Die Preise steigen.... Werdet ihr billiger einkaufen und deshalb anders kochen?

Wichtig: Das Forum wird in den kommenden Wochen aktualisiert, bitte siehe hier.
  • Meine Rente ist nicht nicht pralle.


    Aber mit den steigenden Preisen überlege ich schon, ob ich mich nicht günstiger ernähren kann. Trotzdem gesund.


    So mache ich Pommes aus Steckrüben oder Kohlrabi in der Heißluftfriteuse, ich nehme auch öfter mal Sojaschnetzel als Fleischersatz.


    Ich mag gerne Möhren à la Antipasti , gekocht und dann lecker mariniert. Sind immer günstig. Was keine Saison hat, wird nicht gekauft.


    Auch Bratkartoffeln (wegen des Diabetes werden die Kartoffeln einen Tag vorher gekocht, damit die Stärke sich in Ballaststoff umwandelt) kommen werden hier wohl nun öfter auf dem Speiseplan stehen. Ein paar Schinkenwürfel mit rein, ein Spiegelei dazu - lecker.


    Ich rechne mir auch vorher aus, was für mich die geeignete Portion ist. Ob ich Nudeln, Reis oder Kartoffeln als Einzelportion koche- oder gleich als Vorrat für 2 oder 3 Portionen.


    So bleibt auch nichts übrig und das Gewicht wird wird nicht strapaziert.

    Ich backe auch mein Eiweißbrot selbst. Das reicht für eine Woche....


    Wie haltet ihr das so?

    Wer nichts wagt, ist schon gescheitert.
    George Clooney

  • Hülsenfrüchte.

    Gibt eigentlich kaum ein günstigeres Lebensmittel, das gleichzeitig so viel Protein und sonstige Nährstoffe liefert.


    Ja, ich weiß, vertragen viele nicht. Aber ich vermute, dass das daran liegt, dass das Verdauungssystem nicht dran gewöhnt ist.

    Als Vegetarierer und Fastveganer esse ich seit vielen Jahren fast täglich Hülsenfrüchte und habe überhaupt keine Probleme damit.

    Vielleicht muss man sie ganz langsam und schrittweise in den Speiseplan integrieren.


    Also, was ich sagen will: Mit Reis, Linsen und saisonalem Gemüse kann man sich sehr gut und günstig ernähren.

  • Hülsenfrüchte gehen bei meinem bereits gekürzten Darm leider auch gar nicht. Und von Linsen kriege ich Sodbrennen wie blöde.

    Wer nichts wagt, ist schon gescheitert.
    George Clooney

  • Wir haben schon Anfang des Jahres gesagt, dass der Einkauf teurer geworden ist.


    Aber die jetzige Preissteigerung haben wir zum Anlass genommen überhaupt mal auf Preise zu schauen.


    Speiseöl war schon Anfang Februar teurer, dass ist uns aufgefallen, aber sonst achtete / verglich ich z.B. nur bei Obst und Gemüse.

  • Ja, in dem Fall sind sie wahrscheinlich wirklich nichts für dich, schade.


    Aber vielleicht ist es ja eine Anregung für Andere.


    Ich komme insgesamt auch jetzt ganz gut zurecht was Lebensmittel angeht, obwohl ich schon auch aufs Geld achten muss.

    Wahrscheinlich hilft es, dass ich eben keine tierischen Produkte kaufe. Da ist dann mehr über für frisches Gemüse etc.

    Aber auch das ist eben nicht für jeden einfach so machbar.


    Da hilft glaube ich echt nur, auf Saisonalität und Angebote zu achten und möglichst viel selbst zu kochen und zu backen.

  • Ich habe so gesehen keine verdauungtechnischen Probleme mit Hülsenfrüchten, ich kann sie aber trotzdem nicht oft essen, weil ich das total schnell über habe und es dann erstmal nicht mehr sehen kann. Außerdem finde ich nicht, dass Hülsenfrüchte gut sättigen. Also zweimal die Woche was mit Linsen oder roten Bohnen oder Kichererbsen ist ok, aber öfter geht nicht wirklich.


    Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich im Endeffekt teurer einkaufe, wenn ich nur das Billigste nehme. Wenn ich es nicht richtig mag oder nicht wirklich Appetit darauf habe, schmeiße ich einen Großteil davon weg und kaufe/esse dann doch was anderes.


    Am wenigsten Geld für Essen gebe ich aus, wenn ich das kaufe, worauf ich wirklich Appetit habe, was eine bestimmte Qualität hat, was halbwegs ausgewogen im Sinne einer gesunden Ernährung ist und sich gut planen/vorbereiten lässt. Wenig Fertigsachen, das meiste aus Grundnahrungsmitteln selber machen.

  • Wenig fertiges, mehr selber machen, das ist unbequemer und frisst Zeit, aber spart Geld. Wir haben da wieder ein Stück auf Sparplan umgestellt, da geht aber noch was. Heben wir auf, wenn es noch teurer werden sollte. Die Kinder lieben es, es gibt ganz viele von den Sachen auf die sie so stehen, die aber aufwendiger sind und deshalb nicht so oft auf dem Plan stehen. Außerdem gibts mehr mitzukochen. :grinning_squinting_face::grinning_squinting_face:

  • Ich war gerade beim Schlachter. Habe 500 g gemischtes Lamm/Rinderhack gekauft. Daraus mache ich gleich kleine Hackbällchen, höchstens 1 cm im Durchmesser. Das ergibt schön viele. Ich brate die auch nicht, das Garen kann der Backofen übernehmen. Werde ich dann einfrieren und immer mal in die Gemüsepfanne geben.


    Und ansonsten habe ich gestern einige Packungen Kaffee gekauft. Ich trinke nur Kaffee ohne Koffein und der kostete im Angebot, wenn ich Glück hatte, 2,99, später 3,33. Nun, mit der Teuerung, bekam ich den für 3,79, Normal, ohne Angebot, ist der Preis schon auf 6,79 hochgekrochen.


    Ich achte also schon ziemlich darauf, was ich kaufe und frage meine App Marktguru.


    Da ich in Rente bin, in einer Großstadt lebe, kann ich ja auch alles gut erreichen. Wer berufstätig ist, dazu dauernd im Stress, wird da so manches Angebot nicht nutzen können.

    Vorhin habe ich auch 1 1/2 Kilo Äpfel gekauft. Kilo für 1,29.

    Wer nichts wagt, ist schon gescheitert.
    George Clooney

  • Ich spare eher woanders,zb an Bio sparen kommt für mich auch nicht in Frage. Eher seltener essen gehen und ins örtliche Schwimmbad gehen statt in die 20km entfernte Therme mit dem teuren Eintritt....

    der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie

  • Ich kaufe die Kartoffeln, Eier etc., Gemüse und Obst, je nach Saison, in einem Hofladen. Teuer, aber die Qualität ist besser als sehr gut. Fleisch, Käse, Wurst nur bei einem bestimmten Metzger. Wir gehen allerdings sehr oft essen, d.h. ich koche nicht jeden Tag. Dallmayr Kaffee, knapp 2 Euro, nicht in Deutschland gekauft. Der Super war heute 1.89 Euro, fallende Tendenz. Ich spare in meinem Alter an nichts, man lebt nur einmal.

  • Ich spare eher woanders,zb an Bio sparen kommt für mich auch nicht in Frage. Eher seltener essen gehen und ins örtliche Schwimmbad gehen statt in die 20km entfernte Therme mit dem teuren Eintritt....

    Das machen ja auch schon viele. Also am Essen gehen und Unternehmungen hab ich dann längst gespart, bevor ich beim Einkauf an Lebensmitteln spar

  • Ich schaue immer bei bestimmten Sachen, ob sie im Angebot sind. Kaffee zB, weil da mag ich am liebsten den eilles und wenn der im Angebot ist, werden auch mal mehr mitgenommen. Einige Produkte kaufe ich zB auch nur, wenn sie im Angebot sind, wie geramont. Ich schimpfe immer meinen Mann, wenn er mir eine Freude machen will und ihn so mitbringt 🙈.

    Ansonsten haben wir kaum Fertigprodukte (Neben Saucen für Fleisch fällt mir nur noch fertige Brühe ein und das war’s eigentlich), kaufen zwar überwiegend Bio, aber eben auch keine Erdbeeren im Winter etc und versuchen die Verschwendung auf ein Minimum zu reduzieren.


    Einsparpotential hätten wir vermutlich einiges, wenn wir noch mehr auf Angebote schauen würden, sinnvoller kochen würden etc, aber die Zeit ist mir dafür dann irgendwie auch zu schade.

  • Ich spare in meinem Alter an nichts, man lebt nur einmal.

    Diese Einstellung kann man sich aber auch nur bei entsprechendem finanziellen Polster leisten.


    Wir sparen jetzt nicht explizit an den Lebensmitteln. Wir schauen aber schon jede Woche die Angebote durch, ob Dinge, die wir mögen, gerade im Angebot sind. Und dann kaufen wir dies auch ein. Oft sind das Sachen, die wir tatsächlich nur dann kaufen. GsD sind wir nicht in der Situation, unseren Speiseplan daran auszurichten, was gerade im Angebot ist. Ab und an backe ich mit den Kids mal ein Brot, was dann logischerweise billiger ist, als wenn ich eines beim Bäcker kaufen würde.

  • Ansonsten haben wir kaum Fertigprodukte ... kaufen zwar überwiegend Bio, aber eben auch keine Erdbeeren im Winter etc und versuchen die Verschwendung auf ein Minimum zu reduzieren.


    Einsparpotential hätten wir vermutlich einiges, wenn wir noch mehr auf Angebote schauen würden, sinnvoller kochen würden etc, aber die Zeit ist mir dafür dann irgendwie auch zu schade.

    So ist es bei uns auch.

  • Wir haben zwei kleine Kinder und sind beide berufstätig. Noch sind wir nicht sparsamer unterwegs, da wir die wenige Zeit, die wir abseits der Arbeit haben, nicht mit dem Abklappern verschiedener Discounter verbringen wollen.


    Unsere erste Anlaufstelle ist Lidl und wenn dann noch Dinge fehlen, werden sie im REWE oder Edeka besorgt. Wir kaufen weiterhin Bio, wenn es zur Wahl steht. Wir überlegen uns aber mittlerweile häufiger, ob wir die teuren Zutaten aus Rezepten, nicht einfach durch eine günstigere Alternativ ersetzen können (Beispiel: Kalbsfilet in Kräutersaitling-Soße >> Schweinefilet o. Hähnchenbrust in Champignon-Soße). Das hat aber nichts mit den aktuellen Preissteigerungen zu tun, sondern weil uns die Mehrkosten von exotischen Zutaten häufig keinen angemessenen Mehrwert bieten und wir das Geld dann lieber sparen.


    Aber wer weiß, vielleicht schauen wir demnächst dann doch nochmal kritischer in den Einkaufswagen, wenn uns unsere Lebensmittelkosten zu hoch werden.

  • Ich spare in meinem Alter an nichts, man lebt nur einmal.

    Diese Einstellung kann man sich aber auch nur bei entsprechendem finanziellen Polster leisten.


    Wir sparen jetzt nicht explizit an den Lebensmitteln. Wir schauen aber schon jede Woche die Angebote durch, ob Dinge, die wir mögen, gerade im Angebot sind. Und dann kaufen wir dies auch ein. Oft sind das Sachen, die wir tatsächlich nur dann kaufen. GsD sind wir nicht in der Situation, unseren Speiseplan daran auszurichten, was gerade im Angebot ist. Ab und an backe ich mit den Kids mal ein Brot, was dann logischerweise billiger ist, als wenn ich eines beim Bäcker kaufen würde.

    Das ist richtig. Mir geht es finanziell mehr als gut. Keine Angeberei, ich kann nichts dafür.

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