Posts by Sunflower_73

    GreenVelvet

    Oh je, Du hast mein Mitgefühl...


    Ich habe so langsam aber auch das Gefühl, dass bei mir dieses Jahr in diese Kategorie "kann weg, braucht keiner mehr" kann...


    ich habe in meiner strandtasche ein kleines nähset und ein paar ersatzverschlüsse

    Verrate mir bitte, wiher man die bekommt! An dem Unterfangen bin ich bisher gescheitert...

    Bei mir hat sich eine Kleidungspanne mehrfach wiederholt; allerdings immer im Urlaub: Mir ist mehrfach beim Bikini-Oberteil hinten der Plastikverschluss (ist ja leider mittlerweile nur nich Plastik, selten Metall) gebrochen. Mittlerweile steht auf meiner Urlaubs-Packliste "Sicherheitsnadeln" und "Kabelbinder". Damit kann man das Ganze retten...

    Fehlender Austausch im realen Leben. Alleine freiberuflich tätig, keine Kollegen.

    Bzw. spezifischerer Austausch mit Leuten, die Erfahrungen in best. Themen haben (bei mir bspw. meine Gesundheitsbaustellen, pflegebedürftige Eltern). Findet man im Alltag ja auch nicht immer.

    Und irgendwie "Helfersyndrom": Teilw. mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben.

    Das geht leider nicht wirklich; die arbeiten quasi nur Terminfälle ab.


    Bzgl. Spoiler: Entweder einfach ehrlich sein. Oder eben sagen, dass Du allgemein recherchiert hast wg. Einzelzimmer etc.!


    Update:

    Mich hat gestern noch meine HÄ angerufen. Ich hatte den MRT-Bericht rübergefaxt am Donnerstag; hatte sie gestern dann aber nicht mehr erreicht. War auf Hausbesuchen und es war unklar, ob sie noch reinkommt. Nächste Woche Urlaub. Aber sie kam noch rein und hat den Zettel gesehen. Ich stand gerade beim DM an der Kasse... Sie sagte ganz klar: Zweitmeinung, OP muss nicht, es wird ja besser. Mehr Zeit geben; ich würde alle Physio der Welt von ihr bekommen. War deutlich gegen die Klinik und fand meine Idee gut. Puuh. Ich bin gerade wirklich unsicher, und das hat Sicherheit gegeben.


    Und keine Ahnung, ob mein Körper gerade denkt "och nöö, OP ist auch doof": Es ist etwas besser. Ich war heute den ganzen Tag auf den Beinen ohne mich hinzulegen und "nur" mit Diclo. Ich habe letzte Nacht das erste Mal seit über 4 Wochen mehr als eine Stunde am Stück geschlafen. Ich kann wieder klar denken, weil der Schmerz nachgelassen hat. Es ist immer noch beschissen, aber wenn ich überlege, wie es noch vor 10 Tagen war...


    Mittwoch jetzt Physio und Termin in der anderen Klinik. HÄ war so toll, noch eine Einweisung zu schreiben und in der Apotheke in der Näbe für mich zu hinterlegen. Sooo unkompliziert.


    Abwarten. Ich werde hoffnungsvoller...

    Ich muss passen, weil es bei mir einfach noch nicht lange genug klappt. Ich kann von meinem einen gelungenen Versuch und dem Drumherum aber nicht sagen, dass ich meine Knie merke. Und gerade das TEP-Knie ist da sensibel bei falschen Bewegungen. Ich werde es mal im Auge behalten!

    Die haben in dem Sinne keine Notaufnahme...


    Ach Mensch, dass es mit der Schmerzklinik nicht so passt, ist schade. Inhalt vs. Rahmenbedingungen... Hotels haben aber teilweise geöffnet und die haben dort ggf. auch Besucherzimmer. Aber ändert nix daran, dass es keine Einzelzimmer gibt. Schade.

    Mit allem Respekt: Das ist die normale Massenabfertigung. Ja, es geht um Welten besser, aber schlecht war daran auch nichts. Arztegespräche hatte ich auch, das waren dann immer 2-3 Sätze: "Leichte Entzündung, Rest müssen wir abwarten, Bericht bekommt Hausarzt".


    Was macht Dir so viel Angst? Und bzgl. "nicht wissen wohin": Entweder warte ich und lasse Kommentare an mir abprallen. Oder klopfe/klingele selber, ist dann auch DEREN Problem, wenn sie es nicht besser erklären.


    Bitte bitte bitte, DIR zuliebe: Lasse mehr an Dir abprallen und finde einen Weg, weniger ängstlich und hilflos zu sein/fühlen. Was auch immer Dich blockiert.


    Klar wäre Empathie an manchen Stellen im Gesundheitswesen angebrachter. Ich hatte gestern wieder den Vergleich. Radiologe. Ich lasse seit 21 Jahren quasi alles in derselben Praxis an meinem Studienort machen. Letzten Sommer mehrere Untersuchungen, auch für mich neuartige. Riesenpraxis, Massenabfertigung, aber: Mitarbeiterinnen super. Reden, einfühlsam, erklären,... Angenehm. War letzte Woche dort zur Mammographie. Gestern dann Notfall-MRT hier im Ort in der einzigen Praxis, in der man mir letztes Jahr seitens des Arztes ziemlich blöd gekommen ist. Aktuell maximale Abschirmung. Es hängen sogar überall Schilder "Aufgrund von Corona teilen wir Ihnen nur kurz die Diagnose mit und bitten, alles Weitere mit dem überweisenden Arzt zu besprechen". Autsch, das wirkt schon arg feindselig. Es war ein Notfall-MRT, direkt von anderem Arzt angemeldet. Ich wurde an der Anmeldung angemault, warum ich keine Maske ohne Draht mithätte (trug FFP2). Ja meine Güte... Durchführung hätte jeden MRT-unerfahrenen Menschen ans Limit gebracht in der Situation, mir ging es auch nicht gut. Kommandoton, unklar, unfreundlich, null Einfühlungsvermögen. Ich habe es überstanden, aber es geht besser.


    Und das sollte das ganz wichtige FAZIT für Dich sein:

    DU hast es GESCHAFFT. Es war doof, aber DU HAST ES GESCHAFFT. Punkt.

    Ganz lieben Dank an Euch!


    Ich habe sogar meine Hausärztin noch erreicht bzw. sie hat mich nach Hausbesuchen noch zurückgerufen, was mir nicht versprochen werden konnte, weil sie schon weg war, als ich angerufen habe. Sie sagt, ich soll es mir überlegen; es wäre eine Option, aber ihrer Meinung nach kein SOFORTIGES Muss. Das war erstmal hilfreich und hat den Druck rausgenommen.


    Aber:

    Die Aufklärung war ein Witz und ich habe gesagt, dass ich noch überlegen möchte. Genervte Reaktion (sagte mir auch einiges). Ich habe dann nach Telefonmarathon an meinem Uniort einen Termin bekommen. Am Mittwoch. Absolutes Top-Zentrum, auch vom Physio empfohlen. DAS fühlt sich jetzt richtig an.


    Peddi:

    In S. sind die Wartezeiten leider zu lang; da halfen meine Kontakte leider nicht weiter. Termin Ende Juli ist mir doch zu lang.

    Und bzgl. der Lähmungen: Ist ja nur Oberarm/Hand, die kribbeln. Schlimmer wird es tendenziell nicht mehr. Und das mit den Kliniken: Hey, es gibt hier EIN Krankenhaus und im Nachbarort 20 km entfernt noch eins. Waldwiesenkrankenhaus, gut für Beinbruch und Herzinfarkt. Und dann sind wir schon in meiner Unistadt als nächste Instanz. Das ist hier Scheibenrand, aber so richtig.


    Ausfall ist problematisch, aber ab einer best. Dauer auch nicht mehr. Meine Versicherungen greifen nach 14 / 22 / 30 Tagen, d.h. lange genug krank rentiert sich am ehesten. Netterweise greift die gestztliche Krankenkasse an 2. Stelle; genau DIE weigert sich aber. Kündigung geht bald raus.


    Ich bin wieder etwas ruhiger. Bauchgefühl ist dann doch hilfreich. Öfter mal drauf hören. Ernsthaft. Muss ich gerade sagen. :-P

    Danke erstmal!


    Bin jetzt hier in der Kleinstadtklinik, die machen richtig Druck - und irgendwie fühlt es sich nicht richtig an.

    OP soll Montag sein. Selbst darum musste ich hier gerade kämpfen.


    Eigentlich tendiere ich deutlich zur Zweitmeinung. In größerer Klinik. Habe Tipp von meinem Physio bekommen, den ich angefunkt habe.


    Angeblich eilt es... ich will die Schmerzen loswerden... und trotzdem hadere ich gerade. 2 Cages, evtl. Versteifung mittels Platte. Alles wird grob in den Raum geworfen, an den nächsten verwiesen,...


    So kenne ich mich auch nicht bei OP's, bis auf Eierstockcyste war alles aber auch immer lange überlegt.


    *seufz*

    Danke!


    Ist auch der einzige gute Weg. War heute beim Orthopäden, weil die Schmerzen nicht weggehen und die rechte Hand immer wieder taub wird. Reflexe, Krafttest, Röntgen, sofort Notfall-MRT in der Radiologie. Fazit: Doppelter massiver Bandscheibenvorfall mit Nervenkompression (C5/C6 uund C6/C7). Morgen Termin beim Neurochirurgen, schnellstmögliche OP empfohlen (Cage).

    Ich bin... fertig. Ich habe Angst.

    Ich musste nach meiner AstraZeneca - Impfung als der Stopp kam auch erstmal aufpassen das ich nicht vor Angst schon Dinge fehldeute.

    Dito. Samstag geimpft, Montag Impfstopp.


    Fehlgedeutet habe ich nichts, aber 14 Tage lang 2x täglich nach Petechien gesucht und meine Kopfschmerzen analysiert. Mir war bewusst, was ich da tue, und ich konnte z.T: selber schmunzeln, bin nicht in Panik verfallen,... Aber es war konstant da, im Hinterkopf. Und da sollte man sich bewusst machenm dass man darauf nicht einsteigen darf, sondern wirklich SELBER und AKTIV bestimmte Gedanken relativieren muss.

    Es ist okay, dass die da sind. Aber es kommt drauf an, was man daraus macht.

    Meine Mutter hat auch jahrelang rumgedoktort, unter ärztlicher Aufsicht. Nichts half, letztlich dann die Tablettenkur. Ja, wird ungern gemacht, weil die den Körper schon belasten. Aber irgendwann geht es halt nicht anders. Und siehe da, hat funktioniert und Nebenwirkungen hatte sie auch keine nennenswerten.

    Bzgl. der Wasserkisten und Einkäufen an sich hatte ich schon die Überlegung, mir einen Radanhänger zu kaufen. Denn letztlich sind es bei mir die Einkäufe, wo es ohne Auto nicht geht. Ich bin war Single, aber kaufe 1x in der Woche richtig ein.

    Habe mich dagegen entschieden, denn: Was habe ich davon, wenn ich zu Lidl radele und danach den Kram im Anhäger lassen muss, während ich bei REWE bin? Da ist ein Auto wieder praktischer, da die Sachen einfach sicher verschlossen sind. Kann auch Jobkram im Auto lassen; beim Radeln müsste ich erst nach Hause, alles abladen, wieder los,...


    Ich habe meine Fahrten mit dem Auot reduziert, aber ganz ohne wird es hier auf dem Land und mit meinem Berufsalltag nie gehen.