Genderismus im Alltag - oder auch nicht?

  • Ich finde einige Argumente gegen die Toilettendebatte durchaus erwägenswert, aber dass Du das da auf Seite 31 dieser Diskussion schreibst, angesichts dessen, was hier schon geschrieben wurde, beweist tatsächlich eine völlig absurde Ignoranz Deinerseits.

    Ich habe in der Tat nicht alle 30 Seiten dieser Diskussion vollständig gelesen, insbesondere den Teil der Diskussion, der sich um Toiletten dreht.


    Ich persönlich kenne keine Frau und keinen Mann, für den es ein Problem darstellt im öffentlichen Raum getrennte Toilette zu benutzen.

  • Ich habe mein Studium auch als Ingenieur abgeschlossen und nicht als Ingenieurin. Deshalb möchte ich auch nicht so betitelt werden. Ingenieurin klingt für mich immer ein bisschen nach Frauenversion des Ingenieurabschlusses.

    nach meiner Disputation musste ich auf einem Zettel ankreuzen, ob ich zukünftig "Frau Doktor" oder "Frau Doktorin" genannt werden möchte bzw.,

    was in die Urkunde kommt (und der Titel muss ja dann so geführt werden, wie es in der Urkunde steht).

    In der Uni kannte ich das mit Frau Dr.in schon, aber ich dachte mir, dass das außerhalb bestimmt kein Schwein verstehen würde,...

  • Bei der Bahn und in Flugzeugen geht es hauptsächlich um Platz. Daher nur eine Toilettenkabine. Die müssen halt dann alle benutzen. Im Prinzip kein Problem.

    In Restaurants/öffentlichen Gebäuden ist aber mehr Platz vorhanden, und es muss für viele Menschen gleichzeitig Platz sein (z.B. Theaterpausen).


    Öffentliche Toiletten sind oft unhygienisch, und ja, Pissen im Stehen ist eben für Männer die hygienischte und schnellste Methode zum Wasserlassen. Ausserdem wird ein Pissoir auch billigers sein als eine Kabine, und man kann mehrere nebeneinander hängen. Das stört (die meisten) Männer nicht.
    (Frauen würden wohl nicht nebeneinander ohne Sichtschutz pinkeln uns sich gegenseitig die Geschlechtsteile vor die Nase halten).

    Warum sollte man also Männer in Kabinen zwingen? Hätte nur Nachteile. Nur aus reiner Gleichmacherei?

  • Und der weit überwiegende Teil der Frauen und Männer die ich kenne haben kein Problem mit der Benutzung von Unisextoiletten.

    Ich muß gestehen, daß ich noch nie mit einem Menschen im realen Leben über "Unisextoiletten" gesprochen habe. weil ich auch noch nie eine solche Toilette gesehen habe.


    Überall wo ich mich im öffentlichen Raum aufhalte, seien es Restaurants, Bahnhöfe, Flughäfen, Geschäfte, Schwimmbäder, Turnhallen, Schulen, sonstige öffentliche Gebäude, selbst auf kleinen Rasthöfen auf Autobahnen gibt es Toiletten für Damen und Herren.


    Ich kann mich nicht erinnern jemals irgendwo nur eine einzige Toilette vorgefunden zu haben.

  • (Frauen würden wohl nicht nebeneinander ohne Sichtschutz pinkeln uns sich gegenseitig die Geschlechtsteile vor die Nase halten).

    Es gab doch mal so plastifizierte Kartontrichterdingers, die man sich als Frau unten hinhalten konnte, so quasi als Penisersatz. Die wurden auf Festivals verteilt in der Hoffnung, die langen Schlangen vor den Toiletten zu verhindern. Abgesehen vom Müll, den man bei jedem Wasserlassen produziert, fand ich die superpraktisch. War aber ziemlich allein mit meiner Pinkelfreude. Die meisten meiner Mitstreiterinnen beklagten sich lauthals, sie könnten „nicht loslassen“ und nahmen die Wartezeit vor den Kabinen in Kauf. :face_with_tears_of_joy:

  • (...)
    Ich kann mich nicht erinnern jemals irgendwo nur eine einzige [Unisex]Toilette vorgefunden zu haben.

    Das erstaunt mich. In kleinen Lokalen kommt es aber sogar sehr oft vor, dass nur ein WC vorhanden ist. Das ist dann einfach der Standard den man zu Hause hat.

    Hauptsache das WC wird gut gewartet, und ist sauber. Das schafft Vertrauen.

    Auch in der Eisenbahn sind die Toiletten geschlechtsneutral. Eine pro Wagen, und man hofft dass sie im Betrieb und nicht abgeschlossen ist...


    In den Schwimmbädern sind die Toiletten oft mit den Umkleiden zusammen, und darum für M und W getrennt.

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