Purzelbaum's Mußeraum

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    Man begegnet im Leben so vielen Menschen. Sie sind wie Wellen, die auf einen zuströmen und sich wieder zurückziehen. Darunter gibt es welche, die höher sind als andere und eine viel stärkere Wucht haben. Manche bringe Dinge von tief unten vom Meeresgrund an die Oberfläche und schleudern sie an den Strand wo sie liegen bleiben. Spuren im Sand,die noch lange nach dem die Wellen sich zurückgezogen haben, daran erinnern, dass sie da waren. Colleen Hoover

  • Und manches an den Strand Geschleudertes ist kostbar und wunderschön oder zumindest sehr interessant, anderes hingegen kann man selbst mit allergrößtem Wohlwollen und unter Aufbietung einer Höflichkeit, die an Universumsverfälschung grenzt, nur als hochgradige Umweltverschmutzung bezeichnen. :upside_down_face:

  • Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich auf sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte – nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme.

    Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an, und der Betreffende fühlte, wie in ihm plötzlich Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten.

    Sie konnte so zuhören, dass ratlose, unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wussten, was sie wollten.

    aus dem Buch Momo

  • eines der wenigen Bücher, das hier noch bleiben durfte...

    und passend dazu dann:


    Quote

    Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glauben, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wieviel wir lernen oder vergessen.

    aus "der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon

  • eines der wenigen Bücher, das hier noch bleiben durfte...

    oh, musstest Du aussortieren, Süntje ?

    Bei meinem Umzug letztes Jahr, fiel es mir wahnsinnig schwer , den Großteil meiner Bücher am alten Ort zu lassen, aber immerhin musste ich sie nicht weggeben. Manchmal greife ich gedanklich in das Regal ,möchte eines rausziehen und einfach nur angreifen. Bücherheimweh .

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