Posts by Paradisi

    An Deiner Stelle würde ich die Werte zeitnah kontrollieren lassen, mit Fokus auf den Ferritinspiegel - Eisenspeicher. Sollte dieser zu niedrig sein, wäre eine Vorstellung beim Kardiologen sinnvoll. Du schreibst, daß die Stents vor 10 Jahren implantiert wurden. Wurde in den letzten Jahren nochmals zur Kontrolle eine Coronarangiografie durchgeführt oder ein Herz MRT? Ein Herz MRT ist nicht invasiv, d.h. man kann während dieser Untersuchung nicht therapieren, im Gegensatz zu einer invasiven Herzkathederuntersuchung. Noch eine Frage! Werden bei der jährlichen kardiologischen Kontrolluntersuchung auch die hirnversorgenden Gefäße geschallt?

    Du könntest in einigen Wochen das Hämoglobin und die Erythrozyten, zur Sicherheit, nochmals kontrollieren lassen. Koloskopie und Gastroskopie, ohne Befund, besser kann es nicht sein. Bei den Laborparametern fehlt das Ferritin. Der Ferritinspiegel - Eisenspeicher ist ein sehr wichtiger Wert im Eisenstoffwechsel. Das Ferritin sollte einmal gecheckt werden. Du hast einen LDL Wert von 72 und das bei einer coronaren Herzerkrankung, nach Stentimplantation! Kompliment, davon träumt mancher Patient. Super!

    Es gibt Antidepressiva, die die sogenannte QT Zeit im EKG verlängern, auf Grund dessen wurde wahrscheinlich das EKG angeordnet. Bei Sertralin ist das mehr als selten. Zur Überbrückung, bis das Antidepressium seine volle Wirkung zeigt, können noch andere Medikamente verordnet werden. Das liegt im Ermessen des Arztes. Du würdest dann mit Deinen Ängsten und Panikattacken in den nächsten 2 - 3 Wochen besser zurechtkommen. Wenn das AD Wirkung zeigt, kann man das Medikament wieder absetzen. Damit meine ich keine Benzodiazepine, wie z.b. Tavor - Lorazepam. Diese Medikamente haben eine sehr hohe Abhängigkeitspotentiale und sind keine Lösung. In einem Forum dürfen keine Medikamente empfehlen werden, daher nur!! eine Option. Promethazin - Atosil Tropfen helfen bei Angststörungen sehr gut, auf Grund der Tropfenform individuell dosierbar. Es handelt sich um ein niederpotentes Neuroleptikum, das nicht abhängig macht. Eine Nachfrage bei Deinem Arzt kostet nichts!

    Ich habe schon lange herzrhytmusstörungen, Extrasystolen. Deshalb vermutlich EKG und ja sie hat gesagt aufgrund dessen wäre setralin besser hatte sie gemeint.

    Dann ist Sertralin das richtige Antidepressivum, da dieses die QT Zeit im EKG nicht verlängert.

    Das hängt von den Werten des Eisenstoffwechsels ab. Der Eisenstoffwechsel umfaßt die Werte Eisen, Eisenbindungskapazität, Transferrin, Transferrinsättigung und das Ferritin. Der Ferritinspiegel - Eisenspeicher ist ein sehr wichtiger Wert. Ist der Wert stark erniedrigt, wird in der Regel mit einer oralen Eisensubstitution therapiert, z.b. mit Ferro Sanol Duodenal Kapseln. Ist der Ferritinwert sehr stark erniedrigt, kann das Eisen auch infundiert werden. Wurde der Ferritinspiegel bei Dir kontrolliert? Wichtig wäre noch der Hämoglobinwert - roter Blutfarbstoff und die Erythrozyten - rote Blutkörperchen. Diese Werte werden in einem kleinen Blutbild bestimmt. Ein kleines Blutbild umfaßt die Werte Hämoglobin, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und den Haematokrit. An Deiner Stelle würde ich nochmals beim Hausarzt vorstellig werden und nachfragen, welche Laborparameter kontrolliert wurden und ob die Werte stark vom Normbereich abweichen. Ein Termin bei einem FA für Kardiologie dauert in der Regel ja länger. Ich wünsche Dir alles Gute!

    Es reichen auch Zysten und Myome in der Vorgeschichte, um den US einfach so zu bekommen. Oder eben "Beschwerden"...

    Richtig, aber als reine! Vorsorgeleistung ist mir diese Untersuchung bei gesetzlich versicherten Patienten, nur als Igelleistung bekannt. Meine Privatkasse hat immer gezahlt, dafür bleibe ich auf anderen Kosten sitzen.

    Genauso der Vaginalultraschall. Bin am überlegen das beim nächsten FA Temin als IGEL mitzumachen

    Meine Frau, privat versichert, bekam immer der Vaginalultraschall, Auch Bekannte, die gesetzlich versichert sind, bekamen den ebenfalls, ohne etwa zu bezahlen. Kommt wohl auf den Arzt an.

    Das ist mir völlig neu, daß die gesetzlichen Krankenkassen, ohne Verdachtsdiagnose, eine vaginale Sono, als reine Vorsorgeleistung, zahlen. Die PKV zahlt. Besser wäre es, die vaginale Sono in den Vorsorgekatalog zu übernehmen. Bei gesetzlich versicherten Patienten kenne ich diese nur als Igel Leistung. https://www.frauenarzt-ludwig.…tersuchung-igel-leistung/

    Ähm, achso. Danke für die Richtigstellung. Ich sollte mich etwas mit Medizintechnik auseinandersetzen :thinking_face:  :grinning_face:

    Aber noch zum Ultraschall: Der erkennt halt nicht den Mikrokalk/ das DCIS. Das kann nur die Mammographie (und das MRT? CT? Keine Ahnung). Aber auch die erkennt nicht unbedingt alles. Bei mir wurden aus 1cm Mikrokalk laut Mammographie 7cm DCIS nach histologischer Auswertung.

    Das ist abhängig von der Art der Sono und dem Gerät. Bei einem 3 D Ultraschall, mit Hochfrequenzsonde können allerkleinste Mikrokalkherde diagnostiziert werden.

    Ah, okay, danke. Das wusste ich noch nicht. Bzw. die Aussage des Radiologen und der Frauenärztin (zertifiziertes Brustzentrum) war eine andere. Kann ich erwarten, dass ein solches Brustzentrum über so ein Gerät verfügt? Es ist keine Uniklinik, aber in einem regionalen Verbund mit der Uniklinik verbunden.

    Da bin ich überfragt. Das Brustzentrum hier, direkt angegliedert an das Universitätsklinikum, verfügt über diese Geräte.

    Das ist abhängig von der Art der Sono und dem Gerät. Bei einem 3 D Ultraschall, mit Hochfrequenzsonde können allerkleinste Mikrokalkherde diagnostiziert werden.

    Ein Magnetresonanztomograf arbeitet nicht mit Strahlen, sondern mit Magnetismus. Auf Grund dessen entfällt die Strahlenbelastung. Ein Computertomograf arbeitet mit Strahlen. Eine Mammasono - Ultraschall ist sehr genau. Dazu bedarf es allerdings des richtigen Gerätes - Degum 3. Die Gynäkologen erhalten nach entsprechender Fortbildung ein Zertifikat, um die Bilder überhaupt beurteilen zu können.

    Es gibt Antidepressiva, die die sogenannte QT Zeit im EKG verlängern, auf Grund dessen wurde wahrscheinlich das EKG angeordnet. Bei Sertralin ist das mehr als selten. Zur Überbrückung, bis das Antidepressium seine volle Wirkung zeigt, können noch andere Medikamente verordnet werden. Das liegt im Ermessen des Arztes. Du würdest dann mit Deinen Ängsten und Panikattacken in den nächsten 2 - 3 Wochen besser zurechtkommen. Wenn das AD Wirkung zeigt, kann man das Medikament wieder absetzen. Damit meine ich keine Benzodiazepine, wie z.b. Tavor - Lorazepam. Diese Medikamente haben eine sehr hohe Abhängigkeitspotentiale und sind keine Lösung. In einem Forum dürfen keine Medikamente empfehlen werden, daher nur!! eine Option. Promethazin - Atosil Tropfen helfen bei Angststörungen sehr gut, auf Grund der Tropfenform individuell dosierbar. Es handelt sich um ein niederpotentes Neuroleptikum, das nicht abhängig macht. Eine Nachfrage bei Deinem Arzt kostet nichts!

    Ich habe noch nie erlebt, dass die Kostenübernahme des Gentests abgelehnt wurde. MRT wird eindeutig nur übernommen, wenn eine Biopsie einen bösartigen Befund liefert oder im Rahmen der Nachsorge. Da kann man sich in allen anderen Fällen dumm und dämlich diskutieren (tue ich seit 2 Jahren udn ich werde mein MRT jetzt selber zahlen, aus Gründen. Mir behagt mein Befund nicht und eine Kollegin hatte dieselbe Situation und jetzt auch eine Brustkrebs-Diagnose).


    Aber: Der Gentest wird eigentlich immer bezahlt!

    Es gibt einige Genexpressionstests. Die Krankenkassen zahlen den Oncotype DX, bei einem Mammakarzinom, im Frühstadium.

    Ich habe auch gelesen, dass die Medikamente einen emotional ziemlich abstumpfen können.

    Nur bestimmte, und die stehen bei Dir gar nicht zur Diskussion.

    Ich war heute beim Psychiater. Ich bekomme eine Überweisung in eine Klinik und sie will mir sertralin verschreiben. Hat damit jemand Erfahrungen? Ich brauche noch ein EKG und soll mir das noch überlegen.

    Sertralin hat Nebenwirkungen, wie jedes Medikament. Diese können, müssen aber nicht auftreten. Du kannst davon müde werden. Antidepressiva zeigen nicht sofort Wirkung. Da braucht es etwas Geduld. Das Medikament lindert die Symptomatik, behebt aber nicht deren Ursache. Dazu ist eine entsprechende Psychotherapie notwendig. An Deiner Stelle würde ich das Medikament nehmen. Ich wünsche Dir alles Gute und baldige Besserung!

    Meine Mutter hatte mit 75 auch eine Zyste am Eierstock, die laparoskopisch entfernt wurde, und es stellte sich dann heraus, dass es ein bösartiger Tumor war. Dann kam einige Wochen später noch eine Total-OP. Ich würde deiner Mutter dazu raten, das entfernen zu lassen.

    Ich habe Glück gehabt. Der Schuß hätte leicht nach hinten losgehen können. Der bioptische Befund ergab einen beningen Tumor, keine Malignität.