Mein Haustier und ich

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  • Wir haben seit letztem Jahr wieder einen Hund, ein "Strassenköterle" aus dem Süden Europas. Wohlwissend und von der Organisation auch mehrfach drauf hingewiesen, Verhaltensregeln etc. mit auf den Weg gegeben, dass das anders sein wird als wenn man sich einen "Hund to go" aus einer anderen Familie holt, wie zuvor mehrfach geschehen. Nun ist sie da und wow, so hatte ich mir das tatsächlich in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt. Die ersten Tage hatte sie soviel Angst, dass sie sich draußen gar nicht lösen konnte. Schon die Vorbereitungen nach draußen zu gehen, Panik in ihr ausgelöst haben. Und wie sich die Panik eines Hundes äußern kann, war mir bis dato auch völlig fremd. Ängste hatte ich aber in der Tat nicht. Ich ließ ihr einfach Zeit, erwartete ungefähr das, was wir am Vortag erreicht hatten, wenn keine zusätzlichen Störfaktoren da waren. Und damit entwickelte sich unsere Maus erstaunlich schnell zu einem munteren Hundemädchen. Im Haus ist sie mittlerweile ganz normal, sehr verspielt, manchmal frech. Aufs Gassi gehen freut sie sich mittlerweile auch, wenngleich das immer noch nur rund ums Haus stattfindet. So richtig weglaufen traut sie sich nicht. Aber macht nichts, wir kommen wöchentlich ein Stückchen weiter und tadaaaa - letztens sind wir die erste Runde gelaufen. Also nicht nur die Wege hin und zurück, wie zuvor. Da freut man sich dann wie Bolle :star_struck: und ist fast versucht, eine Tapferkeitsmedaille zu verhängen :grinning_face:

  • Das hört sich super an und mir geht beim Lesen schon das Herz auf.

    Freue mich für euch, wenn es Tag für Tag ein kleines Stückchen mit den Ängsten der Kleinen besser wird.

    Dass du deine Erwartungen auf niedrigem Level hast, find ich gut. Das nimmt einfach den Druck raus und das merkt auch die kleine Maus. :red_heart:

  • he Fantaghiro,


    da macht ihr ja alles genau richtig. Schwierig finde ich manchmal, diese Hunde nicht zu bedauern um sie nicht zu bestärken, da musste ich mich ab und an echt zusammen reißen. Schön, dass ihr so einen Hund genommen habt. Wisst ihr wie alt sie wohl ist? Angaben zur Vorgeschichte?


    Ich habe eine fast 14jährige Griechin hier bei mir. Man weiß es nicht genau, aber sie war geschätzt etwa ein Jahr alt, als sie zu uns kam, schon kastriert, also viel zu früh :face_with_raised_eyebrow: und sie hat sich auch toll gemacht. Und trotzdem, bei aller Liebe zu meinem alten Mädchen, sie wäre eine perfekte Katze geworden. Ein Hund, der quasi selbst bestimmt, wann er geknuddelt werden möchte, und auch sehr deutlich zeigt wenn es reicht, der immer ein klein bisschen unabhängig und "wild" geblieben ist. Zum unbeschwerten Spielen habe ich sie nie bekommen, also mit mir und einem Gegenstand, dafür ist sie in ihrem Sozialverhalten mit anderen Hunden großartig. Ok, in letzter Zeit wird sie etwas schrullig, aber wer wird das nicht mit dem Älterwerden :smiling_face_with_sunglasses:

  • Süntje

    Davor hatte ich auch Angst, dass ich mitleidig bin und damit manches verstärke. Aber ich muss zugeben, dass ich anfangs ein klein wenig genervt war, ich glaube, das hat geholfen. Ich hatte da so eine Art innere Distanz aufgebaut und das wiederum hat "s' Köterle" nicht mit Gefühlen überfrachtet, was sie ja noch gar nicht gewohnt war. Zur Vorgeschichte wissen wir ein bisschen, sie ist ein Jahr alt, wurde nahe einer großen Straße geboren und kam mit ihrem Bruder in den Shelter. Sie ist allerdings so ängstlich und zurückhaltend, dass aktuell noch kein direkter Hundekontakt möglich ist. Ein großer Fortschritt ist, dass sie nun hinter anderen Hunden herläuft mit gebührendem Abstand, immerhin etwas. Und wie Deine wurde unsere auch viel zu früh kastriert. Sie ist nun ein Jahr alt und wurde im September aufgeschnitten. Das macht manches viel schwieriger und verunmöglicht vielleicht das eine oder andere. Wir werden es sehen. Ausgelassen spielen kann sie dafür mit uns, aber das sind Sequenzen und da bestimmt immer noch sie. Und sie hat auch Phasen, wo sie Abstand sucht. Aufs Sofa möchte sie auch nicht, lieber unten an den Füßen liegen na gut, dann beugen wir uns halt zu ihr runter, wenn Madame gestreichelt werden möchte...
    Einer unserer vorigen Hunde, immerhin 25 kg schwer, wurde alt wie ein Methusalem, nämlich 18 Jahre. Sie wurde auch richtig schrullig im Alter, aber wir haben das geliebt. Es ist nochmal eine ganz andere Zeit mit dem Hundetier, aber auch eine wunderschöne!

  • Was hast Du denn für Haustiere?

    Ich habe Meerschweinchen.

    Am Anfang die normalen Glatthaar und auch nur 2 im Wohnbereich.

    Mittlerweile hab ich 'ne kleine Hobbyzucht von Schweizer und US Teddys. Sie haben ihr eigenes Gartenhäuschen und es leben im Moment 12 Schweinchen dort. Vor kurzem gab es wieder süßen Nachwuchs.

    Ich hätte früher mal nie gedacht, wie unterschiedlich die süßen Nager sein können. Das geht von "gib mir Futter aber fass mich nicht an",bis hin zu "ich will nur aus der Hand gefüttert und dann in den Schlaf gekrault werden. " :grinning_face_with_sweat:

  • Cassandra 86

    Oh, Meerschweinchen finde ich auch total putzig! Und schön, dass sie artgerecht in der Gruppe leben dürfen! Das geht ja nicht allen so ...

    Spannend finde ich bei den Meerschweinchen, wie weit die bei Geburt als Nestflüchter schon sind. Und damit sind sie wirklich quasi ab Geburt sooo putzig und goldig :smiling_face_with_heart_eyes:

  • Cassandra 86

    Oh, Meerschweinchen finde ich auch total putzig! Und schön, dass sie artgerecht in der Gruppe leben dürfen! Das geht ja nicht allen so ...

    Spannend finde ich bei den Meerschweinchen, wie weit die bei Geburt als Nestflüchter schon sind. Und damit sind sie wirklich quasi ab Geburt sooo putzig und goldig :smiling_face_with_heart_eyes:

    Das stimmt!

    Die knabbern schon am Tag der Geburt am Heu herum und hüpfen wie kleine Frösche durchs Gehege. Trotzdem ohne Muttermilch geht's nicht. Ich hatte letztes Jahr ein Schweinchen, dass kurz nach der Geburt gestorben ist und mit ihr fast alle Babys. Den Einen konnte ich retten, hab ihn alle 2 Stunden mit der Flasche gefüttert, auch nachts. Das war's wert.

  • Das stimmt!

    Die knabbern schon am Tag der Geburt am Heu herum und hüpfen wie kleine Frösche durchs Gehege. Trotzdem ohne Muttermilch geht's nicht. Ich hatte letztes Jahr ein Schweinchen, dass kurz nach der Geburt gestorben ist und mit ihr fast alle Babys. Den Einen konnte ich retten, hab ihn alle 2 Stunden mit der Flasche gefüttert, auch nachts. Das war's wert.

    Wow, das ist eine echte Herkulesaufgabe! Tolle Leistung!

  • wir haben das mal mit einem Zwergkaninchen versucht, vor Urzeiten als meine Kinder noch Kaninchen hatten und sich das in der Zoohandlung gekaufte Mädelspaar als Pärchen entpuppte... hat aber nicht funktioniert, von den 5 Kleinen hat sie aus irgendeinem Grund nut 4 großgezogen. Und wir haben das mit dem Kleinen nicht geschafft.
    (Und ja, heute würde wir auch keine Kaninchen mehr in Zoohandlungen kaufen, das ist über 20 Jahre her)

  • Ich habe eine kleine Schabenzucht😂

    Die ist für unsere Rotknievogelspinne und unsere 2 Leopardgeckos als Hauptnahrungsquelle.

    Dazu kommen 2 Aquarien und 2 Katzen, wobei der Kater unser ständiges Sorgenkind ist.

    Er wurde mit vielen Hautwunden vor 8 Jahren ausgesetzt. Er ist vermutlich aus einer Qualzucht-Inzuchtfabrk mit leicht vergrößertem Herz, Asthma, Eosinophilem Granulom und inzwischen noch einer Penisamputation. Dazu kommen ca 50 gutartige Hauttumore, die ihm ein noch eigenartigeres Aussehen bescheren. Er ist ein Nacktkater brush, das heißt, er hat minimal Haare.

    Davon abgesehen ist er ein unglaublich liebevoller Kerl, der ununterbrochen Schmuseeinheiten möchte, unter der Bettdecke schläft und immer um seine Menschen rum ist.

  • Ich habe aktuell 4 Katzen und einen Hamster. Eigentlich wollten wir nur 2 Katzen, nachdem mein geliebter Kennykater nach 17 Jahren bei uns verstorben war. Doch auf der Pflegestelle gab es noch eine arme Katze, die fast nur in der Dusche lebte. Die haben wir auch noch eingepackt. Seitdem bin ich auch im Tierschutz aktiv und bin selbst manchmal Pflegestelle. Letztes Jahr übernahm ich 2 Kätzchen zum päppeln und vermitteln. Eine war schwerkrank und hat es nur knapp geschafft - sie ist unser kleines Foster-Fail geworden. Die andere wurde erfolgreich vermittelt. Den Hamster habe ich auch nur zur Pflege aufgenommen, obwohl natürlich klar war, dass er seinen Lebensabend bei uns verbringen wird. Der dürfte wohl bald gekommen sein. Er ist jetzt 3 Jahre und sieht immer wackeliger aus. Aktuell nähe und häkle ich für Wildtiere in Pflegestellen. Von der eigenen Pflegestelle möchte ich etwas pausieren. Ich bin froh, dass unsere Problemkatzen derzeit alle so gesund wie möglich sind. Das war echt harte Arbeit.

  • Pflegestelle find ich toll, wenn mein altes Mädchen mal nicht mehr da ist, dann will ich Pflegestelle für eine ausrangierte Vermehrerhündin werden und je nachdem wie es dann mit dem bekloppten Labbi hier passt, werde ich auch gern Pflegestellenversager :dog:

  • Wir haben leider nur noch einen Kater 6,5 Jahre alt, da unsere Katze vor 2,5 Jahren angefahren wurde und am nächsten Tag in der Tierarztpraxis verstarb. Ich habe an ihr sehr gehangen und habe lange um sie getrauert.


    Nun der Kater ist ein lustiger, seit er kastriert wurde ist er fauler geworden und hat etwas zu genommen. Gestern lag er auf dem Rücken, ist seine Lieblingsstellung und musste herzhaft gähnen, dabei hielt er sich plötzlich eine Pfote vor sein Mäulchen, das sah so putzig aus

    Es kommt wie es kommt und et hat immer noch gut gegangen <3

  • Wir haben leider nur noch einen Kater 6,5 Jahre alt, da unsere Katze vor 2,5 Jahren angefahren wurde und am nächsten Tag in der Tierarztpraxis verstarb. Ich habe an ihr sehr gehangen und habe lange um sie getrauert.


    Nun der Kater ist ein lustiger, seit er kastriert wurde ist er fauler geworden und hat etwas zu genommen. Gestern lag er auf dem Rücken, ist seine Lieblingsstellung und musste herzhaft gähnen, dabei hielt er sich plötzlich eine Pfote vor sein Mäulchen, das sah so putzig aus

    Der weiß, was sich gehört :winking_face:

    Tiere sind einfach was Wundervolles!

    Und auch irgendwie Therapeuten.

    Sie merken, wenn's einem nicht gut geht (zumindest Hund und Katze).

    Wenn ich mal Stress oder Ärger habe, setz ich mich einfach eine halbe Stunde zu meinen Schweinchen und beobachte sie, was sie für Blödsinn machen oder welche akrobatische Verrenkungen sie können, nur um an das beste Stück Futter zu gelangen. Da muss man automatisch lachen und es geht einem danach wirklich besser.

  • Ich hatte schon ganz viele Tiere, Kaninchen, Meerschweinchen, einen Hund und mittlerweile nur noch Katzen.

    Meine Lieblingskatze ist ein halber Hund, sie beherrscht einige Kommandos die normalerweise nur Hunde können.


    Katzen habe ich schon einige verloren, der erste Kater wurde wegen fortgeschrittener Nierendysfunktion eingeschläfert.

    Und dann sind mir im Laufe der Jahre vier Katzen einfach so "abhanden" gekommen,.

    Ich denke sie wurden Opfer einer "Umsiedelungsaktion" eines Nachbarn der es nicht mag, wenn Katzen durch seinen Garten laufen.

    Bei lediglich einer Katze weiß ich was mit ihr passiert ist, sie wurde weit weg von ihrem Zuhause tot aufgefunden,.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Menschen, die Tiere hassen, haben wir hier auch genug in der Nachbarschaft. Da wird einfach mal Rattengift mit Hackfleisch gemischt und damit die Katzen angelockt, die "unerlaubterweise "durch Nachbars Garten laufen, um sie auszulöschen. Meine Freundin hatte einen Kater,der irgendwann nicht mehr nach Hause kam. Er war gechipt und bei Tasso registriert. Ca ein Jahr später fand man ihn in einer geschlossenen Kiste in der Kiesgrube versenkt.

    Sowas ist abartig!

  • Nun, ich hatte auch einige Tiere, und ich hoffe, sie hatten es gut bei mir.

    Drei Hunde, 2 Katzen, 30 Jahre lang Chinchillas. Kamen alle zu mir, ich habe mir (bis auf Notfallentscheidungen bei den Chins) nichts gekauft. Sie fanden mich, nicht ich sie.

    Sie waren sehr bereichernd und haben mir viel Spaß gemacht.

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