Leben ohne Auto - von Bequemlichkeit zu Notwendigkeit und zurück...

  • Übrigens muss ich zugeben, dass elektrisch fahren mehr Spaß macht als ich bisher dachte. Mein Mann findet es ja schon länger nett, ich war da Anfangs eher so: Ne, geh weg damit, ein Auto muss auch nach Auto klingen, ich will einen ordentlichen Sound und außerdem nervte es mich wenn ich die E-Autos einfach nicht gehört habe als Fußgänger ...


    Ich revidiere hier meine Meinung teilweise - ich finde zwar einen guten (Diesel-) Motorsound immer noch äußerst genial, das wird sich auch nicht ändern, aber mein Hybrid gefällt mir auch wenn er da so lautlos durch die Gegend "chillt"....

    -tachykard-

  • Übrigens muss ich zugeben, dass elektrisch fahren mehr Spaß macht als ich bisher dachte. Mein Mann findet es ja schon länger nett, ich war da Anfangs eher so: Ne, geh weg damit, ein Auto muss auch nach Auto klingen, ich will einen ordentlichen Sound und außerdem nervte es mich wenn ich die E-Autos einfach nicht gehört habe als Fußgänger ...


    Ich revidiere hier meine Meinung teilweise - ich finde zwar einen guten (Diesel-) Motorsound immer noch äußerst genial, das wird sich auch nicht ändern, aber mein Hybrid gefällt mir auch wenn er da so lautlos durch die Gegend "chillt"....

    Das ist witzig :smiley_emoticons_biggrin:

    Aber ich glaube, auch das ist Gewohnheitssache. Ich fände es gerade hier in der Stadt toll, wenn die Autos leiser wären.

    Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!


    Pythagoras von Samos

  • insbesondere dieses unmittelbare Ansprechen ist richtig beeindruckend.

    Genau das hätte ich nämlich nicht gedacht. Aber es ist so!


    Aktuell bin ich immer noch irritiert wenn ich ihn anmache. Ist das Auto an? Ist es kaputt? Bin ich plötzlich schwerhörig? Fuß von Bremse: Oh.... Ist tatsächlich an und lebt :smiley_emoticons_smilina:

    Die stufenlose Beschleunigung würde mich schon reizen -ist auch mit das Einzige, was mich bei den wenigen Gelegenheiten am Fliegen fasziniert hat...

    Ein schnuffiger Vergleich - turbinenartig, aber ohne Lärm.

    Das beeindruckendste Erlebnis dabei war bei mir allerdings eine relativ kleine Propellermaschine, 60 Sitze oder so...

  • Ganz schlimm sind bei uns derzeit die E-Biker - meistens ältere, übergewichtige und fahrradunerfahrene Leute. Sie sind gerade die Hauptursache für Unfälle mit Personenschaden. Entweder sie stürzen selbst, oder sie nieten andere um, weil sie ihr Tempo nicht einschätzen können. Auf Wegen, die auch von Fußgängern frequentiert werden, sind sie brandgefährlich.

    Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen. (A. de Saint-Exupéry)

  • Ganz schlimm sind bei uns derzeit die E-Biker - meistens ältere, übergewichtige und fahrradunerfahrene Leute. Sie sind gerade die Hauptursache für Unfälle mit Personenschaden. Entweder sie stürzen selbst, oder sie nieten andere um, weil sie ihr Tempo nicht einschätzen können. Auf Wegen, die auch von Fußgängern frequentiert werden, sind sie brandgefährlich.

    Unsicher und gefährlich – darum sind E-Bikes oft ein Problem

  • Hieran merkt man die Konzeptionslosigkeit des gesamten Vorhabens. Verpflichtend wird eines der Vorteile des e-Autos aufgegeben: die Geräuscharmut. Und warum das Ganze? Weil man die Verkehrsteilnehmer nicht trennen will oder kann.

    ...nicht mehr trennen kann. Sonst müsste man Häuser abbrechen. Wenigstens verbannt man die Fussgänger nicht mehr unter den Boden, wie es vor 50 Jahren bei den Planern noch Mode war.


    Warum macht man nicht vorwärts mit langsamen elektischen Kleinautos, mit denen man nicht andere Menschenleben gefährden kann?


    Ich habe hier schon 2x (unbemerkt) geschrieben, dass die Erfindung des Autos echte Innovationen für lange Zeit verhindert hat.

  • Da, wo ich wohne, gibt es ja einige Fahrradstraßen, und es sollen mehr werden. Die eine ist sehr toll geworden, muss ich wirklich sagen. Ich schaffe 2 km in 5 Minuten, das ist innerhalb der Stadt fürs Fahrrad wirklich erstaunlich. Grüne Welle halt, und Autofahrer müssen sehen, wo sie bleiben und wie sie dort fahren. Umgekehrt zu sonst.


    Ich habe mir mal folgende Seite rausgesucht, wie die Verteilung von Radverkehr in deutschen Bundesländern ist, und festgestellt, dass in meiner Stadt mit Abstand der größte Anteil an Fahrradfahrern herrscht.


    https://www.bmvi.de/SharedDocs…df?__blob=publicationFile


    Ich bin also keine schrullige Spinnerin, die sich in höchster Lebensgefahr einen abstrampelt, während alle anderen gemütlich Auto fahren, sondern befinde mich in guter Gesellschaft von mehr als einem Fünftel der Bevölkerung. Man ist hier im Innenstadtbereich mit dem Rad wirklich am schnellsten und flexibelsten. An manchen Tagen und zu Stoßzeiten steht man fast schon mit dem Rad im Stau vor der Ampel und muss aufs nächste Grün warten, weil der ganze Pulk es nicht in einer Grünphase schafft.


    Leider gibt es keine ausreichenden Fahrradabstellmöglichkeiten im Innenstadtbereich, weshalb ich doch oft den Bus in die Stadt nehme (also vor Corona), da muss man sich erst durchfinden, bis man die Geheimtipps kennt.

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