• Braunauge

    Videos von oben in Bezug auf die Technik generell oder von mir ein Video?

    Also habe mir natürlich öfters mal ein Video zum Thema Brustschwimmen angeschaut um Evtl Fehler auszumerzen, hat allerdings nicht sonderlich geholfen 😂

    Ein Freund (Rettungsschwimmer) meinte meine Technik sei eigentlich nicht verkehrt, der Beinschlag könnte noch etwas besser sein 😂 mehr hatte er aber auch nicht zu bemängeln

  • Ich bekomme schon Nackenschmerzen wenn ich nur an „Kopf-über-Wasser“-Schwimmen denke…


    Ich würde aber auch sagen, dass die Technik das Problem ist. Ich kann ohne Probleme mehrere Kilometer Brustschwimmen. Das habe ich mal gelernt und auch als Kind im Verein trainiert. Kraulen hab ich mir irgendwie selbst beigebracht und nach 25- 50 Metern gehe ich unter wie eine Bleiente. Das passt es einfach mit der Technik nicht.


    Dazu kommt das „zu viel Wollen“-Ding. Wenn man direkt wie verrückt losschreist, und das dann auch noch in schlechter Technik, dann ist man natürlich direkt platt. Ist ja beim Joggen aus nichts anders.

    Langsam steigern, die ersten 5 Bahnen warm schwimmen und dann das Tempo hochnehmen bis man einen zügigen aber konstanten Rhythmus hat.

  • Und evtl. Nasenklammer.

    Sieht auch gleich viel professioneller aus, zumindest bis man dann bald keuchend am Beckenrand hängt :face_with_hand_over_mouth:

    Wer benutzt denn sowas? Das sieht nicht professionell aus, nur doof. Man ist ja nun im örtlichen Schwimmbad und nicht dabei, den Ärmelkanal zu durchqueren. :smiley_emoticons_lol:


    Aus eigener Erfahrung: weitermachen, einfach weitermachen. Man braucht keine Videos (es sei denn natürlich, man schwimmt im hier bereits erwähnten bloß-nicht-den-Hals-nassmachen-Stil), irgendwann hat man raus, wie man sich lang und geschmeidig durchs Wasser bewegt.

    Quote

    Langsam steigern, die ersten 5 Bahnen warm schwimmen und dann das Tempo hochnehmen bis man einen zügigen aber konstanten Rhythmus hat.

    Genau so! Und ach, ab der 8. Bahn ist man im Flow und völlig eins mit sich und dem Element, ich vermisse das so. :smiley_emoticons_sadnew:

  • Als ich vor ein paar Jahren mal heftige Bandscheibenprobleme hatte, hat mir die Orthopädin gesagt: Es ist völlig egal, wie sie schwimmen, Hauptsache Rücken!" Ein Rat, der sich leider im Schwimmbadgewimmel nur schlecht umsetzten lässt ...

    Im See ist das schon was anderes, aber die Saison geht leider gerade zu Ende.

    Aber ich denke, der Rat kam auch deshalb, weil sie mich vielleicht für so einen Kandidaten des "Immer-Kopf-möglichst-hoch-überm-Wasser" hielt.


    Was ich nicht bin. Brustschwimmen ohne den Nacken steif zu halten finde ich sehr entspannend. Auf irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde lege ich keinen Wert, hier steht die Freude und das Wohlbefinden im Vordergrund.


    Allerdings ist das Wasser in "meinem" See jetzt schon so kalt, dass ich tatsächlich den Kopf gerne weiter oben halte. Eine Schwimmkappe würde helfen, aber die trage ich recht ungern. Und es stimmt: man schwimmt so (mit erhobenem Haupt) viel langsamer.

  • ich vermisse das so. :smiley_emoticons_sadnew:

    Ich auch - seit Corona hat mein Schwimmbad geschlossen.

    Schon öfter gesehen, wer eben kein Chlorwasser in der Nase will und untertaucht.

    Unter Wasser atme ich kontrolliert aus, zumindest bei meiner Anatomie kommt da kein Wasser in die Nase. Aber auch das ist vermutlich eine Frage langer Gewöhnung. Wie es vor 30 Jahren war, als ich mich noch eher durchs Wasser klopfte, weiß ich nicht mehr.

  • Unter Wasser atme ich kontrolliert aus, zumindest bei meiner Anatomie kommt da kein Wasser in die Nase.

    nur so funktioniert es ja - vorausgesetzt man hält den kopf nicht permanent hochgereckt über wasser. wenn man wärend der kurzen "mund/nase-aus-dem-wasser-phase" versucht ein- und auszuatmen, geschähe das viel zu hektisch - man würde also weder die verbrauchte Luft richtig los, noch kann man genügend Sauerstoff wieder einatmen - also gerät man heillos außer Atem. ergo findet man auch nie einen rhythmus.

  • [Nasenklammer] Wer benutzt denn sowas?

    Ich benutze eine Nasenklammer. Aber nicht zum gut aussehen, sondern gegen den Schwimmerschnupfen. Ist bei häufigem Training (2-3x die Woche) schon ein Unterschied. Wer mit Nasenklammer schwimmt, und den Kopf unter Wasser hat, bei dem kommt das Schwimmbadwasser (und alles, was das drin ist) mit der Nasenschleimhaut in Kontakt über die ganze Zeit des Schwimmtrainings. Das führt zum Schwimmerschnupfen, also laufende Nase und häufiges Niesen noch 1-2 Tage nach dem Training. Was blöd ist, wenn am übernächsten Tag schon das nächste Training ansteht. Eine Nasenklammer vermindert den Kontakt deutlich.


    Und eine Nasenklammer ist sehr praktisch bei der Rollwende, wo man sonst durch passende Atemtechnik (langes Ausatmen durch die Nase während der Wende) verhindern muss, dass Wasser weit in die Nase eindringt. Einfach ein paar mal machen: Rollwende mit Nasenklammer, Rollwende ohne Nasenklammer mit falschen Ausatmen - und man versteht es gut. Wer auf die Nasenklammer dann verzichten will, bei dem kommt zur nicht ganz einfachen Technik der Rollwende an sich eben das Ausatmen durch die Nase dazu.

  • Ich auch - seit Corona hat mein Schwimmbad geschlossen.

    Wirklich immer noch? An sich haben die alle wieder offen und dann halt gewisse Voraussetzungen (Maske bis zur Umkleide, Abstand, Warnapp-Registrierung, teils Online-Tickets mit Zeitslot buchen), aber an sich wie woanders auch.

  • Als ich vor ein paar Jahren mal heftige Bandscheibenprobleme hatte, hat mir die Orthopädin gesagt: Es ist völlig egal, wie sie schwimmen, Hauptsache Rücken!" Ein Rat, der sich leider im Schwimmbadgewimmel nur schlecht umsetzten lässt ...

    Früh gehen (erste 2h, z.B. ab 6 Uhr), abends gehen (letzte 2h, z.B. ab 20 Uhr), dann ist es ruhiger.

    Rückenschwimmerbahn nutzen, sonst die Schwimmerbahn.

    Bahn längs teilen, wenn nur 2 Schwimmer auf einer Bahn sind: einer bekommt die linke Hälfte, der andere die rechte Hälfte der Bahn.

    In nem Sportbecken mit gespannten Leinen geht Rückenschwimmen an sich ganz brauchbar, selbst wenn paar Leute da sind.

    Edited once, last by Braunauge ().

  • Wirklich immer noch? An sich haben die alle wieder offen und dann halt gewisse Voraussetzungen

    Ja, leider. Just in dem Moment, als man überlegte, unter Auflagen wieder zu öffnen, stellten sie Sanierungsbedarf im Bad fest und es bleibt weiter zu. Anstatt die erzwungene Auszeit für eine ausführliche Inspektion und Instandhaltung zu verwenden ... :frowning_face:


    Da unser Bad aber auch wie viele andere auch ein kommunales Zuschuss- und Verlustgeschäft ist, kann ich mir durchaus vorstellen, dass man aktuell kein großes Interesse hat, sich zu beeilen. Es hat eine private Betreibergesellschaft, und ich vermute, dass ohne Badebetrieb auch die Gelder der Sportförderung eingestellt wurden (z. B. wenn diese an Besucherzahlen gekoppelt sind).

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