Haus kaufen bzw. Bauen heutzutage unbezahlbar?

  • Ich habe dieser Tage eine Annonce gesehen,

    da habe ich mich ernsthaft gefragt, wie man sowas noch anbieten kann. Es war ein elektrischer Fernsehsessel mit beigefarbenem Bezug der an den Armlehnen und an der Kopfstütze vor lauter Dreck schwarz war.

    Da muss Opa zwanzig Jahre drin gesessen haben.

    Da hätte man besser den Sperrmüll angemeldet.

    Spricht ja nix dagegen, zu versuchen, ob‘s jemand abholen will. Vielleicht findet sich ja jemand, der aus irgendeinem Grund trotzdem was damit anfangen kann - und wenn nicht, kann man ja immer noch Sperrmüll anmelden. Vielleicht dachte derjenige sich ja wirklich „Vorher einfach mal versuchen. Kostet ja nix.“


    Ich stelle auch demnächst einen beigefarbenen Relax-Sessel aus Leder ein - der zwar nicht schwarz vor Dreck ist, aber meiner Katze gerne als Kratzbaum diente :face_with_rolling_eyes: Wenn ihn trotzdem jemand abholen will - super!

  • Bei uns wird der Sperrmüll dreimal im Jahr gratis abgeholt, man muß das aber anmelden. Beim vierten Mal kostenpflichtig. Alteisen nimmt der Schrotthändler gerne mit. Batterien, Farben und Lacke werden einmal im Monat abgeholt, durch ein Schadstoffmobil. Abgabe von Elektrogeräten, wie alte Waschmaschine, Kühlschrank etc, kostenpflichtig. Derjenige, der mir ein neues Gerät liefert, nimmt das alte gratis mit.

  • Hier kann man alles, was irgendwie als Elektrogerät durchgeht (von der Waschmaschine bis zur Taschenlampe, selbst Kinderspielzeug mit Batterie) kostenlos abgeben. Es gibt sogar außerhalb des Wertstoffhofs Container für Elektrokleingeräte.

  • Hier variiert es. Einige Sachen werden umsonst angenommen, Küchen-Großgeräte, TV,... Matratzen kosten aber. Allgemeiner Restmüll ist mengenabhängig. Man muss irgendwie nachweisen, dass man aus dem Einzugsgebiet kommt.

    Und man kann Sperrmüll anmelden; auch der wrid geholt. Allerdings pro Jahr nicht unbegrenzt gratis.


    Ich finde es insgesamt okay.


    Nervig für mich ist der Abtransport von Gartenmüll. Das kann mit Kleinwagen manchmal mühsam sein; auch wenn es gratis ist.

    Live the life you love. Love the life you live.

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