Corona Virus aktuelle Entwicklungen und Meinungen

  • Ja, habe ich auch gelesen und würde ich niemals riskieren. In keinem Alter.

    so denke ich auch, erlebe aber gerade, das viele Leute denken : ach ich kriege nur einen leichten Verlauf ...kenne sogar welche, die ihre Impftermine abgesagt haben oder welche, die einfach buchen könnten und sagen: ach ich kümmere mich da mal später irgendwann drum, hat ja noch zeit (nee hat es eigentlich nicht, ich verstehe die Leute auch nicht dass sie immer noch so unvorsichtig sind, obwohl ja genügend berichtet wurde, was Corona anrichten kann - die menschen denken immer, ach trifft ja nur die anderen.)

  • Ich denke es ist nicht völlig unweigerlich, also wenn man sich auch weiterhin sozial isoliert und immer mit Maske in leeren Supermärkten einkauft, kommt man wohl drumrum, aber ist das eine erstrebenswerte Alternative?


    Drosten geht in der vorletzten Folge ja auch auf die Antikörper-Entwicklung im zeitlichen Verlauf ein. Es scheint so zu sein, dass die IgA-Antikörper, die den Schutz der Schleimhaut bewirken, nach einigen Monaten relativ schnell deutlich abfallen, d.h. der unmittelbare Schutz vor Infektion (also die quasi-sterile Immunität) geht zurück. Der sonstige Immunschutz (vor schwerem Verlauf bzw überhaupt Symptomen) bleibt wohl bestehen, aber auch Geimpfte werden dadurch nach und nach wieder Teil der übertragenden Bevölkerung. Das erklärt wohl auch die rasante Dramatik in Indien - jede Menge Zweitinfektionen, die zu wenig schweren Verläufen führen, aber einer enormen Dynamik.

  • Die Impfungen schützen vor einer schweren Corona Infizierung, mit starker Atemnot und hohem Fieber, die Intensivstationen werden entlastet. Trotz Impfung kann man sich infizieren. Die Infizierung verläuft dann mit milder Symptomatik, wie bei einem grippalen Infekt, nicht zu verwechseln mit der echten Grippe - Influenza oder asymptomatisch, d.h. man ist infiziert, aber nicht erkrankt, weil man keine Symptome hat.

  • Die Frage ist, ob ein Geimpfter, falls dieser trotz Impfung, eine Infizierung aufweist, das Virus an andere Menschen weitergeben kann. Da sind sich die Gemüter noch nicht einig, auszuschließen ist das nicht, wenn auch selten. Darum wird ja empfohlen, daß man sich trotz Impfung an die Schutzmassnahmen hält.

  • Christian Drosten: "Wer sich nicht impfen lässt, wird sich unweigerlich infizieren"


    Das Coronavirus werde nicht weggehen, mahnt Virologe Drosten. Wer sich nicht impfen lasse, entscheide sich "aktiv für die natürliche Infektion".

    Ich glaube ja nicht, dass sich jeder ungeimpfte zwangsläufig infizieren wird. Die Wahrscheinlichkeit ist nur höher.


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Medikamentenforschung ordentlich Fahrt aufnimmt - wenn man der Karliczek glauben kann.

    Was die dann aber für Nebenwirkungen haben werden...!?

  • Ich bin ja der Meinung dass Herr Drosten mehr Kompetenz besitzt, diese Frage zu beantworten, als Frau Jazz.


    Wenn man aber davon ausgeht dass alle Lockerungen zurückgenommen werden (was ja letztlich das gesellschaftliche Ziel sein dürfte - halt wieder "normal unbefangen so wie vorher") und das Virus unter Immunen trotzdem symptomlos kursieren dürfte, unter Kindern eh, finde ich diese Einschätzung eigentlich auch plausibel.


    Ausserdem muss man das ja auch auf den Zeitraum bezogen betrachten. Allerdings ist auch ein massive Infektionswelle, die kaum Probleme macht, denkbar, wenn alle geimpft sind und alle Lockerungen aufgegeben werden.

  • Ich glaube ja nicht, dass sich jeder ungeimpfte zwangsläufig infizieren wird. Die Wahrscheinlichkeit ist nur höher.


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Medikamentenforschung ordentlich Fahrt aufnimmt - wenn man der Karliczek glauben kann.

    Was die dann aber für Nebenwirkungen haben werden...!?

    Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Ist nun nix Neues.

  • Ich bin ja der Meinung dass Herr Drosten mehr Kompetenz besitzt, diese Frage zu beantworten, als Frau Jazz.

    Kompetenz, soso. Er scheint diesbezüglich eine Glaskugel zu besitzen oder wie kommt er auf diese Aussage? Ich hab mir den Link nicht durchgelesen. Wie du weißt, liegt mir der Typ nicht sonderlich.


    Es war und ist schon immer so gewesen, dass es Menschen gibt (aus unterschiedlichen Gründen), die anfälliger sind für Krankheiten als andere.

    Ich bin sehr, sehr selten krank. Meine Schwester hingegen nimmt schon seit ihrer Geburt alles mit, was man so kriegen kann (bis auf Corona bisher).

  • Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Medikamentenforschung ordentlich Fahrt aufnimmt - wenn man der Karliczek glauben kann.

    Naja, es gibt systemische (Dexamethason) und lokale (Budesonid) Glucocorticoide sowie die Antikoagulantien.

    Die sind alle seit Jahrzehnten bekannt und kein innovativer Therapieansatz.

    Die spezifischen Immunmodulatoren aus der Tumortherapie sind noch nicht so weit und werden dann schweineteuer sein.

    Die bekannten Virustatika haben mehr oder weniger komplett versagt.

    Ordentlich Fahrt aufnehmen ist anders - nach meiner Meinung. Ich wette, dass die Pandemie vorbei ist, bevor eine wirksame Pharmakotherapie großflächig zur Verfügung steht.

  • Einzig die monoklonalen Antikörper scheinen doch richtig vielversprechend zu sein, aber die sind auch sehr teuer. Gibts ja auch schon gegen andere Sachen und sind auch da eher die ultima ration wo die Krankenkasse lange zögert vor der Bewilligung.

  • Therapeutische Medikamente gegen die Coronavirusinfektion Covid-19

    Gegen die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 werden vorhandene Medikamente erprobt und neue erfunden. Zwei sind schon zugelassen, weitere sollen in den kommenden Monaten folgen.

    https://www.vfa.de/de/arzneimi…navirusinfektion-covid-19


    Bis nach der Pandemie wird es hoffentlich nicht dauern. Und selbst wenn, auch danach werden sich noch Menschen infizieren.

    Edited once, last by Graue Socke: Link formatiert ().

  • Interessant ist seine Meinung:


    Quote

    Die Möglichkeit, sich zwei AstraZeneca-Impfdosen im Abstand von vier Wochen verabreichen zu lassen und dann in den Urlaub zu fahren, hält der Virologe für nicht verwerflich. Im Vergleich zu den empfohlenen zwölf Wochen Abstand seien dann zwar Durchschlagskraft und Nachhaltigkeit der zweiten Dosis nicht so stark. Aber es sei besser, als nur eine Dosis zu haben.

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