Extreme Impfangst - Hoher psychischer Druck

  • Dass immer noch der Vergleich Medikament (wenn man krank ist) vs. Impfung (wenn man gesund ist) hervor gebracht wird

    Es geht darum mit welchen Sorgen bzw welcher Sorglosigkeit man Dinge nimmt/tut.

    Klar. Aber wenn ich krank bin, nehme ich definitiv eher Risiken in Kauf. Vor allem sind es bekannte Risiken.

    Bisher hatte ich aber auch noch keine Probleme mit irgendwelchen Medikamenten.

  • interessante User hier, willkommen auf der Ignore Liste.... die es hier scheinbar nicht gibt? :frowning_face:

    Ist hier wie früher bei med1. Wie es da war, solltest du doch noch wissen.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Wenn das den selben Effekt hat wie zuhause, wo ich mit meinem Mann rede und das Gefühl habe

    –er versteht mich nicht

    –er hört nicht zu

    –rede ich Chinesisch?

    –ohhh, er hat mich auf Igno!


    Nicht schön 😒

    F–E–A–R…HAS TWO MEANINGS:

    Forget Everything And Run or Face Everything And Rise. THE CHOICE IS YOURS.

  • Ja, den Punkt verstehe ich. Aber ich benutze das in extrem vereinzelten Fällen, um eine Weile runterzukühlen, und da würde ich es echt vermissen. Also falls mdg noch mal auftaucht, hab schon lange nichts mehr von ihm nichtgelesen. :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Geimpft und ungeimpft: Ich glaube schon, dass der Umgang damit häufig widerspiegelt, dass sich alle die Normalität zurückwünschen und es sehr verlockend ist, zu denken: "Wenn sich alle impfen lassen würden, wäre alles wieder gut, ich bin geimpft, also hab ich meinen Beitrag in dem Sinne geleistet, und wer es nicht tut, steht der Normalität im Weg." Das geht damit einher, dass man lieber nichts Negatives über die Impfung hören mag und freiwillig Ungeimpfte schon irgendwie doof findet.

    Dazu kommt dieser komische Effekt, dass bei Seuchen allgemein Menschen dazu neigen, Ekel vor anderen zu entwickeln, was zum Schutz natürlich wichtig ist, aber dieser Ekel erstreckt sich normalerweise nicht auf die nahen Angehörigen. Und manchmal frag ich mich, ob da nicht diese Unterscheidung mitunter jetzt in geimpft/ungeimpft übergeht - die Sauberen und die Schmutzigen.


    Alles nur anteilig, wenig vom Verstand gesteuert, sondern aus ganz tiefen, alten Hirnregionen. Sehr unschön. Muss man ein bisschen bei sich selbst im Auge behalten.

  • Man kann Leute auch wunderbar ohne diese Funktion ignorieren, wenn man möchte. :grinning_face:

    Nicht, wenn man sich schnell getriggert fühlt und aus dem Augenwinkel sinnerfassend "liest". Also klar, man kann sie ignorieren, aber ich krieg bei vereinzelten Kandidaten dann halt echt die Krätze und bin froh, mir das ersparen zu können.

  • und freiwillig Ungeimpfte schon irgendwie doof findet.

    Ich glaube das kann man nicht immer so sagen. Ich kenne ungeimpfte die finde ich nicht doof.

    Aber wer mir kommt mit "Schränkt meine Lebensweise nicht ein weil ich nicht geimpft bin, das ist Diskriminierung" kommt und danach ein "Wer geimpft ist und dennoch befürchtet, sich an ungeimpften anstecken zu können der soll zu Hause bleiben" hinterher wirft, der ist dann direkt raus bei mir.

    Ist alles eine Frage von "So wie man in den Wald ruft, so schallts auch wieder hinaus". Natürlich ist das nur meine Meinung und das soll nicht heißen, dass es nicht genügend Menschen gibt die da auch einfach verallgemeinern.

  • Ja, aber mit deinem Mann hast du ja eine Basis, die (hoffentlich) grundsätzlich gut ist. Da macht man das natürlich nicht, nur weil man maaal aneinander vorbereidet oder genervt ist. Mache ich hier auch nicht bei allen, nur bei einer kleinen Minderheit.

    Mit irgendeinen anderen Typen, den du irgendwann mal kennengelernt und aus gutem Grund nicht geheiratet hast, weil das so 0,0 gar nicht passt, lässt du dich ja auch nicht dauerhaft zutexten oder dir einreden, du müsstest jedem Menschen Rede und Antwort stehen.


    Spätestens wenn mich jemand offensichtlich anlügt und doof stellt - nee, sorry, ciao. Will ich nichts mit zu tun haben. Ist doch nur normal.

  • Dass sich jemand Geimpftes nicht unbedingt mit Ungeimpften privat treffen möchte, ist an sich Sache desjenigen. Da würde ich niemanden etwas vorschreiben wollen. Wer sich unwohl bei einem Treffen mit einem Ungeimpften fühlt, der fühlt sich eben unwohl und kann das handhaben, wie er möchte, ob Treffen Ja oder Nein.


    Es als neue Selbstverständlichkeit zu sehen, den Impfstatus anderer zu erfahren, finde ich allerdings ein Unding. Und beruflich geht es die Kollegen einfach mal so gar nichts an. Die Gründe hat Smilli in ihrem Beitrag gut erklärt.


    Es gibt die ein oder andere gesundheitliche Information, die ich mit den Kollegen teile, aber es gibt auch gesundheitliche Bereiche bei mir, die von der Impffrage berührt werden, in die ich meine Kollegen keineswegs einweihen möchte und die für mich sehr privat sind. Man ist doch aus guten Gründen nicht einmal gegenüber dem Arbeitgeber dazu verpflichtet, den vollumfänglich in seinen Gesundheitsstatus einzuweihen.


    Bei uns im Büro werden die Hygiene-, Masken- und Abstandsregelungen intern eingehalten, egal, ob geimpft oder nicht. Das gilt auch für Außentermine. Was für einen Mehrwert hätte da jemand, über den Impfstatus der Kollegen Bescheid zu wissen?


    Die Hygiene-, Masken- und Abstandsregeln muss er so oder so einhalten und sollte sich auch nicht verleiten lassen, diese Regeln mit den geimpften Kollegen lockerer zu handhaben in der Annahme, dass die vermeintlich qua Impfung "nicht infektiös" wären.

    Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.


    Henryk M. Broder

  • Wer sich unwohl bei einem Treffen mit einem Ungeimpften fühlt, der fühlt sich eben unwohl und kann das handhaben, wie er möchte, ob Treffen Ja oder Nein.

    Finde ich auch. Aber wenn man alle nach ihren Beweggründen fragt, dann kann man da doch auch fragen: Wieso eigentlich?

    Wenn man von Ungeimpften ständig Erklärungen verlangt, muss man auch selbst bereit sein, Erklärungen abzugeben.
    Wenn man Ungeimpften Skepsis ggü. dem Impfstoff wegen niedriger Wahrscheinlichkeit schwerwiegenderer Folgen vorwirft, muss man sich auch selbst vorwerfen lassen, dass als Geimpfter Angst vor Ungeimpften zu haben jetzt auch nicht gerade durch hohe Wahrscheinlichkeiten unterlegt ist.


    Das eine "Seite" meint, die andere in die Zange nehmen zu dürfen und andersherum ist mal vogelfrei und muss sich für gar nichts erklären, ist ziemlich... naja. Daneben.

  • Aber wer mir kommt mit "Schränkt meine Lebensweise nicht ein weil ich nicht geimpft bin, das ist Diskriminierung" kommt und danach ein "Wer geimpft ist und dennoch befürchtet, sich an ungeimpften anstecken zu können der soll zu Hause bleiben" hinterher wirft, der ist dann direkt raus bei mir.

    So harsch würde ich mich gegenüber Freunden und Kollegen nicht äußern, aber ich bin durchaus der Meinung, wer geimpft ist und dennoch befürchtet, sich anzustecken, dem bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als zu Hause zu bleiben bzw. sich weiterhin selbst durch Maßnahmen wie Maske und Abstand zu schützen. Für diese Sichtweise wurde ich in letzter Zeit im Umfeld aber auch massiv kritisiert, dabei meine ich es eigentlich nur gut und überhaupt nicht böse.

    Ich selbst verfüge z.B. über ein "Genesenenzertifikat" und bin damit Geimpften derzeit gleichgestellt. Ich dürfte also alles, was Geimpfte auch tun, dabei sind bei mir keine Antikörper (mehr) nachweisbar. Interessiert in der Praxis aber nicht, ich gelte als genesen, werde deshalb auch (noch) nicht geimpft und Ende. Wenn künftig nur noch Geimpfte ins Kino, Theater oder Restaurant dürfen, dann könnten sie neben mir sitzen. Glückwunsch! (Nur theoretisch, denn praktisch verzichte ich aus Rücksicht und Vorsicht auf all diese Aktivitäten, bis ich geimpft bin und wieder nachweisbar über AK verfüge). Ich kenne aber kaum Geimpfte, die prüfen lassen, ob sie evtl. Non-Responder sind. Deshalb bin ich der Meinung, so lange nicht standardmäßig Antikörpertests in Verbindung mit den Impfungen und dem Ausstellen irgendwelcher grünen Pässe durchgeführt werden, wähnen sich viele in falscher Sicherheit und wer wirklich Angst hat, sich trotz Impfung zu infizieren, der sollte weiter Vorsicht walten lassen. Einfach in seinem eigenen Interesse.


    In meinem Umfeld sind es übrigens die Geimpften, die mehrheitlich nicht mehr bereit sind, sich vor einem privaten Treffen testen zu lassen. Da weiß ich dann auch, zu wem ich (künftig) lieber auf Abstand bleibe.

  • In meinem Umfeld sind es übrigens die Geimpften, die mehrheitlich nicht mehr bereit sind, sich vor einem privaten Treffen testen zu lassen. Da weiß ich dann auch, zu wem ich (künftig) lieber auf Abstand bleibe.

    Weil geimpfte soo ansteckend sind während ein Test zu 100% sicher ist?

    Nö, von 100% war nie die Rede, aber wieso diese Möglichkeit nicht (zusätzlich) nutzen, wenn es einem wirklich um gegenseitigen Schutz und bestmögliche Sicherheit geht? 100% gibt's dadurch auch nicht, aber ein Test schadet doch nicht.

  • Wenn man Ungeimpften Skepsis ggü. dem Impfstoff wegen niedriger Wahrscheinlichkeit schwerwiegenderer Folgen vorwirft, muss man sich auch selbst vorwerfen lassen, dass als Geimpfter Angst vor Ungeimpften zu haben jetzt auch nicht gerade durch hohe Wahrscheinlichkeiten unterlegt ist.

    Klar, das sehe ich auch so. Wer jede Skepsis gegenüber der Impfung mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen pro Impfung in Grund und Boden verdammt, der muss damit leben, dass seine eigene statistische Irrationalität hinterfragt wird, wenn er sich als Geimpfter nicht mit Ungeimpften treffen mag aus Angst vor Ansteckung. :grinning_face:

    Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.


    Henryk M. Broder

  • Wenn man Ungeimpften Skepsis ggü. dem Impfstoff wegen niedriger Wahrscheinlichkeit schwerwiegenderer Folgen vorwirft, muss man sich auch selbst vorwerfen lassen, dass als Geimpfter Angst vor Ungeimpften zu haben jetzt auch nicht gerade durch hohe Wahrscheinlichkeiten unterlegt ist.

    Klar, das sehe ich auch so. Wer jede Skepsis gegenüber der Impfung mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen pro Impfung in Grund und Boden verdammt, der muss damit leben, dass seine eigene statistische Irrationalität hinterfragt wird, wenn er sich als Geimpfter nicht mit Ungeimpften treffen mag aus Angst vor Ansteckung. :grinning_face:

    Genau das meinte ich. Nur mit mehr Worten :grinning_squinting_face:

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