Leben ohne Auto - von Bequemlichkeit zu Notwendigkeit und zurück...

  • n einer No-Emission-Zone können ja immer noch Autos fahren, nur eben solche, die als No-Emission-Autos eingeordnet werden. Und man kann davon ausgehen, dass vorher diese No-Emission-Zone umgestaltet wird: Parkplätze deutlich reduziert, öffentlicher Nahverkehr, auch samt elektrischen Taxi-Diensten und Bus-Diensten quasi perfekt ausgebaut. Breite Fuß- und Radwege. Begrünung, Straßencafes, endlich ohne Massen vorbeifahrender Knatter-Stink-Fahrzeuge, und nur einige wenige Zoom-Zoom-Fahrzeuge. Für eine Innenstadt einer großen Metropole wäre so ein Konzept ein deutlicher Gewinn.


    Die Versorgung mit Gütern würde man über lokal emissionslose Fahrzeuge machen, auch kleine Fahrzeuge von so Verteilzentren bis zu den Haushalten. Und den Personentransport über ÖPNV, Fahrrad, Laufen, etc.

    Park&Ride-Möglichkeiten (also Parkhäuser) kämen entsprechend an den Rand der Zone.

    In den 70ern des vorigen Jahrhunderts, als ich in der DDR zur Schule ging, mussten wir Bilder malen zum Thema "Unsere Stadt der Zukunft". Selbstverständlich malte ich Turmhäuser, Raketen-Schnellzüge und Luft-Taxis.

    Irgendwie erinnert mich Deine Phantasie daran.


    Eine solche Umgestaltung in dieser Größenordnung würde massives Eingreifen des Staates voraussetzen. Das kleinteilige Eigentum an Immobilien bremst das jedoch aus.

  • Ich glaube, die Wahrheit wird wie so häufig einfach dazwischen liegen


    Einiges wird durchaus möglich sein, anderes nicht.


    Aber ohne Idealvorstellungen, ohne Träume davon wie es sein könnte, kommen wir gar nicht weiter.

    Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!


    Pythagoras von Samos

  • Aber ohne Idealvorstellungen, ohne Träume davon wie es sein könnte, kommen wir gar nicht weiter.

    Wenn wir schon ohne Träume nicht weiter kommen, dann kommen wir mit Träumen erst recht nicht weiter. Träume mögen ja auf manchen Feldern das Leben bereichern, aber wenn es um unsere Zukunft geht, wenn es um die Gestaltung des Lebens von Morgen geht, dann sollte man sich an den Realismus halten statt an Träume. Ideen entwickeln, prüfen, ob sie sich verwirklichen lassen, und je nach Ergebnis durchziehen oder davon ablassen. Wer unsere Zukunft mit Träumen gestalten will, der wird mit einem Albtraum wach werden.

  • Aber ohne Idealvorstellungen, ohne Träume davon wie es sein könnte, kommen wir gar nicht weiter.

    Wenn wir schon ohne Träume nicht weiter kommen, dann kommen wir mit Träumen erst recht nicht weiter. Träume mögen ja auf manchen Feldern das Leben bereichern, aber wenn es um unsere Zukunft geht, wenn es um die Gestaltung des Lebens von Morgen geht, dann sollte man sich an den Realismus halten statt an Träume. Ideen entwickeln, prüfen, ob sie sich verwirklichen lassen, und je nach Ergebnis durchziehen oder davon ablassen. Wer unsere Zukunft mit Träumen gestalten will, der wird mit einem Albtraum wach werden.

    Das sehe ich anders.


    Träume zu haben wie es idealerweise werden könnte sollte nicht in einen Topf geworfen werden mit kompletter Weltfremdheit.


    Man kann auch realistische erste Schritte machen und im Hinterkopf den Traum von etwas haben, das widerspricht sich gar nicht.


    Mir scheint, das passiert in einen Topf werfen passiert hier gerade.


    Ohne "utopische" Träume hätte es so manche gute Entwicklung nicht gegeben.

    Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!


    Pythagoras von Samos

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