Langzeitstillen

  • Auf der einen BLW-Seite empfahl man hingegen, eine große, saubere Plastikfolie unter den Hochstuhl zu legen, um einerseits den Teppich zu schonen, aber andererseits das heruntergefallene Essen wieder auf den Teller legen zu können ... :thinking_face:

    Wir sind ein Haustierhaushalt und ich bin keine Putzfee. So sauber, dass man vom Boden essen kann (wenn man kein Hund ist), ist es hier praktisch nie.


    Und ein Teppich unter dem Esstisch ist meiner Meinung generell eine saublöde Idee :grinning_face:

  • Klar, ist ne riesengroße Sauerei seit er selbst ist. Aber den Hund freut's

    Das ist mir sympathisch! :smiling_face_with_smiling_eyes:


    Auf der einen BLW-Seite empfahl man hingegen, eine große, saubere Plastikfolie unter den Hochstuhl zu legen, um einerseits den Teppich zu schonen, aber andererseits das heruntergefallene Essen wieder auf den Teller legen zu können ... :thinking_face:

    wir haben da so ein Plastikteil, was man eigentlich unter Bürostühle gibt. Wir hatten es nach dem Umzug noch übrig und es hilft den Laminat/Teppich zu schonen. Bodenessen gibts bei uns auch 🙈. Die Kinder stecken sich eh alles in den Mund, egal wo es war. Wenn dann also ein Stück irgendwas auf den sauberen Boden fällt, dann kann er es auch wieder haben. Wir hätten sonst massig Maisstangen am Anfang wegwerfen müssen. „feuchte“ Sachen wie zb gedünstete Zucchini kommen aber weg. Ulkig ist, wenn ich Franz manchmal kauend erwische oder er sich gerade was vom Boden in den Mund schiebt… Emma wirft ihm manchmal was von ihren snacks hin 🙈.

  • aha, habe mich da mal informiert und was soll der Vorteil sein - klar selber greifen, was entdecken, in den MUnd stecken - aber warum kein Brei - nur damit man nicht kochen muss? oder , dass man das stillen verlängert, weil das Baby ja so weniger Nahrung aufnimmt?

    Das hat doch nix mit nicht kochen müssen zu tun! Meine Große mochte Brei per se nicht und gefüttert werden wollte sie auch nicht. Ich hab dann den mit Liebe zubereiteten Gemüse-Fleisch-Brei dem Nachbarsjungen überlassen und sie von Nudeln, Gemüse, Bratlingen etc. probieren lassen. Die Begeisterung war groß!

  • By the way und OT:

    Mit welchen Still BHs seid ihr ganz zufrieden.

    Möglichst ohne Bügel und trotzdem fester Halt?!

    Gibt es das überhaupt?

    Ich habe bügelfreie BHs der Rossmann-Eigenmarke und die finde ich gut (so weit man bügelfreie Still-BHs halt "gut" finden kann - ein Männer-Traum sind se halt nich :grinning_squinting_face: ). Fester Halt, ja. Ich hab 70I/75H und bin trotzdem zufrieden.

    na ist das i.O. so das lange Stillen zu erreichen ? im Grunde doch durch bewusstes verknappen anderer Nahrung - klingt für mich doch bisschen so, als ob man etwas bewusst beeinflusst.

    Das ist aber schon sehr negativ ausgedrückt :winking_face:

    Es ist nur so, dass diese klassischen Brei-Einführungspläne auch zugleich ganz gute Abstillpläne sind, wenn man nicht aufpasst. Wenn man trotzdem weiterstillen möchte, dann macht es durchaus Sinn, zB vor dem Essen zu stillen statt danach, oder einfach auch öfter zwischendurch die Brust noch anzubieten und ja; auch eher Fingerfood/BLW statt gleich ganze Mahlzeiten zu ersetzen.

    Ich bin abgesehen davon überzeugt, dass man kein Kind vom Essen abhalten kann, was essen möchte (und ich glaube das würde auch keine Mutter wollen)..

    Stillen und Essen muss sich ja nicht ausschließen. Mein Sohn haut mittags echt große Portionen weg, isst alles und gerne und das geht prima zusammen mit dem Stillen, ist für ihn halt eher Flüssigkeitsaufnahme und Nähebedürfnis erfüllen.


    Zum Thema Beikost: wir haben damals mit Brei angefangen und dann schnell einen Mix aus Brei und BLW praktiziert, total undogmatisch und meilenweit entfernt von irgendwelchen Plänen oder rigiden Konzepten. War sehr entspannt und für uns genau richtig. Der Kleine mochte nur leider keine selbst gekochten Breie (der Breibereiter von Philips war neben dem Schlafsack hier die überflüssigste Anschaffung ever...), sind dann auf Gläschen umgestiegen. Tja, was soll man machen...

  • Ich muss gestehen, ich habe mich mit BLW jetzt nicht wirklich tiefgründig beschäftigt, mir gefiel einfach der Gedanke, nicht füttern und alles extra kochen/pürieren zu müssen.

    das nicht kochen zu müssen bezog sich auf diesen Satz .... klar nicht extra , getrennt kochen zu müssen war gemeint .... aber ok du schreibst das sei nicht der Grund.

  • Das hat doch nix mit nicht kochen müssen zu tun! Meine Große mochte Brei per se nicht und gefüttert werden wollte sie auch nicht.

    Kochen muss man ja trotzdem. Und auch oft getrennt, was Salz, Schärfe etc. angeht. Also das fand ich jetzt nicht so die riesige Erleichterung, der Thermomix hätte mir alles in Sekunden püriert.

    Trotzdem stehen meine Kinder nicht auf Brei.

  • Ich muss gestehen, getrennt gekocht habe ich nicht. Wir haben eine relativ kurze Zeit sehr sparsam gewürzt und ggf am Tisch nachgewürzt. Mittlerweile isst der Kleine aber ganz normal alles mit. Ich würze aber schon für meine Verhältnisse immer noch sparsam, man gewöhnt sich schnell um.

  • Ich muss gestehen, ich habe mich mit BLW jetzt nicht wirklich tiefgründig beschäftigt, mir gefiel einfach der Gedanke, nicht füttern und alles extra kochen/pürieren zu müssen.

    das nicht kochen zu müssen bezog sich auf diesen Satz .... klar nicht extra , getrennt kochen zu müssen war gemeint .... aber ok du schreibst das sei nicht der Grund.

    Ich habe meinem ersten Kind so gut wie nie Gläschen gegeben und alles frisch und extra gekocht (weil kein Salz, Zucker, Gewürze, Sauce) und anschließend püriert. Das war schon echt Extraarbeit neben dem Kochen für meinen Mann und mich. Jetzt mache ich es so, dass ich von dem, was ich koche, immer vor dem Würzen oder Weiterverarbeiten etwas fürs Baby abzweige. Für meinen Alltag erscheint es mir praktikabler, aber das muss ja nicht für jeden so sein. Ich persönlich halte es wie StatusQuoVadis , ich mache alles nach Gefühl und verfolge nicht dogmatisch irgendein Prinzip. Ich mache es einfach passend für meine Familie und mich.

  • Meine Kinder wollten von Anfang an keinen Brei, sondern das, was wir auch essen und zwar ganz genau das.

    Sie haben sich schon mit zwei Monaten aufgeregt, dass sie nicht mitessen dürfen und als sie mit etwa 5 Monaten körperlich soweit waren, gab es kein Halten mehr.

    Wir essen ohnehin nicht scharf und gehen sehr sparsam mit Salz um, da war das kein Problem, dass sie mitessen. Am Anfang haben wir noch häufiger Pürees gemacht, aber sie konnten schnell alles mitessen, was wir auch hatten. Das einzige, was zahnlos wirklich nicht geht ist Salat und natürlich harte Sachen wie Nüsse und Kerne. Aber das haben wir dann eben auch nicht gegessen.


    So ohne Ahnung von BLW zu haben, hat das einfach geklappt.

    Das Stillen künstlich verlängert hat es, wie gesagt auch nicht. Mit 11 Monaten waren sie damit komplett durch.

    Hätten wir es weiter nur mit Brei versucht, würde ich die beiden wahrscheinlich immer noch Stillen und uns nicht beim Essen zuschauen lassen dürfen.

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