• Hallo allerseits, ich mache allgemein viel Sport (Kraftsport,Joggen,Kampfsport) würde mich deswegen auch als ziemlich fit und konditionell gut aufgestellt sehen. Bin jetzt auf die Idee gekommen und wollte mal mit dem schwimmen anfangen. Gesagt getan, aber da ist auch schon der große Schock, 4 Bahnen (25m) und ich bin sowas von kaputt.. wie kann das sein? Joggen kann ich ohne Probleme um die 15km. Beim Sparring bin ich auch topfit.


    Mir ist durchaus bewusst das die Technik viel ausmacht, allerdings kann ich mir selbst bei miesester Technik nicht vorstellen mir 100m schwimmen zu können?

    Ist die Belastung dabei denn wirklich soviel anders beziehungsweise stärker? :-$

    Brustschwimmen wohl gemerkt, kraulend fortbewegen kann ich mich leider nicht 😂

  • Ich kann 2 Stunden problemlos recht flink schwimmen (Kraul, Brust, mit Kurzflossen auch Rücken). Aber 15 km joggen oder Sparring stellen mich vor Herausforderungen. :winking_face:


    Power is nothing without control:

    * erstmal Schwimmstil richtig lernen - für Brust -

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    Deine Technik ist dann so ungefähr richtig, wenn du im Wasser mit der gleichen Geschwindigkeit schwimmen kannst wie jemand, der lockeren Schrittes am Beckenrand entlang läuft (um 4-5 km/h).


    Und dann selbst regelmäßig schwimmen gehen. Das kommt mit der Zeit.


    Equipment:

    * Badekappe nutzen (das reduziert Wasserwiderstand in der Gleitphase, gerade für Leute mit langen Haaren).

    * Schwimmbrille nutzen (für Gleitphase unter Wasser)

    * klassisch knappe Badehose oder Jammer (das ist eine Badehose, die eng anliegt und bis zu den Knien geht) statt der Baggy Pants oder Surfer Shorts.


    Für Kraul lernen: es gibt Kraul-Lernkurse für Erwachsene.

  • In welchen Tempo bist du denn gestartet? Ich kann ohne irgendwas trainiert zu haben problemlos eine Stunde gemächlich Bahnen schwimmen. Wenn ich es schnell und mit Technik versuche geh ich auf Bahn 1 fast unter weil ich den Rhythmus nicht sofort wieder habe, auf Bahn 2 japse ich noch wegen dem unfreiwilligen tiefen Atemzug unter Wasser auf Bahn 1, Bahn drei geht super, allerdings viel zu schnell, was dazu führt, dass ab Bahn 4 Arme und Co weh tun.

  • und ich bin sowas von kaputt.. wie kann das sein?

    Eigentlich ist Joggen anstrengender. Beim Schwimmen werden andere Muskeln aktiv, und das ist anfangs ungewohnt. Auch ist die Atemtechnik eine andere. Das muss dir erst in Fleisch und Blut übergehen, dann wird es besser gehen.

    Versuche auch mal das Rückenschwimmen! Für mich ist das die bequemste Art zu schwimmen.

  • Bei mir ist es genau umgekehrt. Die Fortbewegung im Wasser ist im Normfall wesentlich leichter. Ich schwimme ohne Probleme mindestens eine Stunde am Stück, aber joggen ist mir viel zu anstrengend, da käme höchstens walken in Frage. Das macht mir keinen Spaß, daher regelmäßig Rad fahren und Tanzklub.

  • Also ich muss dazu sagen, Wasser ist eigentlich nicht mein Element, bin als Kind mal fast ertrunken und das ist wohl hängen geblieben 🙈 deswegen atme ich auch ziemlich angespannt, weis allerdings auch nicht wie ich das in den Griff bekomme

  • Also ich muss dazu sagen, Wasser ist eigentlich nicht mein Element, bin als Kind mal fast ertrunken und das ist wohl hängen geblieben 🙈 deswegen atme ich auch ziemlich angespannt, weis allerdings auch nicht wie ich das in den Griff bekomme

    Vielleicht indem du dir für den Zeitraum X vornimmst, regelmäßig zu schwimmen? Vielleicht einfach langsam und gemächlich? Dann gewöhnt sich der Körper vielleicht dran und auch daran, dass nichts passiert, dass du zum einen entspannter wirst und zum anderen auch "fitter" in dem Bereich. Ich setz das mit Absicht mal in "", weil es ja scheinbar kein grundsätzliches Fitnessproblem bei dir gibt.


    Ich finde Schwimmen auch richtig blöd (und sterbenslangweilig), bin aber in ziemlich untrainiertem Zustand (nach der Schwangerschaft, davor auch nie wirklich geschwommen) relativ problemlos zumindest 1 km geschwommen. Das Problem vermute ich daher wie die anderen hier auch eher woanders als am körperlichen Zustand.

  • Ich starte absolut langsam, also so langsam, dass ich mich fast langweile auf den ersten 5-10 Bahnen. Dazwischen mache ich jeweils 15 - 30 Sekunden Pause am Beckenrand.

    Nach dieser Aufwärmphase flutscht es 😊 ich vermute, dass du zu schnell loslegst, die Muskeln werden nicht richtig warm und die Atmung pendelt sich auch nicht ein, man japst rum.


    Ich bin übrigens keine Sportskanone, aber ich liebe Bahnen schwimmen (hauptsächlich Kraul) 😍


    Richtig entspannt wird es, wenn man mit Schwimmbrille und Schnorchel schwimmt, dann entfällt die Luftnot komplett, aber man musshalt deutlich mehr auf Hindernisse achten.

    "Die Raubkatze sieht hübsch aus"

    "In English, please!"

    "Luchs gut"

  • das wird an deiner (fehlerhaften) technik liegen. wenn schwimmzüge (arme UND beine) und atemtechnik nicht vernünftig aufeinander abgestimmt sind, erscheint dir das furchtbar anstrengend. ich persönlich vermute mal, du atmest zu schnell und schätzungsweise auch an der falschen stelle. so meinen viele, dass sie pro armzug und pro beinzug atmen müssten. richtig ist aber nur ein atemzug für beide bewegungen.

    sinnvoll wäre ein kurzer schwimmkurs, eventuell einfach mal den Bademeister fragen, was du falsch machst (die müssen natürlich gut schwimmen können - und kommen auch häufiger aus dem leistungsschwimmen, geben selber schwimmkurse)

    wenn du das nicht möchtest, besorge dir eine schwimmbrille und beobachte unter wasser einen guten schwimmer bzw. dessen bewegungsablauf und versuche diesen nachzuahmen bzw. dessen bewegungen selbst nachzuvollziehen.

  • wie kann das sein?

    Ich denke auch es liegt einfach an der sehr anderen Art der Belastung. Hast du dich warmgemacht und eingeschwommen?

    Was genau ist denn dann erledigt bei dir, keine Kondition mehr oder keine Muskelkraft in den Muskeln, die es beim Schwimmen besonders braucht (Arme ?)? Kannst du subjektiv nicht mehr oder wirklich nicht mehr? Gerade beim Schwimmen hat man ja eine Dauerbelastung, die auch als einfach ungewohnt hart empfunden werden kann, wenn man Krafttraining mit Pausen zwischen den Sätzen gewohnt ist. Keine paar Sekunden zum Lockerlassen quasi :winking_face: Beim Joggen hat man das zwar auch, aber der Bewegungsablauf ist ganz anders. Falsche Atmung und eeeigntlich gar keine Lust zu haben tun ihr Übriges. Finde 25m zwar auch ziemlich wenig für eine ansonsten fitte Person, aber denke nach ein paar Einheiten wirds schnell besser.

  • Mir ist durchaus bewusst das die Technik viel ausmacht, allerdings kann ich mir selbst bei miesester Technik nicht vorstellen mir 100m schwimmen zu können?

    Ist die Belastung dabei denn wirklich soviel anders beziehungsweise stärker? :-$

    Brustschwimmen wohl gemerkt, kraulend fortbewegen kann ich mich leider nicht 😂

    Technik ist der Hauptgrund. Mit der falschen Haltung hast du einen hohen Wasserwiderstand. Das ist dann, als würdest du einen 10-Liter-Eimer 100 Meter vor dir herschieben. Das ist auch anstrengender, als den Weg zu gehen.


    Gerade bei Brustschwimmen kann man sehr viel falsch machen und ins Hohlkreuz gehen.

  • Gerade bei Brustschwimmen kann man sehr viel falsch machen und ins Hohlkreuz gehen.

    Da stimme ich zu, gerade als nicht so geübter Schwimmer gerät man dann schnell in "Luftnot", weil man das Gefühl hat, beim auftauchen nach Luft schnappen zu müssen, weil sonst der Auftrieb auch schwächer ausfällt.

    Da bin ich immer noch froh uber meinen Fortgeschrittenen-Schwimmkurs, weil uns da die richtige Haltung beim Kraulen gezeigt wurde und schwups! schwamm man quasi mühelos von alleine.

    Überhaupt finde ich Rückenschwimmen und Kraulen viel entspannter, weil man dort ein besseres Gefühl für den natürlichen Auftrieb hat und somit nicht in Atempanik kommt - da reicht es, mit dem Rumpf ziemlich stocksteif zu bleiben. 😁 beim Brustschwimmen muss man imho viel mehr "Action" koordinieren (Arme, Beine, Wirbelsäule, Einatmen, Ausatmen, auftauchen, untertauchen), dass es leicht zu Stress kommt.

    "Die Raubkatze sieht hübsch aus"

    "In English, please!"

    "Luchs gut"

  • Also ich muss dazu sagen, Wasser ist eigentlich nicht mein Element, bin als Kind mal fast ertrunken und das ist wohl hängen geblieben 🙈 deswegen atme ich auch ziemlich angespannt, weis allerdings auch nicht wie ich das in den Griff bekomme

    Ich schwimme genauso, sobald ich mit dem Kopf unter Wasser bin, wissen die Arme nicht mehr was die Beine machen

    Also so sehe ich dich auch als Kandidat für einen Erwachsenen-Schwimmkurs.

    Mit Kopf über Wasser kann man nie richtig schnell schwimmen. Nur Omas, wo die Dauerwelle nicht nass werden soll, schwimmen mit Kopf über Wasser. :smiling_face:


    Hast du dir denn mal das Video oben angeschaut?

  • Nur Omas, wo die Dauerwelle nicht nass werden soll, schwimmen mit Kopf über Wasser.

    :face_with_tears_of_joy: Hahaha. Ich mache das auch manchmal, bin aber weder Oma noch hab ich ne Dauerwelle.
    Dauerhaft geht mir das tierisch auf den Nacken, sonst würde ich das immer so machen.

  • Dauerhaft geht mir das tierisch auf den Nacken, sonst würde ich das immer so machen.

    Diese Entenhaltung beim Brustschwimmen, die manche Badekappenträger(innen) haben, ist in der Tat eine ziemliche Belastung für den Halteapparat. OK, ich finde es toll, wenn man mit 70+ noch regelmäßige Bewegung hat und das gleicht vermutlich viel aus. Und vermutlich kann man auch mit viel Gewöhnung eine Technik antrainieren, mit der man auch mal 300 Meter so anstrengungsfrei zurücklegen kann. Aber die Angewöhnung einer flachen Haltung, des Eintauchens und der richtigen Atemtechnik kann viel Leid und Mühe ersparen. Eine Schwimmbrille gegen das Chlorwasser ist natürlich sehr ratsam.


    Alternativ kann man in zwei Lagen schwimmen, indem man schlechten Brust-Stil mit Rückenschwimmen abwechselt. Das entlastet den Nacken in die Gegenrichtung.

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