Extreme Impfangst - Hoher psychischer Druck

  • Lügen

    was aber auch nicht ungefährlich für den TE wäre. gingen seine geimpften freunde von einer bei ihm ebenfalls erfolgten impfung aus, werden sie wohl auch keine besondere vorsicht walten lassen, ihn zum beispiel vor einem näheren Kontakt mit der eigenen person warnen, nachdem sie sich inmitten vieler menschen (die ja potentiell, auch symptomlos, infiziert sein könnten) aufgehalten haben oder ähnliche dinge.

  • War auch kein Rat, das zu tun.
    Allerdings ist auch niemand dafür verantwortlich, wenn andere unvorsichtig werden. Zudem sind sie ja hoffentlich selbst ehrlich & geschützt, früher oder später wird doch, wie es heißt, eh jeder Virenkontakt haben.

  • Eine Sinusvenenthrombose ist sehr selten und kann ohne weiteres ohne die Impfung auftreten. Man muß das in Relation auf Millionen verimpfte Dosen sehen. Außerdem hat die EU den Vertrag mit Astra Zeneca nicht mehr verlängert. Nebenbei bemerkt, mit Comirnaty gab es auch Einzelfälle mit einer Thrombozytopenie. Ganz, ganz selten kann es nach der Impfung mit Comirnaty zu einem anaphylaktischem Schock kommen, dieser tritt sofort nach der Impfung oder binnen Minuten auf. Genau deshalb werden die Impflinge mindestens 15 Minuten überwacht. Im Fall des Falles ist sofort ärztliche Hilfe vor Ort. Jetzt heißt es, Myocarditis durch die Impfung. Wenn man einen Infekt verschleppt hat, nicht richtig auskuriert und dann zu früh sportlich aktiv ist, wäre eine Myocarditis möglich. Es heißt nach oder wegen der Impfung? Die Fälle sind auf Millionen Impfdosen extrem selten. Wenn man das Impfzentrum verlässt und ins Auto steigt ist die Gefahr größer, als an der Impfung zu sterben. Immer wieder wurde behauptet die mRNA Impfseren schädigen das Erbgut, das stimmt nicht, diese docken nicht an die DNA. Mir ist jedenfalls niemand bekannt, der durch die Impfung verstarb, aber an Corona.

  • Nach dem was criecharlie behauptet, löst die Impfung ja aber genau dasselbe aus wie die Infektion.

    ich denke, dass criecharlie sich da unglücklich ausgedrückt hat - ähnliches habe ich auch schon mal irgendwo gelesen: nur dass dieses "wer an einer covid-impfung verstirbt, würde auch an einer coronaerkrankung sterben" nicht den umkehrschluss zulässt, sondern dass es eben extrem rare einzelfälle sind (vermutlich auf grund irgendeiner körperlichen eigenheit) bei denen die impfung fatale folgen hat - die aber wiederum auch (nur bei diesen personen mit dieser körperlichen eigenart) bei einer erkrankung auftreten würden.

  • Also Hermann ich sag dir wie es ist, mir ist es egal ob du dich impfen lässt und jeder der sich daran stört hat meiner Meinung nach ein Problem. 90% der geimpften reden von Solidarität den anderen gegenüber, sind aber komischerweise nicht gegen Grippe geimpft, da entgegnen sie gerne mit „die Grippe ist ja nicht so gefährlich“. Ich kenne allerdings mehr Menschen die durch eine Grippe gestorben sind, als durch Corona (liegt natürlich auch daran das es Covid19 erst seit kurzem gibt.) trotzdem, diesen Schuh musst du dir schonmal nicht anziehen. Das nächste ist, dass logischerweise ja ständig eine Auffrischung nötig sein wird (sieht man ja jetzt schon) ich bin gespannt wieviele Menschen sich dann noch impfen lassen, geschweige denn in 3 Jahren.


    Wenn du Angst hast, lass dich einfach beraten, nicht in einem Impfzentrum sondern bei dem Arzt deines Vertrauens.

    Ich hatte nach der zweiten Impfung nur ein bisschen Schüttelfrost und war totmüde, am Tag danach war ich wieder topfit.

    In diesem Sinne Gute Nacht!

  • Ich denke, es lässt sich letztlich wirklich einfach darauf runterbrechen: Sowohl Impfung als auch Nichtimpfung bringen ihre eigenen Risiken mit sich. Für die allermeisten Menschen ist das Risiko einer Infektion deutlich höher als das einer Impfung. Je länger man mit der Impfung wartet, desto größer die Chancen, dass die geringen Risiken einer Impfung durch Forschung weiter minimiert werden, desto größer aber zugleich die Gefahr, dass man es dann halt unfreiwillig mit Corona "ausprobiert".

    Davon unabhängig als weiterer Faktor: Die Tatsache, dass man mit dem Impfen einen gewissen Beitrag dazu leistet, die Verbreitung einzudämmen. Das ist im Sinne der gar nicht so wenigen Leute, die sich derzeit oder grundsätzlich nicht schützen können, und letztlich auch im Sinne von allen. Und der soziale Druck kommt damit zusammenhängend auch noch mal dazu.


    Für mich ist das eine klare Rechnung - von den für mich abschätzbaren Wahrscheinlichkeiten her ist die Impfung die sicherere Option. Und außerdem ist es ein "Ende mit Schrecken" statt ein "Schrecken ohne Ende": Man weiß schnell, ob alles gut gelaufen ist. Zudem haben wir ein Kind mit Asthma, das noch nicht geimpft werden kann, da noch zu klein, und wenn wir geimpft sind, bedeutet das zusätzlichen Schutz für ihn. Alles immer im Wahrscheinlichkeitenbereich - wenn es (Impfung oder Corona) einen nicht blöd erwischt, ist alles gut, und wenn es einen doch blöd erwischt, ist es echt scheiße - das sind dann eben auf einmal keine Wahrscheinlichkeiten mehr, sondern Tatsachen. Das ist eine ganz blöde Ausgangslage für jemanden mit hypochondrischen Zügen und Angsterkrankung, zumal sich eine Angsterkrankung ja gern mal so äußert, dass man panisch im Kreis rennt und keine Entscheidung trifft, weil man nicht weiß, welche die richtige wäre. Und sich nicht impfen zu lassen fühlt sich halt nicht wie eine Entscheidung an, sondern eine Nichtentscheidung, was in diesem "State of Mind" einfach irgendwie leichter ist. Man ist ja auf der Flucht, man rennt, man ist in seinem Stress nur begrenzt handlungsfähig. Da "passt" es besser, sich nicht impfen zu lassen, denn das hieße, mit dem Imkreisrennen aufzuhören, eine Entscheidung zu treffen, quasi sich umzudrehen und einer der Ängste, vor denen man wegrennt, ins Gesicht zu sehen. Das ist keine Flucht, das ist Angriff. Und das ist ein anderer "State of Mind". Es sagt sich leicht, Mensch, mach das doch, aber ich hab bei Menschen mit Angsterkrankungen tatsächlich den Eindruck, dass dieses "Machen" das Schwerste auf der Welt ist, weil das Hirn rennen will.

    Es wird nur in dem Moment, in dem man sich dann infiziert, eben doch zu einer ebenso finalen Entscheidung wie die Impfung, dann ist die Entscheidung nämlich durch Nichtentscheidung ebenfalls getroffen. Dann steht man auf einmal in einer Sackgasse, kann nicht mehr rennen und muss gucken, ob die Angst, die einen eingeholt hat, einem jetzt richtig was tut oder nicht.

    Das ist aber eben ein "Könntesein"-Gedanke. Und die Impfung ist ein "Istdannso"-Gedanke. Das mag ein panisches Hirn gar nicht und bewirft seinen armen Besitzer mit Gegenargumenten, manche tatsächlich erwägenswert, andere nicht.


    Das ist noch mal was anderes als die bewusste Entscheidung gegen eine Impfung. Und deshalb, Hermann, wünschte ich, insgesamt und auch hier würde weniger Druck auf Dich ausgeübt. Ich glaub nämlich nicht, dass man jemandem, der gerade im Hintergrund und in der Tiefe seines Hirns so dauerpanisch ist, wie ich es bei Dir vermute, mit Druck dabei helfen kann, eine bewusste Entscheidung für das eine oder das andere zu treffen. Du rennst dann vermutlich einfach nur schneller in Deinem eigenen Kopf im Kreis.


    Falls es möglich wäre, das Thema eine Weile ruhen zu lassen (hier nicht reinschauen, keine Nachrichten gucken, durchatmen, eventuell (zweischneidiges Schwert) den Kollegen sagen, Du hast in drei Wochen einen Termin, wenn Du sie anders nicht zum Schweigen bekommst) und erst mal ein bisschen zu Dir zu kommen und zu versuchen, Deine eigene Stimme zu dem Thema zu hören statt immerzu andere Stimmen und Deine eigenen Ängste vor Corona einerseits und der Impfung andererseits ... es gibt überhaupt keine Garantie, dass das hilft, aber mit ein bisschen Glück findest Du doch immerhin ein bisschen mehr zu einer eigenen Einschätzung?

  • Und was soll der Arzt seines Vertrauens ihm raten?

    Die Ärzte sind alle geimpft und werden ihm wohl dazu raten sich impfen zu lassen.

    Hermann hat sich sicher schon auf sämtlichen Seiten die das Netzt so hergibt schlau gemacht und weiß wie hoch jeweils die Risiken bei Impfung oder Coronainfektion sind.

    Er hat einfach eine irrationale Angst und da können selbst Tausende von Infos bezüglich impfen oder nicht impfen ihm nicht helfen.

    Er bräuchte einen Psychologen der ihm Tipps gibt, wie man es schafft bei solchen Entscheidungen gar nicht erst so ein irrationale Angst entstehen zu lassen.

    Ich möchte gar nicht wissen, welche Ängste Hermann hätte, wenn er plötzlich Symptome bekäme.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber ich hatte Nebenwirkungen von meiner Corona-Impfung und würde es trotzdem jederzeit wieder machen. Ich habe eine Autoimmunkrankheit, wegen der ich einerseits ein leicht erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf habe, andererseits aber auch ein leicht erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen einer Impfung habe. So hatte ich halt einen Schub und war ein paar Wochen lang außer Gefecht, was echt nicht schön war, aber jetzt, nach der 2. Impfung, fühle ich mich befreit. Ich weiß jetzt, dass mir sehr wahrscheinlich nichts mehr passieren wird, falls ich mich doch anstecke, und auch andere nicht mehr so leicht anstecken kann. Davor hatte ich eigentlich die größte Angst - andere Menschen unbemerkt anzustecken und nicht zu wissen, ob sie vielleicht einen schweren Verlauf erleiden.


    Du sagst ja selbst, dass du für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, dein Leben nicht riskieren möchtest. Aber findest du das nicht etwas extrem, wenn du mal einen Schritt zurücktrittst? Du sagst ja selbst, dass es für dich wahrscheinlicher ist, an Corona zu sterben als an der Impfung zu sterben. So gesehen riskiert du dein Leben ohne Impfung sogar mehr als mit. Was dir vermutlich schwer fällt, ist dieser Moment der Entscheidung. Corona zu bekommen fühlt sich vielleicht eher wie Schicksal an und ist keine bewusste Entscheidung für dich. Sich nicht zu entscheiden hat aber genauso Konsequenzen wie sich zu entscheiden - das sollte dir einfach bewusst sein.


    Ich denke auch, dass du dich nicht zu einer Impfung drängen lassen solltest. Eine Freundin von mir hat auch sehr lange gebraucht, sich für die Impfung zu entscheiden, und ich hätte sie nie gedrängt. Ich habe ihr nur erzählt, dass bei mir trotz Nebenwirkungen soweit alles gut verlaufen ist und das hat sie dann beruhigt und sie hat sich auch impfen lassen. Bei dir ist es ja leider so, dass der sehr seltene Fall eingetreten ist, dass jemand in deinem Umfeld an AZ gestorben ist. Wäre es eine Option für dich, dich daher keinesfalls mit AZ, aber mit einem anderen Impfstoff, impfen zu lassen?

  • der Biologe hat mir das so erklärt:

    früher hatten die Impfungen Beistoffe, aber heute könnte man jede Impfung bis auf die Atomstruktur genau herstellen,

    da ist nichts mehr drin, was man nicht will.

    Sorry, aber das scheint mir ein bisschen naiv-optimistisch. Nur mal hier der erstbeste Fund zu den Verunreinigungen im AZ-Impfstoff. Oder diese Quelle, der zufolge die körpereigene Herstellung des Spike-Proteins nach einer Vektorimpfung möglicherweise nicht immer so perfekt funktioniert wie beabsichtigt. Ich habe jetzt nicht geprüft, ob das der alleraktuellste Wissensstand ist, zumindest waren es anscheinend seriöse Wissenschaftler, die dort vor kurzem Probleme gesehen haben. Jedenfalls kann einem einzelnen Menschen niemand garantieren, dass er die Impfung unbeschadet übersteht, auch wenn der gegenteilige Fall sehr selten vorkommt.

  • Was mir gerade so auffällt, irgendwie macht es den Eindruck,

    als wenn Frauen öfter und mehr Probleme nach einer Impfung bekommen.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Ich habe da auch sehr starken Druck empfunden.


    - wer sich nicht impfen lässt, wird irgendwann die Krankheit bekommen

    - die Zahlen steigen, man sollte nicht mehr ewig warten

    - unabhängig von direktem Druck vom sozialen Umfeld fühlt man sich auch einfach als Feigling, wenn man vor seiner Angst kneift und es nicht tut. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung "schafft" es und man selber ist ist zu doof dazu. Scham und Schande.


    macht es alles in allem nicht gerade entspannt.


    Aber letztlich ist das alles auch vorbei wenn man dan geimpft worden ist. Rational gesehen sprechen die Fakten sowieso massiv für Impfen. Also, bring es hinter Dich, dann bist Du all den Druck und Streß los (und obendrein noch geimpft).


    Dass die Wahrscheinlichkeit, ernsthafte Probleme mit covid zu bekommen, so gering ist, dürfte aber auch "in die eigene Tasche lügen" sein. Auch wenn man nicht gerade dran stirbt kann es immer noch ein reichlich unangenehmer Krankheitsverlauf werden, und chronische Folgeschäden und/oder monatelange signifikante Beschwerden sind nun deutlich wahrscheinlicher als Deine angegebenen 0,1%.


    Also, zieh es durch, gleich aus mehreren Gründen. Man muss ja nur irgendwie beim Arzt zum Empfangen der Spritze physisch anwesend sein, notfalls randvoll mit Tavor..


    hatte übrigens auch Anspannungen und eine massive Panikattacke davor. Ging aber trotzdem.

  • Hat aber auch seltsame Effekte. Ich hatte ja auch nur Angst wg. dem allergischen Schock. Die hatte ich auch vor der Zahnarztspritze 2019, trotzdem war die da viel geringer als hier nun. Irgendwie ist das ganze Thema so groß und böse und medial omnipräsent dass es per se irgendwie unentspannter macht.


    Bei der Heuschnupfen Desensibilisierung als Kind hatte ich jahrelang jede Woche eine Spritze nach der es hieß "nun 20 min warten, Gefahr eines Schocks". Das hat mich nie gekratzt. Eigentlich sollte man da erfahren sein ;-).

  • Hallo Hermann,


    mir M26, nur Probleme mit dem Verdauungstrakt geht es genauso.

    Was hab ich mir schon Stunden um die Ohren geschlagen Zwecks Impfung was kann passieren Wielange etc. Ich bin gegen so ziemlich alles andere geimpft und habe bisher auch jede Impfung vertragen. Ich habe sowohl Leute die keine Probleme hatten aber auch Leute die nach Ihrer Impfung Nebenwirkungen bekamen. Leider bin ich da nicht viel anders wie du und habe grosse Sorge vor möglichen Nebenwirkungen.. nichtmal vor Langzeitfolgen sondern einfach nur vor der ersten Zeit danach.

    Ich denke am Ende des Tages ist es eben einfach eine Entscheidung die jeder für sich selbst zu treffen hat. Aber du könntest mit Leuten aus deinem Bekanntenkreis sprechen die schon geimpft sind. Vielleicht haben sie ja Tipps für dich. Ich weis das ist natürlich keine Garantie dass dir nichts passiert aber eventuell hilft es dir ja bei deiner Ungewissheit.

    Von anderen zwingen bzw. unter Druck setzen lassen ist der falsche Weg. Jeder der sich impfen lässt tut dies (ich hoffe doch) aus freien Stücken und um seinen bestmöglichen Beitrag leisten zu können.

    Letztendlich ist die Frage ja doch eher vielleicht wann man sich impfen lässt. Ich für meinen Teil werde es definitiv auch tun nur weis ich noch nicht wann.

  • ich denke, dass criecharlie sich da unglücklich ausgedrückt hat

    Oder einfach falsch informiert ist. Anders kann ich mir solche Aussagen nicht erklären:


    Quote

    wenn er zu den Leuten gehört, die schwere Folgen von der Infektion gehabt hätte,

    hätte er die von der Impfung auch bekommen - also gehupft wie gesprungen...

    also gab es die Impfung um zu wissen, wann die

    "Infektion" passiert und wir ihn so beobachten konnten

    Das klingt für mich eher so, als habe da jemand grundsätzlich etwas falsch verstanden.

  • Du bringst prima Beispiele chriecharlie, sich NICHT impfen zu lassen. Du liest dich so, als sei es eh egal. Warum hast du dann dein Kind impfen lassen?

  • Angst ist kein guter Grund, sich nicht impfen zu lassen. Es ist ein verständlicher Grund, aber kein sinnvoller. Zum einen wird man nicht geimpft, zum anderen kneift man vor seiner Angst, was nie gut ist. Wenn sich Leute aus Angst nicht impfen lassen wollen, habe ich Verständnis und verurteile sie nicht, aber ich weiss, genau wie sie selber, dass es eigentlich falsch ist.


    Denke, nicht wenige die Gründe konstruieren warum Impfen falsch ist, haben in Wirklichkeit einfach Angst davor.

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