Posts by Shojo

    (Aber hey, ich würde mich auch sehr freuen, wenn im Frühjahr die Inzidenzen so weit absinken, dass man drüber nachdenken kann. Zumindest am Platz ohne Maske, das wäre wirklich supergut.)

    Außerdem sagte ich nicht, dass SOFORT alle Maßnahmen in den Schulen abgeschafft werden sollten, sondern LANGFRISTIG die Tests und im Frühjahr, wenn sich das Sinken der Inzidenzen abzeichnet, die Maske zu freiwilligen Sache werden sollte. Bei uns gab es im letzten Sommer auch keine Maskenpflicht am Platz mehr.

    Die Tests werden ganz sicher langfristig abgeschafft, die sind arschteuer. Manchmal klingt es so, als würde manch einer annehmen, irgendjemand hätte Spaß daran, die Leute mit Tests zu gängeln, aber Fakt ist doch, dass sie teuer sind und keiner das will. Sie werden eher zu früh abgeschafft als zu spät.

    Dass im Sommer keine Maskenpflicht am Platz mehr war, ist doch auch ein deutliches Zeichen - es wird doch bereits an die aktuellen Erfordernisse angepasst, das muss man also gar nicht fordern, sondern das ist bereits so? Formulierungen wie "spätestens im Frühjahr" sind nur halt völliger Käse, weil es ja nicht auf die Jahreszeit ankommt, sondern auf die Umstände, und da muss man schauen, wie es im Frühjahr aussieht.

    In Hamburg stehen in den Unterrichtsräumen Luftfilter, und fertig. In der Hinsicht bin ich echt zufrieden und verstehe den Zorn dort, wo das nicht klappt, sehr gut.

    Ich würde es zB auch gut finden, wenn spätestens im Frühjahr die Maske in den Schulen zur freiwilligen Sache werden würde und langfristig auch die Tests.

    Weil Du ganz auf Durchseuchung setzen wollen würdest, oder weshalb?

    Und heute zerbricht man sich die Köpfe über das Gendern. So ändern sich die Zeiten.

    Ich zerbreche mir echt sehr viel lieber den Kopf darüber, was sich in der Sprache ändern kann und sollte, um alle mit einzubeziehen, statt gegen solchen unfassbaren Dreck wie das "Fräulein" und die damit verbundenen Widerwärtigkeiten kämpfen zu müssen. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Es ist das erste Mal das mir das im Alltag begegnet ist und stört den Lesefluss tatsächlich enorm.
    Da wusste wahrscheinlich selbst der/die Übersetzer*in nicht genau, wie er/sie damit umgehen sollte und hat es dann einfach so gelassen.

    So was ist häufig nicht Übersetzer-, sondern Verlagsentscheidung. Und das schon durchaus nach Abwägungen angesichts von ziemlich haarigen Schwierigkeiten bei solchen Übersetzungen, nicht einfach aus einem "Hö? Na ja, einfach so lassen" heraus.

    Es gibt kein "gesichertes" neutrales Pronomen im Deutschen, das heißt, was immer du da nimmst, es ist akut von Veraltung bedroht, was bei einem Druckerzeugnis auch nicht so super ist. Das englische "they" funktioniert und wird (im Englischen) höchstwahrscheinlich bleiben.

    Ich sehe es auch so, dass es momentan noch keine saubere Lösung gibt, und deshalb sehe ich keine Möglichkeit einer "vorgeschriebenen" Verwendung, es sei denn in formalen Schreiben. Die sind sprachlich eh umständlich, da kann man problemlos gendern. Aber für die Alltagssprache sehe ich bisher keine wirklich brauchbaren Entwürfe.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich die deutsche Sprache nicht wirklich zum gendern eignet.

    Das ist tatsächlich ein saublödes Problem - unsere Artikel. Im Englischen geht es super, im Deutschen ist es ein Riesenkrampf. Es zieht ja viel weitere Kreise, als dass man nur sie, er und eine weitere Form bräuchte. Die gesamte Syntax eines Satzes wird an das gemeinte Geschlecht angepasst. Das heißt, dass beispielsweise auch Possessivpronomen angepasst werden müssten - mein Freund, meine Freundin lässt sich nicht geschlechtsneutral ausdrücken, es wäre mein:e Freund:in (und das ist noch ein unkomplizierterer Fall - das mein:e bräuchte dann eben auch eine Lösung, wenn man eben eine richtige neutrale Form bilden will. Das ist sehr weitreichend und ziemlich scheußlich, um ehrlich zu sein, das Deutsche sperrt sich da ganz ungemein.

    Ich finde das ehrlich gesagt sehr merkwürdig. Und englische Pronomen im deutschen Text zu verwenden, finde ich mehr als befremdlich.

    Im Deutschen gibt es da nur lauter experimentelle Versuche, aber noch nicht DAS Pronomen, das sich dafür fest etabliert hat. Und eine klare, eingängige Grammatik gibt es entsprechend auch noch nicht.

    Vor allem find ich es schwierig, aufgrund einer mathematischen Hochbegabung eine Klasse höher einzuschulen. Und überhaupt eigentlich richtig idiotisch - dann ist er der erste in der Klasse, der gerade mit der Schule anfängt.

    Ich würde das entspannt beobachten, alles ganz normal machen, und wenn er später dann Bock auf Projekte, Begabtenförderung etc. hat, unterstützen. In allererster Linie ist er einfach ein Kind, das vermutlich in der Schule keine Probleme mit Mathe haben wird, das ist doch super.

    Schaut mal, ob Xylit eine Option ist, in der Zahnpasta und gegebenenfalls als Kaugummi oder auch in Süßigkeiten (Vorsicht, falls ihr einen Hund habt, für die ist das hochgiftig - Menschen verstoffwechseln es nicht, allerdings sollte man vorsichtig starten, weil manche Menschen auf zu große Mengen anfangs mit Durchfall reagieren können).

    Schützt die Zähne ein bisschen, hilft ein wenig beim Remineralisieren.


    Alles Gute für die Zähne eures Kindes, hoffentlich entwickelt sich die Sache ganz gut. Dass es ein Riesenschock ist, verstehe ich sehr gut.

    Interessante Logik. Also freuen sich wohl auch alle heterosexuellen Frauen über Vergewaltigungen durch Männer.


    Aber die polnische katholische Kirche ist halt auch wirklich der fucking allerletzte Scheißdreck. Das ist so ein zutiefst verrotteter Sumpf, dass er eigentlich stillgelegt gehört.