Küchengeflüster

  • Ich dachte ein Joghurtmaker ist so konzipiert, dass er ebenfalls die Fermentationstemperatur hält. Wozu sonst kauft man sich sowas?

    Ich habe ja versucht zu erklären, dass es unterschiedliche Joghurtbereiter gibt, die unterschiedlich funktionieren, manche besser, manche eben weniger gut bis gar nicht. Das ist bei anderen Geräten mitunter ja auch so.


    My.Yo Joghurtbereiter Creme/Limette


    Der hier funktioniert zum Beispiel nicht, wenn man es nach Anleitung macht. Eventuell wird es besser, wenn die Milch vorher auf ca. 40 Grad erhitzt wird. Aber sonst reicht es mit dem kochenden Wasser und dann warten einfach nicht.

  • Was soll den sonst Sinn und Zweck eines Joghurtmakers sein, wenn er die Temperatur nicht aufrecht erhält. Dann kann man das ja auch im Topf ansetzen, in Gläser umfüllen und an einem warmen Ort lagern :grinning_squinting_face: Ich habe allerdings auch nur solche Joghurtbereiter gesehen bzw. danach gesucht, weil alles andere für mich völlig am Konzept "Joghurt zubereiten" vorbeigegangen wäre. Ist ja beinahe so wie ein Bügeleisen ohne "Eisen" :thinking_face: Aber danke für den Hinweis, dass es welche gibt die nicht so funktionieren :slightly_smiling_face:

  • Für mich ist der Sinn und Zweck eines Joghurtmakers gerade der, dass er die Temperatur für mehrere Stunden bei ca. 70°C Fermentationstemperatur hält. Wozu sonst sollte man sich sowas kaufen? Ob die Gläser jetzt irgendwo in der Wohnung stehen, wo es warm ist (natürlich keine 70°C) oder in einem extra gekauften Behälter, der aber nicht die Fermentationstemperatur hält, macht dann ja keinen Unterschied. Dann kann man sich das Gerät doch echt schenken.


    Ist ja eben so wie ein Bügeleisen, aber eben ohne "Eisen". Man kauft sich die Geräte ja eben gerade weil sie diese entscheidende Funktion haben, die man nicht so ohne Weiteres ersetzen kann. Ein Staubsauger der nicht saugt sondern fegt? Geschenkt! Da kann ich auch bei der günstigen Alternative Besen bleiben.


    Keine Ahnung, aber bislang haben alle meine Geräte dem entsprochen, was ich mir erhofft hatte und wie es beworben wurde :upside_down_face:

  • Ja und nein.


    Mehl siebe ich schon lamge nicht mehr, kein Unterschied. Puderzucker sehr wohl.


    Trockenhefe: Ich finde, ja nach Verwendungszweck merkt man es. Bei Pizzateig egal. Bei fluffigen Milch- oder Rosinenbrötchen fahre ich mit FRischhefe besser.


    Kartoffeln: Riesiger Unterschied. Festkochend liegt mir schwer im Magen. Ich kaufe nur direkt vom Erzeuger, und ich kann mittlerweile keine Supermarktkartoffeln mehr essen. Wässrig, nichtssagend,... Ich schmecke sogar die Unterschiede der einzelnen Sorten vom selben LAndwirt (im LAufe es JAhres gibt es halt 3-4 Sortenwechsel). Ich kann - wenn ich wie neulich - eine Mischung koche, auf dem Teller sagen, was welche Sorte ist.


    Nudeln: Für mich macht es einen Unterschied, ob Bronzeform oder nicht. Ansonsten ist es ziemlich egal.


    Parmesan & Grana Padano: Schmeckt man. Beides lecker, aber eben nicht beliebig austauschbar.

    Live the life you love. Love the life you live.

  • Nudeln: Für mich macht es einen Unterschied, ob Bronzeform oder nicht. Ansonsten ist es ziemlich egal.

    Boa, darauf achte ich ja überhaupt nicht :grinning_squinting_face:


    Überhaupt, was ihr da so alles bei diversen Lebensmitteln für Feinheiten herausschmeckt :-$

    Ich achte auf die Herkunft und der Rest ist mir beinahe schnurzpipe, weil ich das ohnehin alles verarbeite und nicht roh esse. Ich schmecke da auf der Pizza keinen Unterschied, welche Tomatensoße verwendet wurde. Im Zweifel kommt so viel Käse und Oregano drauf, dass ich nicht mal mehr die Tomatensoße schmecke :grinning_squinting_face:

  • Sunflower_73: Ja, Puderzucker absolut, der verklumpft sonst einfach zu sehr. Mehlklumpen lösen sich hingegen auf, sofern das Mehl nicht feucht geworden ist in der Packung.


    Bei den Kartoffeln meinte ich jetzt nicht den Geschmack, sondern die Verarbeitung. Wenn ich Kartoffelbrei mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln mache, wird er am Ende exakt genau so, wie wenn ich ihn mit mehligkochenden mache. Gleiches gilt für Kartoffelspalten aus dem Ofen und für Kartoffelsalat. Das führt dazu, dass ich nehme, was eben gerade da ist. Hat also so seine Vorteile.


    Trockenhefe vs. Frischhefe beim Hefezopf bei uns null Unterschied. Habe zwei Stück gemacht, nebeneinandergestellt... wie ein Ei dem anderen. Ich habe manchmal das Gefühl, die Unterschiede entstehen, wenn Leute die Frischhefe anders behandeln, z.B. in etwas Milch und Zucker auflösen und quellen lassen. Kann man mit Trockenhefe theoretisch auch machen, wenn das Erfolge brachte.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Ach so, Verarbeitung. ICh mache tatsächlich alles nur mit den vorwiegend festkochenden Sorten. Also von Püree über Salat bis Kartoffelspalten - und habe dem Märchen, dass Pü nur mit mehligkochenden geht, abgeschworen. Ebenso werden weder Salat noch Kartoffelspalten zu Matsch, wenn man keine festkochenden verwendet.

    Live the life you love. Love the life you live.

  • Ich habe seit ewigen Zeiten keine mehlig kochenden Kartoffeln mehr gesehen, deswegen gibt es bei mir auch Kartoffelpüree aus festkochenden Kartoffeln. Oder vorwiegend festkochend. Bientje hatten wir früher immer für Pü.

  • Ach so, Verarbeitung. ICh mache tatsächlich alles nur mit den vorwiegend festkochenden Sorten. Also von Püree über Salat bis Kartoffelspalten - und habe dem Märchen, dass Pü nur mit mehligkochenden geht, abgeschworen. Ebenso werden weder Salat noch Kartoffelspalten zu Matsch, wenn man keine festkochenden verwendet.

    Genau um diese Märchen ging es mir.


    Bei Äpfeln achte ich z.B. deutlich mehr auf die Sorte. Jedes Apfelmus schmeckt total anders, zerfällt anders. Manche Sorten kann man einfach nicht in einen Apfelstrudel geben, anere behalten die Konsistenz, brauchen aber tonnenweise Zucker. Sicher gibt es diese Vielfalt auch bei Kartoffeln und ich hab nur einfach nicht den Geschmack dafür.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Danke für die Info mit dem Rapsöl, ich werde dann mal Chilliöl herstellen

    und hoffe dass das meine Verspannungen etwas lindert.

    Mürbe Äpfel gehen wirklich nur für Apfelmus oder Kuchen.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Ich hab eine Apfelallergie. Rohen Apfel habe ich seit 28 Jahren nicht mehr gegessen. Für Apfelstrudel verwende ich z.B. am liebsten Elstar. Jonagold fühlt sich für meine Begriffe fast identisch an, verhält sich aber dann ganz anders.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Zwischen Elstar und Jonagold besteht ein Riesenunterschied. Elstar ist eher weich und süß und geht bei falscher Lagerung sehr schnell ins Mehlige, Jonagold ist eher fest und säuerlich und wird nicht ganz so schnell mehlig.

  • Mein Lieblingsapfel aus Omas Garten war immer der Jakobiapfel oder wie wir ihn nannten Jakobala (Weißer Klarapfel). Leider ist das keine Lagerware, muss schnell verarbeitet werden und der Baum trägt keine sehr großen Früchte, aber ich habe sie geliebt. Der Baum ist allerdings nicht mehr da.


    Ansonsten meine Frage in die Runde. Wie zerkleinert ihr Knoblauchzehen? Knoblauchpresse, reiben, zerdrücken?

  • Entweder schneide ich mit der Hand und dem Küchenmesser winzigkleine Würfelchen, nachdem ich den Keim entfernt habe, oder, wenn ich dazu keinen Nerv habe, nehme ich die Knoblauchpresse von Ikea. Die einzige, die je gut funktioniert hat.

  • Mein Lieblingsapfel aus Omas Garten war immer der Jakobiapfel oder wie wir ihn nannten Jakobala (Weißer Klarapfel). Leider ist das keine Lagerware, muss schnell verarbeitet werden und der Baum trägt keine sehr großen Früchte, aber ich habe sie geliebt. Der Baum ist allerdings nicht mehr da.


    Ansonsten meine Frage in die Runde. Wie zerkleinert ihr Knoblauchzehen? Knoblauchpresse, reiben, zerdrücken?

    Meistens mit dem Messer zerdrücken und mit groben Meersalz zu einer Art Paste vermischen.

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