Nächster Kanzler: Laschet, Söder oder ein ganz anderer?

  • Man kann in eine Bar Investieren, aber wenn dann keiner kommt um Geld zu verprassen, braucht man auch keine Kellner einstellen.

    Das hatten wir doch schon.
    Ja natürlich hast Du zwar recht, aber diese Seite der Medallie -also das Geld ausgeben- ist nie das Probem.
    Das Geld das her hat auszugeben, das schafft jeder.
    Würde eine Gesllschaft allein dadurch reich, dass jeder sein Geld ausgibt - wir wären schon längst im Schlaraffenland.
    Das Problem ist das nötige Ansparen von Geld.

    Und wer sagt Dir denn, dass die Leute die Geld sparen es auch wirklich investieren?

    Die menschliche Natur. :winking_face: Die "Gier" der Menschen und ihre "Faulheit".


    Geld anzusparen ist mühsam (jedenfalls mühsamer, als es auszugeben).

    Wer trotzdem Geld anspart verfogt damit also ein Ziel:

    Er will noch reicher werden - und das tut er, wenn er sein Geld gewinnbringed verleiht / investiert (Gier)

    Er will dass sein GEld für ihn arbeitet - und das tut es, wenn er sein Geld gewinnbringed verleiht / investiert (Faulheit)


    das ist dann gut für ihn
    ... aber für uns alle auch :squinting_face_with_tongue:

  • Ja natürlich hast Du zwar recht, aber diese Seite der Medallie -also das Geld ausgeben- ist nie das Probem.
    Das Geld das her hat auszugeben, das schafft jeder.

    Dann gäbe es keine Insolvenzen.


    Es gibt zwei Möglichkeiten, dass Arbeit generiert wird.


    a) Ein neues Unternehmen wird gegründet -> Dafür braucht jemand ordentlich Grundkapital und ggf. Investoren

    b) Ein bestehendes Unternehmen wird erweitert -> Das passiert normalerweise aus eigenen Mitteln. Sprich der Gewinn des Unternehmens wird wieder investiert


    Das System funktioniert nur, wenn das Geld im Umlauf ist, entweder durch Investition (ist für mich auch Umlauf) oder eben indem man es verprasst. Beides ist gut für die Wirtschaft. Das einzige, das nicht gut für die Wirtschaft ist, ist "totes Kapital" das irgendwo gebunkert wird (Beispielsweise Menschen die sich Grundstücke als Sicherung kaufen und diese nie wieder verkaufen)

  • b) Ein bestehendes Unternehmen wird erweitert -> Das passiert normalerweise aus eigenen Mitteln. Sprich der Gewinn des Unternehmens wird wieder investiert

    Leider gibt es noch :

    b1) das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft überführt, also Fremdkapital auf Basis von Schätzungen soll (leistungslos) angesaugt werden. Dies hat aber meist kurzsichtige Entscheidungen zur Folge, die lediglich dem Shareholder Value und weniger nachhaltigen Strategien geschuldet sind.

  • Dann gäbe es keine Insolvenzen.

    Doch. Natürlich.
    Wenn du dich als Köhler oder Hufschmied selbstständig machen willt, wirst du vermutlich bald insolvent sein. Die Nachfrage wird gering sein - auch wenn du die Geldmenge im Umlauf verdoppeln würdest.
    Wenn du deine Produkte nicht zu einem wettbewerbbsfähigen Preis anbieten kannst /& die Wünsche der Kunden weniger gut befiedigen kannst, als deine Wettbebewerber, verschwindwest du vom Markt.

    a) Ein neues Unternehmen wird gegründet -> Dafür braucht jemand ordentlich Grundkapital und ggf. Investoren

    b) Ein bestehendes Unternehmen wird erweitert -> Das passiert normalerweise aus eigenen Mitteln. Sprich der Gewinn des Unternehmens wird wieder investiert

    in beiden Fällen musste Kapital erst angespart werden.


    Das System funktioniert nur, wenn das Geld im Umlauf ist, entweder durch Investition (ist für mich auch Umlauf) oder eben indem man es verprasst. Beides ist gut für die Wirtschaft.

    Wobei das Verprassen aber nie ein Problem darstellt. Sein Geld verprassen kann jeder. Mühelos.

    Das Ansparen, um eine Investition tätigen zu können, ist ungelich mühsamer.

    Ohne Investitionen entstehen aber nun mal keine Arbeitsplätze und kein neuer Wohlstand.

  • Wenn du dich als Köhler oder Hufschmied selbstständig machen willt, wirst du vermutlich bald insolvent sein. Die Nachfrage wird gering sein - auch wenn du die Geldmenge im Umlauf verdoppeln würdest.

    Also zum Köhler kann ich nichts sagen, aber Hufschmiede sind sehr gefragt :face_with_tears_of_joy:

    Fast jeder den ich kenne (und ich kenne einige) sind komplett ausgebucht und nehmen keine neue Kunden mehr an.

    Die Preise steigen auch kontinuierlich durch hohe Nachfrage und wenig Angebot an.


    Wobei das Verprassen aber nie ein Problem darstellt. Sein Geld verprassen kann jeder. Mühelos.

    Naja so würde ich das nicht sagen. Es ist eine Sache der Prioritäten. Wenn die Priorität beim "ansparen" liegt und zwar mehrheitlich, dann können Geschäfte wie Kneipen, Lokale, Luxusgüter schließen.

    Also zum Köhler kann ich nichts sagen

    Oh, die Nachfrage nach Holzkohle ist wohl auch nicht unbedingt rückläufig - und könnte über den Klimaschutz noch ansteigen. Als Mittel zur Bodenverbesserung dient es nämlich auch als Kohlendioxid-Senke.

    Klimaschutz mit Kohle | NZZ
    Die Herstellung von Kohle aus Holz und anderer Biomasse könnte zu einem zentralen Hebel für den Klimaschutz werden: Mit ihrer Hilfe lässt sich Kohlendioxid…
    www.nzz.ch

  • Kann es mir nicht vorstellen. :thinking_face:

    na klar. mein investtipp ist alles, was mit tieren zu tun hat. über corona war den leuten langweilig: hunde, katzen, pferde sind quasi "ausverkauft". ich habe irgendso tierfutteraktien gekauft. tiermedizin wird auch gefragter werden, wenn die viecher krank werden. und hufschmiede auch :winking_face:

    Oh, die Nachfrage nach Holzkohle ist wohl auch nicht unbedingt rückläufig - und könnte über den Klimaschutz noch ansteigen. Als Mittel zur Bodenverbesserung dient es nämlich auch als Kohlendioxid-Senke.

    schon länger her, dass ich mal nen Köhler im Wald gesehen habe :thinking_face:

    Aber Leute, die grillen, schon, oder? Die "handgeklöppelte" Kohle wird wohl eher selten sein, aber auch im industriellen Maßstab braucht es Leute, die wissen wie es geht... .

  • Aber Leute, die grillen, schon, oder? Die "handgeklöppelte" Kohle wird wohl eher selten sein, aber auch im industriellen Maßstab braucht es Leute, die wissen wie es geht... .

    ja. handgeklöppelte Kohle halt nicht mehr wettbewerbsfähig.

    Damit geht man dann insolvent. (*)

    Da nützt es auch nichts, wenn sich die Geldmenge, die im Umlauf ist verdoppeln würde.
    Dann kaufen die Leut nur noch mehr Industiekohle,



    (*) Es sei denn, investiert erfolgreich Marketing für das stylisches Vintage-Grillen mit handgeklöppelter Kohle.

    Das könne echt was werden.

    Sind aber auch wieder Investitionen für nötig :smiley_emoticons_sadnew:

  • Wobei das Verprassen aber nie ein Problem darstellt. Sein Geld verprassen kann jeder. Mühelos.

    Das Ansparen, um eine Investition tätigen zu können, ist ungelich mühsamer.

    Ich denke das ist eine Frage der Mentalität. Ich kenne Leute die haben Geld, tun sich aber unheimlich schwer beim Ausgeben. Ich weiß nicht was die mit ihrem ganzen Geld vorhaben, vermutlich werden sie sterben und das ganze Geld wird weiter vererbt.

    Und dann gibt es Menschen die das Leben genießen wollen und Geld ausgeben. Und dann gibt es ja noch Leute die soviel Geld haben, dass sie nicht wissen wohin damit, die investieren dann sicher ganz gerne.

    Ich glaube nicht das jeder Geld verprassen kann, "geiz ist geil" läuft nicht umsonst gut.

  • Und dann gibt es ja noch Leute die soviel Geld haben, dass sie nicht wissen wohin damit, die investieren dann sicher ganz gerne.

    Eher nicht. Die findet man im größten Spielcasino mit dem wohlklingenden Namen "Börse". Zwar nennen die das auch Investieren, aber in Wahrheit wird da nur gezockt auf Teufel komm raus.

  • Und dann gibt es ja noch Leute die soviel Geld haben, dass sie nicht wissen wohin damit, die investieren dann sicher ganz gerne.

    Eher nicht. Die findet man im größten Spielcasino mit dem wohlklingenden Namen "Börse". Zwar nennen die das auch Investieren, aber in Wahrheit wird da nur gezockt auf Teufel komm raus.

    hockst du grad auf dem thron oder wo kommen die sch**haussprüche her?

  • :face_with_tears_of_joy: Dein Profilbild hat mich darauf gebracht, aber bin mich nicht sicher ob man heute hauptberuflich davon leben könnte.
    Kann es mir nicht vorstellen. :thinking_face:

    ja klar. Jedes Pferd braucht alle 8 Wochen nen Hufschmied. Das kostet dann bei 4-Fach Beschlag mindestens 100€ (das wäre schon sehr billig). Ich zahl bei meinem alle 8 Wochen 158€. Aber er schafft ja ne gute Anzahl an Pferden am Tag (für Vollbeschlag ca. ne Stunde Arbeit) und hat mit Glück an einem Stall gleich 3-4 oder noch mehr Pferde zu machen.


    Also es gibt weniger lukrative Berufe. Die verdienen sicher über Mindestlohn :winking_face:

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