?

    Ist natürlich nicht so trendy, wie den ganzen Tag mit dem Auto durch die Gegend zu heizen und dann am Abend als vorletzte Fahrt des Tages ins Fitnessstudio...

    Das du dich nicht schämst als Moderator (!!!) sowas vom Stapel zu lassen. Wie übergriffig kann man eigentlich sein? Unfassbar.

    die entrüstungsfront wieder ...

    fitness-usa.jpg

    Das kommt auf die Umstände an. Der Wagen steht auf meinem Parkplatz vor der Haustür. Das Rad steht im Keller. Ich müsste die Kellertür aufschließen, das Rad hochtragen, runter und die Kellertür abschließen, Gartentor aufschließen, Rad rauschieben, Gartentor abschließen, Luft aufpumpen, ... Und zumeist gibt es etwas zum Transportieren.

    die umstände kann man ja ändern bzw augen auf bei der wohnwahl. mein schnellstes & zuverlässigstes verkehrsmittel in der stadt (=rad) ist natürlich auch am griffbereitesten. und am besten gewartet. und vielleicht nicht vom baumarkt, günstiger als ein auto ist es allemal.


    Ich habe keinen Bock. Kannste deiner Liste hinzufügen. Und das sind keine Ausreden, sondern Gründe.

    vollkommen valider grund. sollten halt mehr kosten, die gründe. bei der kraftstoffsteuer ist noch eine menge luft nach oben drin.

    mit dem leo würde ich die 2km auch fahren. und vor jeder ampel eine vollbremsung machen und ein suv zermalmen unterm heck :-p


    Da möchte ich nicht noch so vel Zeit mit Laufen verbringen, sondern lieber meinen Haushalt schaffen, meine dementen Eltern verwalten oder einfach wirklich abschalten. Kochen, essen, Haushalt, schlafen.

    als selber prothesenträger ist mir bewegung wichtiger als haushalt, aber das kann jede:r selber entscheiden.

    Merke: Echte Deals sind wichtiger als echte Innovationen.

    und als innovation nennst du die pendlerpauschale :grinning_squinting_face: :-o

    Man hat in seinem Job gut frisiert und gekleidet zu erscheinen, was bei schlechtem Wetter dann evtl. nicht vereinbar ist mit bequemem Schuhwerk und einer gut sitzenden Frisur.

    da gibt es aber auch seltsame blüten ... da sind in reinem bürobetrieb ohne kundenkontakt langarmhemden+krawatte+sacko (entsprechendes für frauen) "vorgeschrieben", und dafür muss im sommer die klimaanlage rödeln bis zum anschlag und die pendelfahrt ist nur mit auto in die hauseigene tiefgarage möglich.

    H-Bahn

    echt, da gibt es eine h-bahn? geil.

    Dabei ließen sich bestimmt jenseits dieser Extreme

    ich glaube inzwischen, das ist eine typisch deutsche schlechte angewohnheit (ganz allgemein, nicht auf dieses thema bezogen). bei jedem neuen verfahren wird 95% der zeit damit zugebracht, die exotischsten sonderfälle heranzuziehen und zu zeigen, dass das allgemeine neue verfahren nicht funktioniert, weil es nicht alle extrema abdeckt. dass es für 90% der fälle ein fortschritt wäre, ist da vollkommen egal.

    Es muss sich allerdings für die Anbieter auch rechnen.

    ja, habe ich beim schreiben auch gedacht. :winking_face: schwierig ist dabei ja auch, dass zur urlaubszeit alle einen großen pkw wollen. meine idee war, dass mehr angebot und mehr nachfrage kosten senkt und auch die engpässe etwas entzerrt. aber ist sicher auch henne-ei-problematik hier.

    Für solche Sachen kann die Bahn sehr wohl was, in deren Hand liegt es dass die Personaldecke eher ein luftiges Häkeldeckchen ist.

    Klar, für alle Eventualitäten immer genug Personal vorhalten können die auch nicht, aber mich dünkt dort wird, wie sonst auch oft an anderer Stelle, vom personal her stark eingespart.

    ich weiß nicht, wie ernst es der bahn ist, aber ich werde auf allen kanälen mit stellenangeboten der bahn zugeworfen. man könnte also den eindruck gewinnen, dass sie ihre personaldecke schon stärken wollen.

    Nur mal ein Gedankenspiel: wenn man diese fiktiven 6000 Euro durch 50 teilt und damit 120 ALGII-Empfängern ein kostenloses Fahrrad finanziert, mit dem sie zB zur Arbeit fahren können, auch wenn da kein Bus hinfährt und sie sonst gar nicht hinkommen, wäre weitaus mehr geholfen als wenn ein Mensch der 50000-Euro-Autos kaufen kann schon mals 6000 für die nächste Urlaubsreise geschenkt bekommt.

    das ist ein subventions-, kein sozialprogramm ;-). auto ist unser (D) mit abstand größter industriesektor.

    Also letztes Jahr als hier der kauf eines anderen wagens anstand, stand ein E-Auto überhaupt nicht zur Diskussion eben aus vorgenannten Gründen.

    käme für mich derzeit auch nicht in frage. ich fahre so selten, dass es sich weder ökonomisch noch ökologisch rechnen würde.

    mit einem car-sharing wäre ich vermutlich eh günstiger als mit eigenem auto, aber hier gibt es keine nutzbaren angebote. spontaneität wird oft überschätzt, ich mache nur geplante autofahrten, d.h. eine vorherbuchung wäre kein "problem" für mich.

    Aber man braucht auch nur zu den Stoßzeiten auf die Straßen zu schauen - da sind die meisten Autos einfach besetzt und es sind keine Zweisitzer. Die Statistiken belegen das auch, dass der weitaus häufigste Nutzungsfall in Deutschland die Alleinfahrt im niedrigen Kilometerbereich ist.

    Wie ToniA gerade schrieb: Wenn man sich schon ein Auto zulegt, wählt man es so aus, dass es zum Budget passt und möglichst alle Nutzungsfälle abdeckt. Dass es dann im Einzelfall überdimensioniert erscheint ist dabei hinzunehmen. Wer kann sich denn mehrere verschiedene Autotypen hinstellen um für jeden Nutzungsfall das absolut passende Fahrzeug zu haben?

    bei verbrennern mag das nicht so die rolle spielen (die riesen-SUVs fährt eh keiner, weil es dafür auch nur irgendeinen anwendungsfall gäbe), aber bei eautos spielt die verlangte reichweite ja schon eine rolle.

    die sharing-angebote müssten viel stärker ausgebaut werden, so dass nicht wie von Timba recherchiert 2k€ fällig werden, wenn man für die eine urlaubsfahrt sinnvollerweise das große/starke/reichweite fahrzeug mietet.

    Ich fand früher am Arbeitsplatz (Uniklinik in Großtadt) immer furchtbar, dass man morgens endlos einen Parkplatz suchen musste und ich dann oft 10-12 Stunden später nicht mehr wusste, wo ich parke.

    von einem schlauen arbeitskollegen habe ich gelernt, dass man auf dienstreise immer den parkplatz notiert, wenn man in einem großparkplatz für mehrere tage das auto abstellt :grinning_squinting_face:

    Ich habe tatsächlich schon einen ganzen Umzug per Bus und U-Bahn gewuppt :winking_face:

    Dafür gibts Umzugs-LKWs bzw. PKWs. Dafür ist ein Öffentlicher PERSONENnahverkehr nicht vorgesehen und schon gar nicht während der Hauptstoßzeiten!

    ja, eben. ein umzug ist also wirklich kein besonders gutes argument für ein eigenes auto.


    Vielleicht, weil sie überproportional viel Platz auf der Straße wegnehmen, andere mit den Emissionen ihrer Fahrzeuge belästigen und eine generelle Gefahrenquelle darstellen... ?

    Das mögen die Gründe für die Unzufriedenheit sein. Erklärt aber noch nicht, warum fremde Menschen dafür zuständig sein sollen, für Zufriedenheit (einzelner Menschen? / aller Menschen?) zu sorgen.

    wenn die eine lebensweise die allgemeinheit "schädigt", ist sie nicht gleichwertig zur anderen zu sehen und das argument: "jeder, wie er will" passt nicht wirklich.

    die schädigung findet z.b. finanziell statt https://www.vcd.org/themen/ver…ostenwahrheit-im-verkehr/ oder gesundheitlich https://www.spiegel.de/gesundh…eutschland-a-1255358.html