Hochzeit 2015 . 2

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  • Mein Mann weiss nicht so recht, was er mit den Kindern machen soll. Er mag keine Gesellschaftsspiele, sondern eher Technik/Naturwissenschaft. Dafür sind die beiden aber noch zu klein. Er kann es kaum erwarten, einen Elektrobaukasten oder sowas ähnliches zu kaufen

    Okay, das kann ich sogar nachempfinden. Ich bin ehrlich gesagt auch nicht so der Riesen-Spielefreak. Das kann tatsächlich mein Mann besser. Aber manchmal reicht es ja auch schon, wenn man einfach nur da ist und dem Kind zusieht, wie es macht und tut und seine Welt entdeckt. Ich hab mich damit abgefunden, dass ich halt kein Entertainer bin, (Papa ist der Held, der den Kleinen immer zum Lachen bringt :winking_face: ). Aber anscheinend ist das auch ok, dass ich anders bin. Vielleicht setzt Dein Mann sich da zu sehr unter Druck...

    Und naja, die Zeit für Elektrobaukästen wird ja kommen :grinning_face: . Aber wär ja schön, wenn er bis dahin trotzdem eine enge Bindung pflegt.

    Es gibt doch sicher auch Experimente oder so, die man auch mit kleinen Kindern schon machen kann? Gerade die sind doch noch echt von allem fasziniert...

  • Huhu ihr Lieben! Ich bin auch hier, dank Euch! Da ich bei Med1 quasi überhaupt nicht mehr aktiv bin, ist auch völlig an mir vorbeigegangen, dass das Forum offenbar geschlossen wird. Danke deshalb für's Verlinken :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Ich habe den jetzigen Faden hier noch nicht komplett durchgelesen...

    Mir und meinen beiden (die Maus wird im Sommer 5) geht's prima, wir leben seit November in unserem neugebauten Haus auf dem "Land" und fühlen uns sehr wohl. Wie vielleicht ein paar von Euch im alten Thread noch mitbekommen haben, hatten wir 2019 ja eine richtig schlimme Krise, aber die ist zum Glück komplett behoben und überwunden und ich gehe seit circa einem Jahr dem eigentlichen Problem/Grund an den Kragen (war das jetzt gutes Deutsch?).

    Über das Thema zweiten Nachwuchs sprechen wir regelmäßig und haben uns letztes Wochenende endlich entschieden. Ganz kurz und schmerzlos :smiling_face_with_halo: Bevor ich 37 bin (huuuuuh), soll die Maus noch ein Geschwisterchen bekommen. Erst einmal möchten wir uns mit der neuen finanziellen Situation zurechtfinden, so ein Hauskredit ist doch nicht ohne. Der doch recht große Altersunterschied - es wären dann 6 bis 8 Jahre - stört uns nicht, ich habe ja selbst eine fast 8 Jahre ältere Schwester.


    Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht! Und finde es schön, dass wir es wirklich seit den Hochzeitsvorbereitungen damals geschafft haben, immer wieder von uns hören zu lassen :revolving_hearts:

  • Hasimuff86

    Schön, von Dir zu lesen und dass es Euch heute wieder richtig gut geht!! Ich finde es beeindruckend, dass Ihr die Krise so super zusammen gemeistert habt.


    Also, bei uns läuft's im Moment wirklich nicht so rund. Wir waren die ersten 5 Jahre total glücklich, und seit einem Jahr ziept und ruckelt es gewaltig. Das Hauptproblem ist, zwischen Alltag mit Kind, Arbeit und Haushalt etc Zeit und Ruhe zu finden, um miteinander zu sprechen. Bei uns haben sich da Frust und Verletzungen aufgetürmt, die erstmal wieder aus dem Weg geschafft werden müssen. Und das ist Arbeit :woozy_face: ...und schmerzhaft



    Über das Thema zweiten Nachwuchs sprechen wir regelmäßig und haben uns letztes Wochenende endlich entschieden. Ganz kurz und schmerzlos :smiling_face_with_halo: Bevor ich 37 bin (huuuuuh

    Wie schön :grinning_face: . Na dann viel Erfolg :grinning_squinting_face:

    Einen etwas größeren Altersabstand fänd ich auch nicht schlimm. Ich habe eine 13 Jahre ältere Schwester, das ist dann schon leider wirklich so, dass man alleine aufwächst und nicht mit Schwester, aber bin trotzdem sehr froh, sie zu haben...(auch, wenn wir nicht unterschiedlicher sein könnten...)

  • Huhu Hasimuff! Schön dass du da bist.


    Ich hätte gern einen Abstand von vielleicht 2,5 Jahren gehabt. Aber weiss, ob es dann auch so gewesen wäre, wie man sich das vorstellt. Jetzt sind es 3,5 und zum wirklich miteinander spielen, ist das zuviel. Der Große (6) findet es blöd, dass der Kleine (2,5) immer alles kaputt macht. Er dachte am Anfang, das zweite Kind ist schön größer und er kann gleich mit ihm spielen. Er versteht auch die Körpersprache und Gestik nicht. Und er ist noch zu jung, um zu verstehen, warum ein Kleinkind kein Einfühlungsvermögen oder Voraussicht hat. Wir hatten das Thema leider in nur einer Stunde im Geburtsvorbereitungskurs.


    Dafür ist ein älteres Kind dann schon selbstständiger, wenn man sich als Elternteil mehr um ein Baby kümmern muss. Kann allein auf die Toilette, wenn man gerade stillt oder sowas.


    Naja, momentan habe ich hier einen furchtbar gelangweilten 6jährigen, der erst im August in die Schule kommt und einen sehr temperamentvollen trotzigen 2,5jährigen. Zum Glück ist der Erste der Ruhige, sonst hätte ich mir das mit einem 2. Kind noch mal ganz genau überlegen müssen.

  • Puh, das klingt aber auch ganz schön anstrengend. Gehst Du zusätzlich noch arbeiten?


    Ich fand ja die ganze Babyzeit ehrlich gesagt ziemlich entspannt. Seitdem der Kleine mobil geworden ist, und man ihn keine 2 Sekunden mehr aus den Augen lassen kann, finde ich es auch anstrengend mit Kind. Ich habe echt Respekt vor allen Eltern mit mehr Kindern...

  • Danke Euch! :face_blowing_a_kiss:

    Und StatusQuoVadis, tut mir wirklich leid, das zu hören. Ich kenne die ganze Situation aber wirklich wie aus dem FF, es ist wie ein Déjà-vu.

    Wir waren zu dem Zeitpunkt, als das Baby zur Welt kam, genau sechs Jahre zusammen und da wir sehr unterschiedlich sind, waren auch die nicht immer einfach. Gekracht hat es regelmäßig, aber eigentlich nur wegen ganz alltäglichen Dingen.

    Und dann kam die Maus und hat uns von Anfang an mehr als gefordert. Wir hatten auf ein "Anfängerbaby" gehofft... tja, Pustekuchen. Man könnte sich kein lauteres, lebhafteres, agileres Kind vorstellen :rolling_on_the_floor_laughing: Da ich die ersten 15 Monaten zuhause war und den Kopf frei hatte, war das kein Problem, ich bin sehr schnell in die Mamarolle reingewachsen und mein Mann hat mich großartig unterstützt. Er ist wirklich der beste Papa, den man sich vorstellen kann. Trotz Fulltime Job mit Führungsverantwortung und Hobbys. Er hat damals viel zurückgesteckt, um für die Familie da zu sein und hat mir Freiräume geschaffen, wo es nur ging. Leider habe ich das viel zu wenig geschätzt und als ich dann Ende 2017 wieder zu arbeiten begonnen habe, hat sich dann auch vieles aufgetürmt. Unzufriedenheit in der Ehe (weil überhaupt keine Zweisamkeit mehr) und das Gefühl, es niemandem Recht machen zu können (weder dem Arbeitgeber, noch dem Kind, noch dem Mann, noch den sozialen Kontakten). Sport fiel ganz hinten runter. Und dann hat es nicht lang gedauert, bis die große Krise da war. Die ich wirklich so überhaupt nicht kommen sah :sad_but_relieved_face:
    Aber ich will gar nicht mehr drüber reden... das ist abgehakt. Zum Glück. Seitdem entwickeln wir uns beide stetig weiter - zusammen.

    Ich gehe das Ganze seit einem Jahr professionell an und es hilft soooo sehr, weil ich jetzt auch viele Zusammenhänge sehe, die mir damals nicht bewusst waren. Thema "eigene Kindheit", Selbstwert, gewisse Charakterzüge usw.
    Seitdem streiten wir auf einmal ganz anders. Wir reden anders und gehen anders miteinander um. Respektvoller. Und die harmonischen Zeiten überwiegen jetzt bei weitem. Irgendwie ist es nochmal eine ganz neue Beziehung und wir haben ja auch tatsächlich quasi von null begonnen. Seit April bin ich in einer anderen Firma, wir sind 30 km weggezogen. Alles neu, alles auf Anfang. Und das tut uns gut.

    Auch deshalb ist der Abstand zu unserer Ersten dann bewusst groß/größer. Sie hat uns die letzten fünf Jahre wirklich gut gefordert und manchmal denke ich mir, dass es mit drei Kindern auch nicht anders wäre. Aber es wird besser, je älter sie wird. Man kann sie jetzt auch mal aus den Augen lassen, sie beschäftigt sich auch mal eine Stunde allein (maximal) und das Wichtigste: man kann sich richtig mit ihr unterhalten, diskutieren, verhandeln. Das ist so viel einfacher als in der Babyzeit, als einfach nur getobt und gebrüllt wurde.
    Von daher haben wir wirklich Respekt vor einem zweiten Kind. Und auch ein wenig Angst davor, dass wir uns dann wieder so verlieren wie letztes Mal. Deshalb möchte ich jetzt noch ein Weilchen unsere neu gewonnene Zweisamkeit und die Familienzeit genießen und auskosten, bevor Alltag und Routine erneut über den Haufen geworfen werfen :upside_down_face:

    Es stimmt wirklich: Kinder ändern das komplette Leben. Aber ich möchte die Madame nicht missen und ihr eure Zwerge sicher auch nicht :sparkling_heart:

  • . Irgendwie ist es nochmal eine ganz neue Beziehung und wir haben ja auch tatsächlich quasi von null begonnen. Seit April bin ich in einer anderen Firma, wir sind 30 km weggezogen. Alles neu, alles auf Anfang. Und das tut uns gut.

    Das klingt wirklich wundervoll :revolving_hearts:

    Ich freue mich sehr, dass Ihr wieder rundum glücklich zusammen seid und wünsche Euch bald ein Geschwisterchen für Eure Tochter :slightly_smiling_face:


    Das Schwierige ist, finde ich, einen Weg/Therapeuten oder was auch immer zu finden, der einem wirklich effektiv hilft. Bei uns kommt dazu, dass gefühlt bisher nur ich diejenige bin, die sich Hilfe holt und versucht, etwas an der Situation zu ändern. Mein Mann hat da eher so eine Haltung zwischen "mach mal" und "kann ich nicht" :woozy_face: . Nur, so wird das nichts. Es liegt nie nur an einem Partner alleine, wenn es ruckelt.


    Naja, ich halte Euch auf dem Laufenden :upside_down_face:

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