Wie werdet ihr heizen?

  • Ich hoffe, ich darf deinen Beitrag MrWinterbottom benutzen?

    Wenn ihr könnt, und die, die es können, sollten darüber nachdenken, wirklich genug Heizmaterial zu lagern. Oder anderes Zeugs, das gut warm hält bzw. warm macht (Decken, Ponchos, Fäustlinge, Wollmützen, ...).


    Grund: ich habe nun zum wiederholten Male hier gehört, dass in Europa ein kalter Winter bevorsteht.

    Ich habe ja immer über die hiesige Wettervorhersage gelächelt, aber nachdem sie Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahres mehrfach gesagt haben, dass es hier viel mehr Regen geben wird als sonst gewohnt, und nachdem sich das als richtig herausgestellt hat, habe ich nun doch etwas Respekt bekommen.

    Unabhängig von den Wettervorhersagen sagen hier auch einige, dass es sehr kalt werden wird, weil es wahnsinnig viele Nüsse und so gibt.


    Das bringt mich dazu zu hinterfragen, bis zu welcher Temperatur heizen auch einfach notwendig ist?!


    Wir heizen mit Gas und ich habe gestern die Heizungen angemacht, nachdem wir 17.8° Grad in der Wohnung hatten.

    Empfehlungen lauten ja, dass eine Raumtemperatur von 19 Grad alleine wegen Schimmelbildung sinnvoll sei.


    Wir haben in den anderen Wintern immer ca 21° Grad gehabt, bzw die Heizung so eingestellt. Das Bad etwas wärmer.

    Gas einsparen können wir eigentlich nur noch beim Duschen.


    Wie handhabt ihr das? Was ist für euch akzeptabel? Wie begegnet man einer möglichen Schimmelbildung? Immer nur temporär richtig heizen, frisst ja auch viel Energie.

  • Ja, natürlich .. zwei Dinge werde ich in meiner Wohnung nicht tun - frieren und hungern. Wenn ich zum Frühdienst muss, werde ich morgens um 04:00 nicht kalt duschen und nicht in einem kalten Badezimmer sitzen.

    Charlie Brown:Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy! - Snoopy: Stimmt, aber an allen anderen Tagen nicht.

  • Unabhängig von den Wettervorhersagen sagen hier auch einige, dass es sehr kalt werden wird, weil es wahnsinnig viele Nüsse und so gibt.

    Woher wissen die Nüsse die Langzeit-Prognose? :grinning_face:



    Wir heizen mit Gas und ich habe gestern die Heizungen angemacht, nachdem wir 17.8° Grad in der Wohnung hatten.

    Empfehlungen lauten ja, dass eine Raumtemperatur von 19 Grad alleine wegen Schimmelbildung sinnvoll sei.

    Schimmel ist eine reine Feuchtigkeitsfrage, keine Temperaturfrage. Natürlich hängt die Wandfeuchtigkeit von den Temperaturverhältnissen ab, aber diese sind nur ein mittelbarer Einfluss auf den Schimmel - kein unmittelbarer.


    Auch mit konstant 5° in der Wohnung muss kein Schimmel entstehen, wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist und das Gefälle zwischen Lufttemperatur und Wandtemperatur nicht hoch. Die Ansprüche an das Lüften werden nur deutlich höher. Was wiederum zu einer beschleunigten Auskühlung der Wohnung führt - Teufelskreis. Irgendwann kommt der Punkt, wo sich die Luft schneller aufwärmt als die Wände (durch das Wohnen an sich, der Mensch strahlt ja auch Wärme aus, man hat Verbraucher am Laufen oder kocht mal). Und dann ist der Punkt erreicht, wo Schimmel droht.


    Taktisch klug wäre es daher, irgendwann nach dem Lüften mal gut zu heizen, um die relative Luftfeuchtigkeit zu senken. Und wenn die Bude dann wieder aufgewärmt ist, so lange davon zehren, wie es geht. Und wenn die Temperatur dann stark abgesunken ist, wieder lüften und heizen. Ich glaube nicht, dass man damit viel spart, aber Schimmel könnte man so vermeiden.

  • Wir werden so heizen, wie immer - nur den Raum, wo ich mich aufhalte (am WE mehr Räume). Und hier schon 21 Grad mindestens.


    Die anderen Räume werden aber immer mal kurz mitgeheizt , (Heizkörper aufdrehen) um Schimmelbildung vorzubeugen.


    GsD sind die Räume sehr schnell warm, so dass ich auch Bad und Küche abdrehen kann und nur wenn ich beabsichtige zu kochen, heize ich eine halbe Stunde vorher.

  • ich setze meinen Beitrag aus dem anderen Faden hier noch mal mit rein, da ja hier es extra ums heizen geht:




    Bei uns in der Zeitung haben heute mal Experten berechnet, was man einsparen kann.

    Die Absenkung der Temperatur um 1 Grad spart sechs Prozent der Heizkosten. ( kann sich ja jeder seine möglche Ersparnis anhand seines im letzten Jahr bezahlten Betrages durch einen einfachen Dreisatz ausrechnen) Das bezieht sich aber nur auf die Reduzierung von 21 auf 20 Grad. Wer von 21 auf 18 Grad absenkt spart aber nicht 18 Prozent, sondern etwas weniger.


    Die größte Einsparung bringt wohl ein hydraulischer Abgleich - muss aber vom Fachmann durchgeführt werden


    Für Etagenwohnungen lassen sich durch richtiges Lüften ( nur 5 MInuten Stoßlüften) Temperatursabsenkung und programmierbare Thermoskate 2000kWH Energie einsparen. Bei einem Erdgaspreis von 37 cent (Durchschnittswert bei derzeitigenNeuverträgen) voher war der wohl bei 17,84) wäre das für eine Etagenwohnung 680 €.


    Alle genau benannten Werte schreibe ich mal hier nicht - haben Energieberater und Fachhandwwerker genau berechnet.


    Also ganz ehrlich, ehe ich den ganzen Winter friere, spare ich lieber irgendwo anders 600€ ein - sparsamer Einkaufen , keine neue Klamotten etc.)


    Es wird sich eben nicht verhindern lassen , dass wir das dreifache unserer bisherigen Rechnung bezahlen - ja das ist echt viel und bitter - aber glaube eben kaum zu ändern. Denn alle anderen Spartipps machen wir seit Jahre schon - und nein 19 Grad in der Wohnung und dauerhafut ein sehr beenträchtigtes Lebensgefühl sind mit 600 € nicht wert.


    Und es stand noch mal - nicht unter 16 Grad in Räumen.


    Auch das nachts zu sehr auskühlen lassen und das wieder hchheizen kostet mehr Energie, wegen ausgekühlter Wände, als wenn man relativ gleichmäßig durchheizt.

  • Unser Haus hier wird auch mit Gas geheizt, allerdings steht in der Küche noch der alte Holzherd meiner Oma und im Wohnzimmer wird gerade ein Ofen eingebaut.

    Ich werde also mit der Gasheizung ausschließlich die anderen Räume (2 Kinderzimmer, Schlafzimmer, Bad) beheizen, und das nur morgens und spätnachmittags/abends, wenn tatsächlich jemand drin ist. Nachts wird (per Thermostat) nur geheizt, wenn die Raumtemperatur unter 18 Grad fällt (das war aber auch bisher schon Standard).

    Mein Homeoffice-Büro ist im Wohnzimmer, da reicht mir der Ofen. Und mein Pulli aus Schafswolle. Und meine Teekanne. Ich bin gottseidank generell nicht sehr verfroren, dadurch wird es hoffentlich klappen, bei 19 Grad Raumtemperatur am Rechner zu sitzen.

  • Ich hab mir dicke Socken, Decken und einen mega flauschigen Bademantel geholt und hoffe, dass ich somit zumindest bis Anfang November ohne heizen hin komme. Geheizt wird dann nur der eine Teil Wohnzimmer Richtung Schlafzimmer, der Teil Richtung Küche bleibt kalt. Badezimmer muss ich schauen, vielleicht reicht zum Duschen der Heizlüfter und gut ist.

  • Also wir werden es im Wohnzimmer wohl wie jedes Jahr bei 20 Grad (Thermostat auf 3) lassen. Ich käme auch mit 18 klar, aber mein Mann nicht. der friert halt mehr als ich.

    Die anderen Räume wollen wir nur heizen, wenn es wirklich eisig wird, was im Ruhrgebiet tendenziell eher nicht der Fall ist. und da dann 18 Grad (Thermostat auf 2).

    Sollte der Winter nicht allzu hart werden, gehe ich aber davon aus, dass es ausreichen wird, nur das Wohnzimmer zu heizen. Das ist hier der größte Raum, der somit am schnellsten auskühlt und im dem wir uns hauptsächlich aufhalten. In den anderen Räumen muss erfahrungsgemäß aber nicht zwingend geheizt werden bei durchschnittlichen Ruhrgebietswintern.

    Ich sehe es aber insgesamt für mich relativ entspannt.

    Trotz einer fast vervierfachung der Kosten fürs Heizöl (2021: 2022) habe ich immer noch 10% meiner einbezahlten Vorauszahlungen als guthaben gehabt (01.07.21 - 30.06.22). Im jahr davor (01.07.20-30.06.21) hatte ich 50% Guthaben. Da jetzt die Vorauszahlungen um 20% erhöht wurden, denke ich, dass ich auch ohne großartig was zu verändern, ohne Kostenexplosion durch den Winter komme.

    Gestern hatten wir naßkalte 12 Grad und das Wohnzimmer hielt die Temperatur von 20 Grad konstant, ohne zu heizen. Die Wände scheinen noch ausreichend warm zu sein.

    Ich kann aber nicht sagen wann für mich die Außentemperatur zum heizen erreicht ist. Wenn der Raum nicht mehr von alleine warm genug wird, würde ich sagen. Wann genau das ist, keine Ahnung.

  • Es kommt schon auch auf die Kleidung an. Bisher war es schon immer so (bis auf die letzten zwei Jahre), dass ich immer sehr sehr sparsam geheizt habe. Entsprechend trage ich im Winter JEDEN Tag Thermostrumpfhose und nur dickere Pullis. Als ich noch ins Büro gefahren bin, war mir in den warmen Räumen mit den Klamotten natürlich immer viel zu warm, da ich kein Auto besitze und bis auf die Zeit mit Glatteis auch im Winter mit dem Rad in die Firma gefahren bin, habe ich irgendwann ein Zwiebel-System entwickelt und hatte in meinem Rollcontainer in der Arbeit sogar Wechselsocken und Wechselschuhe.


    Momentan hat es bei uns draußen 8° Celsius, Indoor habe ich kein Thermometer. Donnerstag Nachts sind das erste mal 0 Grad angesagt. Ich denke ich muss die Heizung bald einschalten.

    Gerade empfinde ich es mit Winterkleidung, Decke um den Beinen und Katzen darauf liegend als angenehm. Nachts habe ich unter der Winter-Bett-Decke noch eine Heizdecke liegen, damit ist es im Bett momentan noch fast zu warm. Die beiden Katzen liegen dann ja auch noch drin und heizen fleißig mit :grinning_face:

    Ich war vor 10 Jahren sehr sehr sehr pleite (unter der Armutsgrenze) und hab da mal zwei oder drei Winter lang fast nicht geheizt. Irgendwann geht's aber nicht mehr anders, da fängt dann auch meine Durchblutungsstörung indoor an und die Gesundheit setz ich nicht auf's Spiel.

  • Gerade empfinde ich es mit Winterkleidung, Decke um den Beinen und Katzen darauf liegend als angenehm. Nachts habe ich unter der Winter-Bett-Decke noch eine Heizdecke liegen, damit ist es im Bett momentan noch fast zu warm. Die beiden Katzen liegen dann ja auch noch drin und heizen fleißig mit :grinning_face:

    Wenn du jetzt schon mit Winterdecken und Heizdecke schläfst, wie machst du das denn, wenn es wirklich kalt ist? Irgendwann ist ja auch Schluss mit den Steigerungsmöglichkeiten, oder? Oder heizt du dann auf eine Temperatur, mit der es mit den aktuellen Maßnahmen angenehm ist?


    Wir schlafen derzeit noch mit offenem Fenster und seit ein paar Tagen hab ich immerhin meine normale Bettdecke wieder in Benutzung, nachdem ich monatelang nur mit einer Wolldecke ausgekommen bin.

  • Ich bewohne eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus (100 m2 Wohnfläche, zwei Personen, Wärmepumpe, Fußbodenheizung), was vor vier Jahren gebaut wurde. Mein Verbrauch für Heizung und Warmwasser beträgt aktuell etwa 35 Kwh/m2 Wohnfläche im Jahr. Das verursacht Kosten von etwa 100.- €/Mon.

    Ja, man kann darüber streiten, ob einhundert m2 für zwei Personen angemessen sind. Aber es hat sich so ergeben. Der Vorteil: Wir haben einige Verwandte, die über Deutschland verteilt wohnen, und wenn wir mal Besuch von Kindern, Enkelkindern, etc. bekommen, so können die bei uns übernachten.


    Im Winter kommt dann oft: "Oh, bei euch ist es aber kalt, ist die Heizung kaputt?" Ich händige dem Besuch dann eine Strickjacke aus. Denn!!! Wir, meine LAG und ich, beide 70+ sind auf Bauernhöfen mit einschaligem Mauerwerk im Wohnbereich aufgewachsen. Im Schlafzimmer glitzerten im Winter die Wände und das dicke Federbett war vom Atem gefroren. Ich spiele dann dem 70 Jahre jüngeren Besuch manchmal

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    vor. Gaaanz genau so war's nämlich bei uns zuhaus im Winter, nur dass wir keinen Lanz Bulldog, sondern ein Pferd zum Ackern hatten. Auch im Hochsommer wurde geheizt, weil gekocht werden musste. Gerade dann qualmte der Herd beim Anheizen sehr, wenn die Sonne auf den Schornstein schien.


    Der Schimmel auf der Innenseite der Außenwände kann zum Problem werden. Er bildet sich bei Unterschreitung einer bestimmten Temperatur (Taupunkt) auf der Wandoberfäche.

    Dem kann man durch Aufbringen einer Lattung - die Abstand schafft - und einer Abdeckung (es gibt da geeigneten Gipskartone) in Verbindung mit Isoliermaterialien entgegen wirken.


    Zum Gas: Ich halte es für unsinnig, Gasheizungen zu verbieten, aber weiterhin Strom in Gaskraftwerken zu erzeugen. Eine Gasheizung mach aus Gas zu mehr als 90% Wärme. Ein Kraftwerk macht aber aus dem Gas nur zu etwa 42% Strom wenn man keine Kraft- Wärmekoppelung hat. Das ist zumindest im Sommer der Fall. Deshalb die riesigen Kühltürme. Ich nenne die immer Wolkenfariken! :grinning_face:

    Fahl nach Winsen an die Luhe, da hast du deine Luhe! (altes Chinesisches Splichwolt)

  • Wow, ihr wohnt ja alle in kalten Gegenden... hier im Ruhrgebiet ist es draußen mittlerweile auch kühler, im Haus bei uns aber (gerade mal zum Glück Mittelhaus) ist es noch immer ziemlich warm - und das obwohl ich eine Frostbeule bin.

    Wir heizen meist nur minimal im Keller (ausgebaut, dort aber immer kühler und Kälte steigt nach oben), im Wohnzimmer und im Bad. Das reicht völlig damit das ganze Haus warm ist. Meist sind es bei uns 23-24 Grad. Dieses Jahr werde ich mich dann aber auch mit 21 oder 22 Grad zufrieden geben. Im Schlafzimmer heizen wir echt nur wenn es richtig richtig kalt draußen ist. Mein Sohn klettert noch immer zu uns ins Bett und mit drei Leuten bleibt es konstant über / auf 20 Grad - wärmer brauch ich es zum schlafen nicht.

  • Hat schonmal jemand diese Raumentfeuchter mit Granulat und ohne Strom ausprobiert? Bringen die was? Ich kriege die Luftfeuchtigkeit ohne Heizung nicht aus dem Schlafzimmer (aktuell 65%).

    Ja, in meiner alten Wohnung hatte ich dasselbe Problem. Die Entfeuchter bringen was, je nach Raumgröße würde ich aber nicht nur einen aufstellen, auch wenn die auf der Verpackung angegebene Quadratmeterzahl auf Dein Schlafzimmer zutrifft. Und regelmäßig kontrollieren, ob das Granulat noch aufnahmefähig ist.

    Komplett ohne Heizen wirst Du aber vermutlich nicht auskommen.

  • Taktisch klug wäre es daher, irgendwann nach dem Lüften mal gut zu heizen, um die relative Luftfeuchtigkeit zu senken. Und wenn die Bude dann wieder aufgewärmt ist, so lange davon zehren, wie es geht. Und wenn die Temperatur dann stark abgesunken ist, wieder lüften und heizen. Ich glaube nicht, dass man damit viel spart, aber Schimmel könnte man so vermeiden.

    Ich nehme Deinen (richtigen) Beitrag mal zum Anlass, auf einen anderen Aspekt hinzuweisen.


    Jede Strategie, die jede(r) für sich jetzt zum Gas-Sparen in Angriff nimmt, setzt eines voraus: Gas muss immer zur Verfügung stehen! Im Falle einer Rationierung (also zeitweiliger Lieferunterbrechung) kann jeder Plan sofort in die Tonne gekloppt werden.


    Wenn aber Gas weiterhin 24/7 verfügbar ist, gibt es keine Garantie dafür, dass sich ALLE am Sparen beteiligen werden.


    Bei Mietern kommt hinzu, dass die (finanzielle) Wirkung erst im nächsten Herbst eintreten wird, es sei denn, dass der Vermieter bereits jetzt die Abschlagszahlungen erhöht hat. Für die Empfänger von Sozialleistungen bedeutet das Antragstellungen, deren Bearbeitungszeit aber mehrere Monate betragen kann.

    Die Grundlage ist die Basis von ALLEM.

  • Hat schonmal jemand diese Raumentfeuchter mit Granulat und ohne Strom ausprobiert? Bringen die was? Ich kriege die Luftfeuchtigkeit ohne Heizung nicht aus dem Schlafzimmer (aktuell 65%).

    Spielzeug.

    Die Entfeuchter bringen was, je nach Raumgröße würde ich aber nicht nur einen aufstellen, auch wenn die auf der Verpackung angegebene Quadratmeterzahl auf Dein Schlafzimmer zutrifft. Und regelmäßig kontrollieren, ob das Granulat noch aufnahmefähig ist.

    Ich hatte so was mal im Keller vor 20 Jahren. Durch die reine Diffusion kommen da mit viel Glück in paar Tagen mal 2 Gläschen Wasser raus. Ich habe dann aber rasch einen elektrischen Entfeuchter reingestellt. Der holt die 10-fache Menge in der gleichen Zeit raus. Die Granulat-Entfeuchter sind vielleicht für eine kleine Kammer oder einen Schrank gut. Aber für Räume müsste man 10 davon aufstellen, damit die Luftfeuchtigkeit schneller reduziert wird als sie nachkommt. Und bei den Preisen für das Granulat hat man die Stromkosten schnell relativiert. Meiner schaltet automatisch an und ab, je nachdem wie die Luftfeuchtigkeit ist.

  • Jede Strategie, die jede(r) für sich jetzt zum Gas-Sparen in Angriff nimmt, setzt eines voraus: Gas muss immer zur Verfügung stehen! Im Falle einer Rationierung (also zeitweiliger Lieferunterbrechung) kann jeder Plan sofort in die Tonne gekloppt werden.

    Es geht ja nicht nur darum, den Gasnotstand durch persönliche Sparsamkeit zu verhindern. Sondern auch in Zeiten der Verfügbarkeit bei horrend gestiegenen Preisen eigenes Geld zu sparen.

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