Patchwork-Katastrophe

  • Mit dem gegenseitigen Respekt, stimme ich vollkommen zu. Am Ende bleibt dir nichts übrig als dir selbst treu zu sein und es aber immer wieder mit ihm zu versuchen.


    Damit meine ich, dass man schon konsequent sein soll. Wenn er etwas doofes gemacht hat ist es vollkommen legitim den WLAN Router mal 2,3 Stunden zu deaktivieren oder ihn nicht zu seinen Freunden ect. zu fahren bis er sich entschuldigt hat.


    Aber man darf auch nicht nachtragend sein, beim nächsten mal sollte man sich wieder bemühen offen und freundlich zu sein (auch wenn es schwer fällt) irgendwann wird es dann besser werden.

  • Ich mich 2004 scheiden lassen und die Hetzerei gegen mich auf dem Rücken meiner Kinder wurde bis 2018 ausgetragen. Das war aber auch wirklich das einzigste, was mich so richtig hat wütend werden lassen. Was gegen mich gesagt wurde war mir echt egal.

    Meine große Tochter hat mehr mitbekommen, sie meinte dann auch in der Pubertät, die einzelnen Parteien gegeneinander ausspielen zu können. Das war pure Verzweiflung, weil ständig Zweifel gesät wurden.

    Jetzt wo sie erwachsen ist und sieht, daß die Ablehnung nicht sie betroffen hat, kann sie es verstehen. Nichts desto trotz, ist das schon auch nicht spurlos an ihr vor beigegangen.


    Es tut mir ehrlich leid für dich, vorallem kann ich mir vorstellen, daß diese Abgrenzung dem Stiefsohn gegenüber eigentlich nicht aus freien Stücken erfolgt. Du siehst dich aus Selbstschutz dazu gezwungen, was vlt sogar noch mehr Konfliktpotential bringen könnte, mit deinem Mann Diskussionen darüber führen zu müssen.

    Und was man nicht vergessen darf, daß spielt der Kindsmutter wieder in die Karten.

    Was ihre Ablehnung gegen dich wieder füttert.

    Egal wie man es dreht und wendet, du kannst dich nur im Kreis drehen.

    Versteht dich dein Mann eigentlich, wenn du ihm sagst, wie es dir damit geht?

    Und ich meine damit so richtig verstehen…

    You can‘t wait until life isn‘t hard anymore, before you decide to be happy. ~ Nightbirde ~

  • Er versteht mich teilweise.

    Er versteht das das Verhalten seines Sohnes nicht in Ordnung ist.

    Er meckert auch...mein Stiefkind nickt...es wird eine Strafe ausgesprochen die dann meist nicht bis zum Ende geführt wird und das wars.

    Gegenüber der Kindesmutter ist mein Mann sehr zurückhaltend was ich teilweise verstehen kann weil er den Konflikt zwischen ihm, der Ex und mir nicht befeuern will. Aber er macht ihr auch selten eine Ansage ....zb. Termine.

    Da meckert er zwar immer aber macht dann trotzdem alle Termine allein. Und wenn dann Madam rumheult das es ihr ja so schlecht geht und sie den Termin wieder nicht einhalten konnte (was eigentlich immer ist) ist er nicht Konsequent ihr gegenüber.


    Ich in so einem Fall sage meinem Ex wenn mich was anstinkt und dann werden die Termine aufgeteilt und jeder nimmt einen wahr oder wir gehen gemeinsam fertig. Aber da bestehe ich dann drauf wenn er wieder faul wird.


    Ich denke wir müssen alle an uns arbeiten und können es nur besser machen.

    aber dafür müssten alle Einsicht erlangen und sich nicht immer Tage/Wochen/Monate/Jahre angepisst fühlen wenn mal was gesagt wird. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Es ist und bleibt schwierig.

  • Ja, wenn das immer so einfach wäre. Leider kann man halt nicht in die Menschen reingucken, um verstehen zu können, warum sie so sind.

    Wie geht dein Mann mit deiner Entscheidung um, dich aus der Problematik etwas zurückzuziehen?

    You can‘t wait until life isn‘t hard anymore, before you decide to be happy. ~ Nightbirde ~

  • Guten Morgen....

    Am Wochenende hab ich ein Telefonat mitbekommen wo die Mama meines Stiefkindes verzweifelt anrief weil es wohl mal wieder große Probleme bei ihr gab. Sie meinte sie könne meine Reaktionen manchmal verstehen, wenn sich ihr Großer so daneben benimmt.

    Da war sie wieder so nett und verständnisvoll. Auch was meine Person angeht.


    Mir war das übelst unangenehm...mitzuhören aber nix sagen zu dürfen, damit niemand irgendetwas falsch versteht.


    Das ist das was mich an dieser Person nämlich am meisten nervt. Läuft bei ihr alles super und man versucht ihr zu schildern das es bei uns schwierig ist und das sie sich da auch mal mit kümmern muss...da fühlt sich sich beleidigt und angegriffen.

    Aber so bald es bei ihr Probleme gibt, müssen wir springen und machen.


    Das nervt.


    Auch in der Hinsicht...finde ich...müsste mein Mann viel rigoroser reagieren.


    Wenn sie unsere Ratschläge nie annehmen will soll sie doch auch in ihrer Woche zusehen wie sie kommt.

    Egal..mein Mann hat sich wieder schön einlullen lassen und darf sich jetzt um alles weitere kümmern.


    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

  • Hm - wenn ich gemeinsam mit einer totalen Pappnase ein Kind hätte, würde ich auch "springen", sobald es um das Wohl des Kindes geht, so lästig und blöd es auch ist. Aber da würde meine Priorität beim Kind liegen.

    Stimmt aber dann würde ich die Klappe halten wenn mir jemand mal die Meinung sagt und mir vielleicht auch mal was annehmen.


    Die stellt sich jedes mal wie die Heilige Mutter Maria hin die alles richtig macht und die andren sind die Bösen und Blöden.

    Aber wenn sie was hat, laut nach Hilfe schreit.

  • Weißt du, ich glaube dein Mann kennt seine Ex viel zu gut, immerhin hat es ja einen Grund, warum sie nicht mehr zusammen sind.

    Da es von Anfang an schon Schwierigkeiten mit der Dame gegeben hat, bzgl. dem Thema, daß dein Mann sein Kind sehen möchte und sie geblockt hat ohne Ende. Das war ihr Druckmittel.


    Männer haben’s auch nicht so mit Problemlösungen, wenn es ums emotionale geht.

    Komplizierter sind da bei weitem die Frauen, und seine Konflikte hat er nun mal mit der Kindsmutter, die da das Kind zum Spielball macht.

    Was würde denn passieren, wenn dein Partner nicht springt? Genau… sie würde das Kind wieder als Druckmittel ins Spiel bringen.

    Je älter der Stiefsohn wird, umso schwieriger wird das. Bleibt bloß zu hoffen, daß der Stiefsohn nicht noch auffälliger wird, je älter er wird, weil dann die Taten auch eine andere Dimension erreichen könnten.


    Eigentlich müsste dein Mann mal so richtig, aber volle Kanne auf den Putz hauen und der Ex den Kopf waschen. Sie wäre anfangs sauer, würde dem Kind verbieten zum Vater zu gehen. Aber glaub’s mir, das hält nicht lange an, weil ihr dann alles zuviel wird und sie würde das Kind mit Handkuss zu euch lassen. Ab da wären dann aber die Energien in der Kommunikation zwischen den Verantwortlichen eine andere.


    Dein Mann hat wohl zu lange zu wenig Grenzen für eure Familie gesetzt. Diese Dynamik zu unterbrechen, hätte schon viel früher passieren müssen. Ex pfeift, jammert, handelt nicht, dein Mann springt ein.

    You can‘t wait until life isn‘t hard anymore, before you decide to be happy. ~ Nightbirde ~

  • Stimmt aber dann würde ich die Klappe halten wenn mir jemand mal die Meinung sagt und mir vielleicht auch mal was annehmen.


    Die stellt sich jedes mal wie die Heilige Mutter Maria hin die alles richtig macht und die andren sind die Bösen und Blöden.

    Aber wenn sie was hat, laut nach Hilfe schreit.

    Ich rede von ihm, nicht von ihr. Sie wird sich wohl kaum selbst für eine Pappnase halten, und ihr könnt ja nun mal nur mit dem arbeiten, was da ist.

  • Hallo auch, ich glaube Männer sind da einfach bequem und wollen oftmals den Konflikt vermeiden.


    Ich habe es auch nie verstanden, dass seine Ex über mich herziehen darf, mich schlecht reden bei den Kindern und mein Mann ihr dann dennoch immer total nett zuhört, wenn sie anruft und wegen ihrer Probleme jammert. Für mich war das manchmal schon ein Gefühl von "er steht nicht richtig zu mir, sonst würde er ihr mal die Meinung geigen".


    Am Ende hat er mir aber mehrmals erklärt, dass er (im Gegensatz zu ihr) seine Gefühle einfach 5 Minuten runter schluckt, ihr zuhört und so den Ball tief hält- den Kindern zuliebe. Er kennt seine Ex gut genug um zu wissen, dass sie Kritik an ihrer Person nicht reflektieren bzw. darüber nachdenken wird sondern nur ein Streit rauskommt, da ihrer Ansicht nach immer die anderen schuld sind. Und leiden tun am Ende die Kinder darunter wenn auch Mama und Papa nicht mehr normal miteinander reden können.

  • Hallo auch, ich glaube Männer sind da einfach bequem und wollen oftmals den Konflikt vermeiden.

    Mnja, ich kann Deinen Mann verstehen. Viele wollen den Konflikt nicht aus Bequemlichkeit, sondern den Kindern zuliebe vermeiden. Die Mütter in diesen Konstellationen sitzen oft (meist) am längeren Hebel. Konflikte auszutragen bringt oft nichts außer zusätzlichen Ärger für alle Beteiligten, vor allem die Kinder. Und es ist gar nicht so leicht, alles herunterzuschlucken, finde ich.

  • Stimmt aber dann würde ich die Klappe halten wenn mir jemand mal die Meinung sagt und mir vielleicht auch mal was annehmen.


    Die stellt sich jedes mal wie die Heilige Mutter Maria hin die alles richtig macht und die andren sind die Bösen und Blöden.

    Aber wenn sie was hat, laut nach Hilfe schreit.

    Ich rede von ihm, nicht von ihr. Sie wird sich wohl kaum selbst für eine Pappnase halten, und ihr könnt ja nun mal nur mit dem arbeiten, was da ist.

    jup. weiß was du meinst :winking_face:




    Ja ich glaube auch das er da den geringsten Weg geht. Das finde ich auch okay.


    Nur will ich davon dann aber bitte nix wissen weil mein Mann sich ja dann auch wieder über seine Ex bei mir ausheult weil er alles machen darf und dann komme ich mir dumm vor. Weil Madam bei uns ständig Thema ist und sich alles um sie dreht wenn sie was hat.


    An den Hals wäre ich ihr am liebsten gesprungen wo sie meinem Mann bei einem Treffen letztes Jahr sagte das sie sich mit ihrem jetzigen Typen nicht sicher wäre (hat mit dem aber ein Kind bekommen..damals 6Monate alt und ist für ihn sonstewohin gezogen) aber das sie aus der Stadt wegziehen musste weil sie da noch alles an meinen Mann erinnern würde :pouting_face:

    Das war der Hammer.

    Und in dem Gespräch sollte es eigentlich nur um ihr gemeinsames Kind gehen und wie man ihm helfen kann weil er schon vor einem Jahr auffällig war.

    Ehrlich das ist wie ne billige Seifenoper.

  • Hallo auch, ich glaube Männer sind da einfach bequem und wollen oftmals den Konflikt vermeiden.


    Ich habe es auch nie verstanden, dass seine Ex über mich herziehen darf, mich schlecht reden bei den Kindern und mein Mann ihr dann dennoch immer total nett zuhört, wenn sie anruft und wegen ihrer Probleme jammert. Für mich war das manchmal schon ein Gefühl von "er steht nicht richtig zu mir, sonst würde er ihr mal die Meinung geigen".


    Am Ende hat er mir aber mehrmals erklärt, dass er (im Gegensatz zu ihr) seine Gefühle einfach 5 Minuten runter schluckt, ihr zuhört und so den Ball tief hält- den Kindern zuliebe. Er kennt seine Ex gut genug um zu wissen, dass sie Kritik an ihrer Person nicht reflektieren bzw. darüber nachdenken wird sondern nur ein Streit rauskommt, da ihrer Ansicht nach immer die anderen schuld sind. Und leiden tun am Ende die Kinder darunter wenn auch Mama und Papa nicht mehr normal miteinander reden können.

    Glaub ich. Und kennen ich ja nun nur zu gut.


    Bin aber froh das das zwischen mir und meinem Ex viel besser läuft.

    Und wenn was ist sagen wir uns mal die Meinung. Suchen nach einem Kompromiss und dann ist meist alles wieder gut. :smiling_face_with_smiling_eyes:

  • Ja ich glaube auch das er da den geringsten Weg geht. Das finde ich auch okay.


    Nur will ich davon dann aber bitte nix wissen weil mein Mann sich ja dann auch wieder über seine Ex bei mir ausheult weil er alles machen darf und dann komme ich mir dumm vor. Weil Madam bei uns ständig Thema ist und sich alles um sie dreht wenn sie was hat.

    Da steckt aber wieder gerade die Schwierigkeit drin.


    Der geringste Weg ist nicht zwingend der erfolgreichste, weil…mitgefangen,mitgegangen.

    Man kann sich, sobald man eine Partnerschaft eingeht nicht einfach so rausziehen, wie man das gerne möchte.

    Das endet dann darin, daß man meint nicht kooperieren zu müssen, daß Ergebnis aber sehr wohl gemeinsam tragen muß.


    Ihr 3 Erwachsenen seid da alle eine Symbiose eingegangen, jeder Einzelne verfolgt einen Zweck.

    Ex: straft deinen Mann anfänglich mit Kindsentzug, kooperiert nicht, wenn ihr aber alles zuviel wird, ist der Ex doch gut genug.

    Dein Mann: geht den einfachen Weg (wie du selber sagst), nimmt der Kindsmutter alles ab, füttert damit aber genau ihr Vorhaben, ermöglicht der Kindsmutter, nicht kooperieren zu müssen.

    Du: versucht den Jungen zu integrieren und auszubaden, was die 2 Verantwortlichen verkackt haben. Als dir das zuviel wird, willst du dich bitte rausziehen (dein Recht, ist ja nicht dein Kind für das du Verantwortung trägst).

    Ich denke, wenn du die Wahl hättest, so wie es gerade ist, wäre es dir lieber du müsstest dich nicht mit dem Thema Stiefkind und Ex auseinandersetzen. Dein Tun entsteht aus Verantwortungsgefühl und Logik weil: lehne ich mein Stiefkind ab, lehne ich einen Teil meines Mannes ab.

    Da dann zu sagen, ich will von dem allen nichts hören, spielt sich nicht.

    Du bist mit dem Mann verheiratet, dessen Kind als Spielball von der Ex benutzt wird. Womit sich der Kreis schließt.


    Du kommst da nicht so einfach raus. Das ist ständig Thema bei euch. Das ist das, was euch alle miteinander verbindet und genauso sehr entzweit.


    Ich frag mich grade, hat jemand von euch eigentlich mal deinen Stiefsohn gefragt, was er eigentlich selber wollen würde?


    Ps: für mich wäre es nicht ok, wenn mein Mann den einfachen Weg geht, nur weil Männer eben so sind, und ich muß drunter leiden.

    You can‘t wait until life isn‘t hard anymore, before you decide to be happy. ~ Nightbirde ~

  • Quote

    Der geringste Weg ist nicht zwingend der erfolgreichste, weil…mitgefangen,mitgegangen.

    Man kann sich, sobald man eine Partnerschaft eingeht nicht einfach so rausziehen, wie man das gerne möchte.

    Das endet dann darin, daß man meint nicht kooperieren zu müssen, daß Ergebnis aber sehr wohl gemeinsam tragen muß.

    Wo genau geht er denn jetzt den "einfachsten Weg"? Geht er sinvollerweise Konflikten mit seiner Ex aus dem Weg oder überlässt er bloß Euch beiden die Arbeit?

  • Klar da triffst du mit vielen Aussagen den Nagel auf den Kopf.


    Ich für meinen Teil will nur meine Nerven schonen. Zum einen bekomme ich deutlich von der Kindesmutter meines Stiefkindes gesagt das mich das alles nichts angeht und mein Mann möchte das auch nicht unbedingt so das ich da immer meinen Senf dazugebe, was ich verstehen kann.

    Erziehungsberechtigte sind immer noch die Eltern und dazu gehöre ich nun mal nicht!!!


    Zum anderen habe ich mit meinen Kindern auch genug um die Ohren.


    Deine letzte Aussage teile ich auch ..aber da kann man reden wie ein Buch...es ist und bleibt seine Entscheidung wie er das mit seiner Ex regeln / handhaben will.

    Ich glaub an allen Fronten zu kämpfen brings auch nicht....habe ja selbst genug Baustellen. Und nur weil die Momentan gut laufen heißt das nicht das auch da mal ganz schnell was einstürzen kann.

  • Ich hab still mitgelesen und möchte meinen senf auch noch dazugeben. Meiner meinung nach ist es das allerwichtigste, authentisch zu bleiben, kinder merken sofort, wenn man ihnen etwas vormachen will.

    Als wir geheiratet haben, waren meine "stiefkinder" 13, 10 und 9 jahre alt. Die drei waren jedes wochenende und jeweils die halben ferien bei uns. Wir hatten nur ein kinderzimmer und bekamen dann relativ schnell noch 2 kinder miteinander, also auch beengte wohnverhältnisse.

    Ich habe immer versucht, mich in die lage der kinder hinein zu versetzen, mich bemüht, ihre bedürfnisse zu erkennen und hab ihnen z. b. ihr zimmer gelassen, bis unser kleiner ca 3 jahre alt war. Die beiden kleinen schliefen bei uns im zimmer. Gleichzeitig habe ich aber auch mal geschimpft, wenn es sein musste, immer mit der überlegung, wie würde ich das jetzt mit eigenen kindern regeln?

    Was ich aus eigener erfahrung sagen kann, ist, dass so eine patchworkfamilie, wenn sie funktionieren soll, oft mit verzicht verbunden ist. Die kinder sind eh schon die leidtragenden, die werden eher nicht gefragt, dann sollte die situation so erträglich wie möglich für sie sein.

    Das ist manchmal hart und ich bin nicht nur einmal an meine grenzen gestoßen.

    Ich hatte allerdings das glück, dass die mutter (die den ehemann verlassen hat) nicht gehetzt hat, die war froh, wenn sie die kinder abgeben konnte und so mehr zeit für ihren neuen lebensgefährten hatte, so waren die kinder mir gegenüber unvoreingenommen.

    Nun sind alle 5 erwachsen und haben sowohl untereinander, als auch zu mir ein gutes verhältnis, das durfte ich in der zeit meiner krankheit erfahren.

    Ich weiß nicht, inwieweit euer verkorkstes verhältnis noch ohne professionelle hilfe entkrampft werden kann, mein rat an dich wäre, total ehrlich zu sein zu dem jungen, verständnis zu signalisieren, sich gesprächsbereit zu zeigen, dort konsequent zu bleiben, wo es notwendig ist und dort, wo es geht, die eigenen bedürfnisse auch mal hintan zu stellen.

    Ich wünsche dir alles liebe und einen langen atem.

  • Vielen lieben Dank Apfelbäumchen für deine aufmunternden Worte.


    Klar Patchwork ist nie einfach.

    Ich versuche ihm gegenüber auch verständnisvoll zu sein aber es ist so viel passiert und man bekommt von ihm hintenrum immer wieder einen reingewürgt. Das ist einfach ätzend. Und da reagiere ich schon entspannt. Steigere mich nicht rein und lass ihn dann einfach machen.


    Ich glaube es würde sich auch etwas entspannen wenn er nur wieder am Wochenende bei uns wäre und zu seiner Mutter ziehen würde.

    Nicht weil ich es nicht will das er im Wechselmodel da ist...sondern weil er dann wenigstens bei einem Elternteil ankommen könnte.

    Durch seine Zerrissenheit ist er ja nur noch mehr drauf bedacht es Mama und Papa recht zu machen und ist neidisch auf alle die da stören.

    Durch den wegzug der Mutter ist er auch ewig mit dem Bus nachmittags unterwegs ect.

    Bei seiner Mutter hätte er wenigstens sein eigenes Zimmer.

    Aber das ist seine Entscheidung.

  • Würde, wäre, hätte, könnte,......das nützt alles nix. Die situation ist wie sie ist, für dich, für ihn, für alle. Die mutter kannst du nicht ändern und deren verhalten auch nicht. Sie hat beim kind allein schon den bonus, dass sie die mama ist. Und der vater spielt nmm eine untergeordnete rolle, es ist eine sache zwischen dir und ihm.

    Der junge hat's echt schwer und er sucht halt auch nach einem weg heraus aus seiner not. Er braucht viel verständnis, aber mindestens genauso dringend braucht er konsequenz, man könnte auch sagen, er muss seine grenzen kennen. Das gibt ihm den notwendigen halt und eine sicherheit.

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