Worüber ich heute traurig war

  • Sanne

    Ihr habt eine Menge zu verarbeiten... ich würde wirklich der Therapie Zeit geben und den Bewerbungsdruck rausnehmen. Schule kann noch eine gute Ablenkung sein, vertraute Menschen,... Aber Bewerbung, neuer Lebensabschnitt: Wozu jetzt mit Gewalt einen "normalen" Ablauf erzwingen? Gerade was Ausbildung und so eine weitreichende Entscheidung inkl. Sich-selber-verkaufen (im Vorstellungsgespräch) angeht. Das ist doof, wenn man sich gerade so ganz anders fühlt.


    Ich glaube, Du hast da ein gutes Bauchgefühl mit der Idee!

    Live the life you love. Love the life you live.

  • Einen Schulabschluss kann man nachholen und die bewerben kann sich deine Tochter auch noch, wenn es ihr wieder besser geht. Wichtiger ist jetzt die seelische Gesundheit. Alles Liebe für euch und weiterhin ganz viel Kraft! :smiley_emoticons_hug:

    Es muss nicht immer alles einen Sinn ergeben. Manchmal reicht es, wenn es Spaß macht.

  • traurig ist nicht ganz das richtige Wort.
    Ich bin im Urlaub an der Westküste Dänemarks und bei einer Fahrt heute kamen wir an einem Militärübungsgelände vorbei. Vor 5 jahren fand ich das noch total albern, ich musste an große Kinder denken, die Bock haben, zu spielen, sich mit Schlamm beschmieren um sich zu tarnen und die Spaß daran haben, mit Panzern durch den aufspritzenden Schlamm zu fahren, dabei Äste auf dem Helm zur Tarnung zu haben, ich fand es so lächerlich vor ein paar Jahren noch.

    Heute fand ich es bedrückend, beklemmend, es hat eine ganz andere Bedeutung bekommen für mich.

  • Ach.. heute erfahren, dass ein Kumpel aus meiner „alten“ Zeit, noch ein Kind bekommen hat. Derzeit bin ich von Schwangeren und Babys umgeben und auch wenn ich es mit meinen zweien unheimlich anstrengend finde und vermutlich kein weiteres Kind kriegen wollte (nur manchmal flammt der Gedanke dann halt doch auf), bin ich manchmal traurig darüber, dass es keine „freie“ Entscheidung ist, denn alle Ärzte raten dringend davon ab.

  • Ach.. heute erfahren, dass ein Kumpel aus meiner „alten“ Zeit, noch ein Kind bekommen hat. Derzeit bin ich von Schwangeren und Babys umgeben und auch wenn ich es mit meinen zweien unheimlich anstrengend finde und vermutlich kein weiteres Kind kriegen wollte (nur manchmal flammt der Gedanke dann halt doch auf), bin ich manchmal traurig darüber, dass es keine „freie“ Entscheidung ist, denn alle Ärzte raten dringend davon ab.

    Ja, das kann ich verstehen. Ich habe ja ein „Wunderkind“ - galt als so gut wie unfruchtbar. Außerdem bin ich echt froh die für mich heikle Babyzeit (in der sich meine Epilepsie wieder gemeldet hat) überstanden habe.


    Trotzdem… ich hätte gerne eine richtige Familie, aber vor allem für meinen Sohn….

    Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!


    Pythagoras von Samos

  • Ich bin tieftraurig über eine Nachricht, die mich heute erreicht hat.

    Der 3 jährige Sohn eines lieben Kollegen ist gestern gestorben :sad_but_relieved_face: .

    Vor 6 Monaten wurde die Diagnose gestellt.

    Es tut mir einfach so unfassbar leid, habe kaum Worte dafür...

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