Oktober / November / Dezember 2021 - The Mamas and The Papas

  • Ist sicherlich noch etwas früh, aber immerhin würde ich mich über einen Austausch freuen. Paritu hat mir (ehem. "Martin_20") ans Herz gelegt, im neuen Forum an der Diskussion mitzuwirken und da es noch keinen Faden gibt, erstelle ich halt einen.


    Meine Frau müsste jetzt in der 6 SSW sein, denn wenn ich richtig gerechnet habe, war Beginn ihrer letzten Periode irgendwann zwischen 7. Januar und 10. Januar. Da wir bis dato mit Kondom verhütet haben und sie eine sehr regelmäßige Periode hat, hat sie auch nie wirklich ihren Zyklus beobachtet. Aber vor einiger Zeit hat sie mir erzählt, dass sie inzwischen 7 Tage überfällig sei, obwohl sie in ihrem Leben erst ein einziges Mal verspätet war und da waren es auch keine 7 Tage. Am 14.2. hat sie dann einen Schwangerschaftstest gemacht und der war mehr als eindeutig. Termin beim Frauenarzt hat sie leider erst für kommenden Mittwoch (24.2.) bekommen.


    Bislang merkt sie hauptsächlich, dass sie sehr müde ist. Länger als bis 20:30 Uhr kann sie seit zwei Wochen schon die Augen nicht mehr aufhalten (ich hatte mich schon gewundert). Außerdem sagt sie, sie fühlt sich so aufgebläht, als ob sie zu viel gegessen hätte. Aus dem Grund kann sie momentan auch nicht so viel essen - sie ist schon nach wenigen Bissen satt, obwohl sie sich so auf das Essen freut.


    Jetzt schauen wir mal, ob soweit alles gut verläuft und uns der Embryo erhalten bleibt!


    Gibt es aktuell schon Mitstreiterinnen und Mitstreiter für das Q4 von 2021?

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Hallo Martin! :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Freut mich, dass du es hier rübergeschafft hast - ich bin sehr gespannt weiter von euch zu lesen.


    Mal im Kalender überschlagen - der Termin mit 24.2. ist dann eigentlich ganz gut gelegen, da müsste sie dann ja so ca. 6+4 sein und da kann man oft schon das Herz schlagen sehen.


    Die Müdigkeit fand ich neben der Übelkeit eigentlich fast am schlimmsten. Bei Kind 1 musste ich noch 40h arbeiten und hab immer abends von 17 bis 19 Uhr geschlafen, dann haben wir abendgegessen und um 22.30 war ich wieder weg :yawning_face: Gleichzeitig lässt dann leider der Nachtschlaf immer mehr zu wünschen übrig ... oft saß ich schon um 4.30 vorm Fernseher und war um 7 im Büro :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Hi Nala, danke für deinen Beitrag!


    Bei der Müdigkeit kommt uns das Homeoffice sehr entgegen. Die langen Pendelwege in die Stadt entfallen bei uns beiden und wir gehen jede Mittagspause einen großen 60-Minuten-Spaziergang mit dem Hund. Kochen ist ohnehin meine Leidenschaft und deshalb kann sie nach der Arbeit (ca. 16 oder 17 Uhr) ein bisschen entspannen, dann gibts was zu Essen und gegen 20 Uhr schläft sie auf dem Sofa ein. Normal heißt das dann für sie, dass sie die ganze Nacht wach liegt, aber momentan ist das noch nicht so. Zähneputzen, ins Bett schleppen und weiterpennen. Mal sehen, ob das so bleibt!


    Es ist ja wirklich krass...da überlegen wir monatelang, ob oder ob nicht, kriegen es nicht hin eindeutig zu sagen "ja, wir WOLLEN jetzt ein Kind!" sondern einigen uns auf ein "wir könnten es uns vorstellen, lass uns doch einfach mal Verhütung weglassen und wenn es in den nächsten zwei Jahren klappt, dann freuen wir uns und wenn nicht, dann ist das auch ok". Und zwei Wochen nach dieser Entscheidung bleibt ihre Periode aus, damit hätte keiner von uns gerechnet. Darf/soll man sowas hier überhaupt schreiben? Ich will nicht, dass kinderlose Paare (für die das ja eine große Belastung ist) das lesen und dann noch trauriger über ihr Schicksal sind...

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Bei manchen gehts einfach flotter als bei anderen :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Und naja so richtig grad heraus "wir wollen jetzt ein Kind" - ist es glaub ich bei den wenigsten. Bei uns war es dann auch erst Zyklus für Zyklus so (insgesamt 6 Zyklen) dass erst mit der Enttäuschung der Wunsch größer wurde. Wir haben erst nach 10 Jahren geheiratet :face_with_hand_over_mouth: und dann wars auch mehr so stillschweigendes Einverständnis dass wir nach der Hochzeit die Verhütung lassen. So nach den ersten 2-3 Zyklen wo es nicht klappte hab ich erst gemerkt wie sehr ich es mir mittlerweile wünsche. Mein Mann hat sich dann sehr gefreut, war aber auch erst abwartend weil ich ihn schon bisschen drauf vorbereitet habe, wie kritisch das noch ist (ja man liest zuviel med1 und kennt dadurch einfach so viele Schicksale) - als er dann bei 7+1 den Herzschlag am Monitor sah, schossen ihm so die Tränen in die Augen. Da hab ich erst gesehen wie sehr auch er es sich mittlerweile gewünscht hat.

  • Ach, ich denke, das ist völlig menschlich. Es wird dem Thema zwar nicht gerecht, aber ein Baby ist halt ein Projekt. Und wenn man lange an etwas hinarbeitet, möchte man sich auf das Ergebnis freuen können. Gib einem Menschen 50 € in die Hand und er wird sich freuen. Nimm sie ihm 10 Minuten später wieder weg und er wird sich ärgern, dabei hat er genau so viel Geld wie vor 11 Minuten. Aber die Aussicht auf etwas wieder zu zerstören ist einfach nie angenehm. Jetzt, wo der Stein ins Rollen gebracht wurde, soll es natürlich auch gern klappen mit allem. Aber wenn man das Herz schlagen hört, die Ultraschallbilder sieht und das alles, dann entwickelt man auch diese intensiven Gefühle und ab da wäre ein Abgang viel schwerer als vorher.


    Klar, die negativen Geschichten bekommen wir auch mit. Freunde von uns hatten alle Hoffnungen aufgegeben, weil der Herzschlag auch sehr spät noch nicht zu hören war. Der Arzt hat dem Fötus verschwindend geringe Chancen eingeräumt, aber einige Zeit später beim Ultraschall war alles da und bestens entwickelt. Solche Geschichten können in beiderlei Richtungen gehen, deshalb hoffen wir einfach mal das Beste :smiling_face:

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Es ist ja wirklich krass...da überlegen wir monatelang, ob oder ob nicht, kriegen es nicht hin eindeutig zu sagen "ja, wir WOLLEN jetzt ein Kind!" sondern einigen uns auf ein "wir könnten es uns vorstellen, lass uns doch einfach mal Verhütung weglassen und wenn es in den nächsten zwei Jahren klappt, dann freuen wir uns und wenn nicht, dann ist das auch ok". Und zwei Wochen nach dieser Entscheidung bleibt ihre Periode aus, damit hätte keiner von uns gerechnet.

    Herzlichen Glückwunsch!

    Ich hab’s noch im med1 gelesen.

    Wir haben die Entscheidung auch lange vor uns her geschoben und es hat dann sofort geklappt. Manchmal lache ich, dass das Schicksal diesen Weg für uns vorgesehen hat und verhindern wollte, dass wir wieder kalte Füße bekommen. :grinning_squinting_face:

  • Leider kann ich am Mittwoch nicht mit zum Frauenarzt. Wegen Corona darf sie nur allein hin. Ich hoffe, das wird für die Folgetermine dann gelockert!

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • das finde ich mal Klasse, ein Mann der sich hier meldet :winking_face:


    Bei uns war das mit dem 1. Kind auch so. " och jo wir könnten ja..." 2. Zyklus schwanger.

    Beim 2. Wars" geplanter ", da klappte es erst im 4. Zyklus.

    Das 3. Kind war ungeplant , aber gewollt umd geliebt.

    Das 4. Kind war auch ungeplant.

    Wir haben uns sehr gefreut. Leider ist es nicht bei uns geblieben.

    Und nun naja, jetzt klappt es nicht mehr.

    So ist es eben.

    Und ich bezweifle dass ich in Q4 noch dazu stoße.



    Euch auf jeden Fall alles Gute :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Das mit Corona ist so Mist , dass die Papas nicht mit dürfen . :frowning_face:

  • Herzlichen Glückwunsch, das ging ja fix :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Ich werde eine Juli-Mama :slightly_smiling_face:

    Bei uns war es ähnlich, wir haben im Sommer geheiratet und haben dann ab Oktober die Verhütung weggelassen. Ich hatte mir die Entscheidung "jetzt probieren wir es" schwieriger vorgestellt, dabei hat es sich total richtig angefühlt, einfach nicht mehr zu verhüten :grinning_squinting_face: und im 1. Zyklus hat es gleich geklappt :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Die Müdigkeit hatte ich am Anfang auch ganz schlimm. Wobei ich auch jetzt noch müde bin :grinning_squinting_face:

  • das finde ich mal Klasse, ein Mann der sich hier meldet :winking_face:


    Euch auf jeden Fall alles Gute :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Das mit Corona ist so Mist , dass die Papas nicht mit dürfen . :frowning_face:

    Ich bin gern in Foren unterwegs, ein fleißiger Tipper. Hier kann ich bestimmt auch einiges lernen, deshalb lese ich auch in den anderen Themen immer wieder mal mit. Die Schwierigkeit ist eher, sich nicht verrückt zu machen.


    Das kommt auf die Praxis an, bei mir darf mein Mann immer mit. Er wartet draußen bis ich dran komme und dann hole ich ihn direkt ohne Umwege übers Wartezimmer oä. rein in den Behandlungsraum

    Ich werde meine Frau morgen mal nachfragen lassen. Ist jetzt kein Weltuntergang, aber ist halt doch schöner, wenn man sich zu zweit aufklären lässt.

    Herzlichen Glückwunsch, das ging ja fix :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Ich werde eine Juli-Mama :slightly_smiling_face:

    Bei uns war es ähnlich, wir haben im Sommer geheiratet und haben dann ab Oktober die Verhütung weggelassen. Ich hatte mir die Entscheidung "jetzt probieren wir es" schwieriger vorgestellt, dabei hat es sich total richtig angefühlt, einfach nicht mehr zu verhüten :grinning_squinting_face: und im 1. Zyklus hat es gleich geklappt :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Die Müdigkeit hatte ich am Anfang auch ganz schlimm. Wobei ich auch jetzt noch müde bin :grinning_squinting_face:

    Dir auch alles Gute! Klar, es fühlt sich schon schön an die Verhütung wegzulassen. Bei uns war es ja nur das Kondom, aber das macht natürlich sowohl körperlich als auch im Kopf ganz schön viel aus. Ich finde man sollte nicht verschweigen, dass das auch mit reinspielt. Wenn man schon den Mut hatte sich dafür zu entscheiden, dann soll man auch in vollen Zügen den natürlichen Sex genießen dürfen. Meine Frau hat schon im Jahr davor immer wieder mal angeregt doch einfach nur "aufzupassen", aber da konnte ich mich partout nicht fallen lassen, das hat gar nicht geklappt.

    Mit der Müdigkeit haben wir es inzwischen ganz gut hingekriegt. Sie akzeptiert, dass sie ab 20:00 nicht einfach nur schläfrig wird, sondern ein Zeitfenster von ca. 15 Minuten hat. Wenn sie es bis dahin nicht ins Bett schafft, schläft sie auf dem Sofa ein, deshalb ziehen wir spätestens nach der Tagesschau um. Ich lese noch, schlafe auch früh ein und bin fit in der Arbeit.


    Leider beklagt sie sich auch über dauernde Übelkeit. Fencheltee hilft kurzzeitig. In Sachen Essen erklärt sie mir, dass sie alles mag, was möglichst monoton schmeckt. Also nix mehr indisches Curry, jetzt gibt es Nudeln ohne Soße mit gedünstetem Gemüse. Auf Süßigkeiten hat sie keinen Appetit mehr und nicht mal auf Kaffee (was den Verzicht für sie sehr erträglich macht). Außerdem meint sie immer, sie fühlt sich permanent, als hätte sie eine ganze Torte gegessen. Fühlt sich aufgebläht, obwohl man nix sieht. Dadurch kann sie auch immer nur wenig essen, weil sie schnell ein Völlegefühl hat. Ich hab ganz naiv gedacht, in der Schwangerschaft hat man eine Fressattacke nach der anderen, bislang ist es eher das Gegenteil.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Gute Nachrichten: meine Frau war beim Frauenarzt und es ist soweit alles in Ordnung! Sie konnte das Herz schlagen sehen, Dottersack gut entwickelt, Lage etc. alles ohne Vorkommnisse. Ihr Eisenwert ist etwas zu niedrig, das werden wir mit entsprechendem Obst & Gemüse versuchen auszugleichen.


    Sie hat Femix Relief verschrieben bekommen, das soll auch gegen die Übelkeit helfen. Ich befürchte, sie hat beim Arzt das alles heruntergespielt, aber leider isst sie momentan kaum weil ihr immer so schlecht ist. Außerdem noch ein homöopathisches Präparat aufgeschrieben bekommen, der grüne Zettel ist direkt in den Müll gewandert.


    Ein Ultraschallbild war auch dabei, ich erkenn da nix drauf, aber natürlich schön zu sehen. Es ist der erste echte "Beweis", dass man das alles nicht nur geträumt hat. So richtig glauben können wir es trotzdem beide noch nicht. Sie geht mit dem Thema sehr wenig emotional um, aber ich kenne sie lange genug und weiß, dass das mehr ein Schutzmechanismus ist. Geht mir ja nicht ähnlich.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Ihr Eisenwert ist etwas zu niedrig, das werden wir mit entsprechendem Obst & Gemüse versuchen auszugleichen.

    Da will ich Euch den Zahn zwar nicht direkt ziehen aber sagen: Tierisches Eisen wird deutlich besser verwertet, mit Obst&Gemüse einen Eisenmangel entsprechend "auf-zu-supplementieren" wird ein mühsames bis unmögliches unterfangen sein.


    Bin selber Fleischesserin, schaffe es aber trotz entsprechender Ernährung nicht, was darin endet, dass ich während der Schwangerschaft Eisenpräparate zu mir nehme. In der ersten Schwangerschaft hab ich es auch intravenös erhalten, weil der Mangel oral nicht mehr zu kompensieren war, weder mit Tabletten noch mit Ernährung.

    -tachykard-

  • Das hab ich auch schon gelesen, ja. Ende März ist der nächste Termin, spätestens da wird der Arzt dann ja entscheiden, was zu tun ist. Ich schätze, wenn der Wert unter 11 sinkt (momentan: 11,9 [Einheit unbekannt]), wird dann schon was verschrieben. Fleisch isst sie nicht sonderlich gern, aber ich hab auch schon gesagt, dass ich ich das öfter kochen werde. Jetzt steh ich vor der Entscheidung: Bio-Fleisch vom Biosupermarkt, oder konventionelles Fleisch vom Metzger aus der Region. Aber das ist wieder ein anderes Thema.


    Morgen gibts Linsen mit Wienerl, Eisen-Starter-Paket.

    Ich bin Theoretiker. Das bedeutet, dass ich praktisch nur denke.

  • Das hab ich auch schon gelesen, ja. Ende März ist der nächste Termin, spätestens da wird der Arzt dann ja entscheiden, was zu tun ist. Ich schätze, wenn der Wert unter 11 sinkt (momentan: 11,9 [Einheit unbekannt]), wird dann schon was verschrieben. Fleisch isst sie nicht sonderlich gern, aber ich hab auch schon gesagt, dass ich ich das öfter kochen werde. Jetzt steh ich vor der Entscheidung: Bio-Fleisch vom Biosupermarkt, oder konventionelles Fleisch vom Metzger aus der Region. Aber das ist wieder ein anderes Thema.


    Morgen gibts Linsen mit Wienerl, Eisen-Starter-Paket.

    Genau, Linsen und rote Beete, schwarze Johannisbeeren..


    Man bist du ein fürsorglicher Mann 👍 echt topp!

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