Nächster Kanzler: Laschet, Söder oder ein ganz anderer?

  • Ja, die aufgelisteten Probleme sind einleuchtend, sollten aber nicht der Grund sein, darauf zu verzichten. Andere Länder bekommen es ja auch hin. In Sachen Vermögenssteuer ist Deutschland ein Steuerparadies.

    https://www.private-banking-ma…ern-in-den-oecd-laendern/

    Is ja richtig....dafür ist Deutschland bei den anderen Steuern schon der erste Platz der Weltspitze sicher. Den hatten wir übrigens schon vor der CO2-Steuer inne. Aber beim Steuern zahlen geht der Deutsch:in m/w/d ja ab wie Zäpfchen. Bei den Energiepreisen haben wir auch den ersten Rang weltweit! :thumbs_up_medium_light_skin_tone: Es also kann gar nicht genug sein, was man den Staat zur gepflegten Weltklimarettung oder Gorch Fock-Rettung oder Bau eines Regionalflughäfchens überlässt :nerd_face::thumbs_up_medium_light_skin_tone: ! https://www.zdf.de/nachrichten…eldverschwendung-100.html

  • "Etwa ein Parkplatz mit "integrierter Klimaanlage" - aber nur, solange kein Auto darauf parkt,"


    Wow :nerd_face:. Ist da niemand bei der Planung stutzig geworden? Wer plant einen Parkplatz mit Klimaanlage?


    "....oder eine angeblich energieautarke Disco der Bundesregierung, in der allein durch Tanzbewegungen genug Strom für den Betrieb produziert werden sollte - was aber letztlich nicht funktionierte. "

    Weil, die Bundestagsabgeordneten nicht tanzen können?

    Wozu braucht die Bundesregierung eine Disco? Für wen? Stelle mir gerade Peter Altmaier unter der Discokugel vor :face_with_monocle: .

  • Ja, da steht auch, dass wir wesentlich mehr Erbschaftsteuer und Grundsteuer berechnen als die Schweiz.

    Das finde ich übrigens auch ein Unding, dass jetzt schon kleine Häuslebesitzer erschaftsteuerpflichtig werden, wenn sie einfach nur ein Haus oder eine Wohnung vererben, weil die zugrundezulegenden Werte so angezogen haben. Die Grundsteuerreform ist ja auch gerade in der Umsetzung begriffen, eine Neufeststellung im Gange. Und was in manchen Bundesländern die Grunderwerbsteuer kostet geht meiner Meinung nach auch auf keine Kuhhaut. Wir hier in Bayern sind neben Sachsen das einzige Land, das bei den 3,5 % geblieben ist. In Manchen Bundesländern wurde schrittweise schon bis auf 6,5 % erhöht. Zusammen mit den hohen Preisen vielerorts kann sich das doch kaum noch jemand leisten.

  • Es kann überhaupt niemand das Gesundheitssystem dazu einspallen, auf anderer Kosten zu leben. Man kann allenfalls auf Kosten anderer gesund werden, falls man krank wird. Solange man gesund ist nimmt man das Gesundheitssystem überhaupt nicht in Anspruch, sondern zahlt nur ein, um anderen zu helfen, gesund zu werden.

    Zu deiner Infromation:
    Nicht nur die Leistungserbringer (Ärzte, Kliniken), sondern auch die Kostenträger (Krankenkassen, Versicherungen) sind Teil eines Gesundheitssystems.
    (bitte sehr. gern geschehen)


    Die Behandlungskosten sind nicht abhängig vom Einkommen des betroffenen Patienten, sondern für alle gleich.

    Wenn jemand einen Teil deines Kostenbeitrags übernimmt, lebst du auf Kosten dieser Person.
    Und es ist auch nicht die Aufgabe des Gesundheitssystem, einen sozialen Ausgelich zu schaffen.

    Du hättest lieber noch eine Stunde länger schlafen sollen, statt so einen Quatsch ins Forum zu schreiben.

    Und auch da liegst du falsch.


    Woher willst du wissen, das ich gerade aufgestanden bin, bevor ich den Betrag verfasst habe?

    Woher willst du wissen wieviel Uhr es hier war, als ich den Beitrag geschrieben hahe?


    Du trifft irgendwelche Annahmen von denen du keine Ahnung hast, verwechselst diese dann mit Tatsachen und reimst dir darauf irgendwas zusammen.

    Gar kein Wunder, dass so eine Grütze rauskommt.

  • Ich habe die Zeiten der Vermögensteuer noch gut in Erinnerung und weiß noch, wie viel Verwaltungsaufwand und wie wenig Einnahmen im Verhältnis dazu verbunden waren. Das selbe Problem sehe ich bei der Erbschaftsteuer. Man müsste immer den Aufwand dagegenrechnen, aber das ist wohl nicht gewollt.

    Natürlich nicht.

    Wer interessiert sich dafür den Aufwand gegenzurechnen, wenn es doch gar nicht darum geht was dabei rauskommt, sondern um die Befriedigung von Neid und Missgunst.

    "Da hat einer mehr Glück als ich ... mimimi ... der bekommt was geschenkt und ich nicht ... mimimi"

  • Vermögenssteuer...
    Als wären die Deutschen nicht jetzt schon Weltmeister im Steuern zahlen... :smiley_emoticons_doh:


    Abgesehen davon, dass es selbstverständlich Irrsinn ist im Hochsteuerland Deutschland noch eine weitere Steuer oben drauf zu setzten (siehe Tong ) stellt die Vermögenssteuer eine ungerechte Doppelbesteuerung dar und setzt obendrein auch noch falsche Anreize.


    Es ist eine ungerechte Doppelbesteuerung , weil die angehäufte Vermögenswerte bereits versteuert wurden. Darauf wurde ja zB Einkommensteuer gezahlt.

    Und die Vermögenssteuer setzt falsche Anreize, denn sie es bestraft Vermögen zu bilden und belohnt Vermögen zu verprassen.

    Angespartes Vermögen kann verleihen und investiert werden. Es schafft also Arbeitsplätze und/oder Klimaschutz.
    Verprasstes Vermögen ... ist in erster Line einfach weg.

  • Wer interessiert sich dafür den Aufwand gegenzurechnen, wenn es doch gar nicht darum geht was dabei rauskommt, sondern um die Befriedigung von Neid und Missgunst.

    "Da hat einer mehr Glück als ich ... mimimi ... der bekommt was geschenkt und ich nicht ... mimimi"

    Politik sollte schon so gestaltet werden das sie für alle Seiten sich einigermaßen fair anfühlt, alles andere wäre fatal für die Stimmung im Land.

    Das hat nichts mit Neid und Missgunst zu tun, sondern es geht um Gerechtigkeit! Nebenbei bemerkt, wer schreit den am lautesten wenn es darum geht seine Privilegien nicht behalten zu können?

    Verprasstes Vermögen ... ist in erster Line einfach weg.

    Das schafft auch Arbeitsplätze...und das Geld kommt wieder in Umlauf.....aber es kommt ja auch keine Vermögenssteuer, Du kannst also die Schnappatmung einstellen.

  • Mal Off-Topic, weil es nicht lohnt, dafür einen eigenen Faden zu eröffnen:


    Vorhin auf WDR3 sagte der frühere EU-Kommissionspräsident Juncker in einem Interview, dass er die Menschen mag, auch die, mit denen er nicht so harmoniert. Man müsse die Menschen mögen, um in die Politik zu gehen. Wenn man Menschen nicht mag, solle man nicht in die Politik gehen, sondern dann wird man Banker.


    :rolling_on_the_floor_laughing:


    Ich mag den Kerl. :thumbs_up_medium_light_skin_tone:

  • Das schafft auch Arbeitsplätze...und das Geld kommt wieder in Umlauf.....aber es kommt ja auch keine Vermögenssteuer, Du kannst also die Schnappatmung einstellen.

    Leider nicht (*)   . Verpasstes Geld, das wieder in Umlauf gerät schafft keinen einzigen Arbeitsplatz.
    Das wird zwar oft behauptet, ist aber falsch, denn:

    Damit neue Arbeitsplätze entstehen können, muss jemand investieren. Daran geht kein Weg vorbei.

    Jemand muss eine neue Fabrik oder ähnliches bauen und Arbeiter einstellen.

    Um investierten zu können braucht man Kapital.

    Egal ob man dieses Kapital selber hat, oder sich leihen muss: Irgendwer muss es angespart haben.

    Ohne angespartes Kapital keine Investition. Ohne Investition keine neuen Arbeitsplätze


    Du hast zwar insofern recht recht, dass auch jemand konsumieren muss, aber das ist leider nie das Problem.

    Geld ausgeben ist nämlich nie ein Problem. Falls du mir das nicht glaubst, bin ich gerne bereit es dir anhand eines von dir dafür zur Verfügung gestellten Geldbetrags in beliebiger Höhe zu demonstrieren :winking_face:

    Geld ausgeben ist nie ein Problem - Geld anzusparen schon eher.

    Deshalb ist eine Vermögenssteuer - die zum Glück und wahrscheinlich Dank der FDP nicht kommt - so ein Irrsinn: Sie bestraft das Ansparen auch noch.



    (*) "Leider nicht", denn könnte eine Gesellschaft durch Geldausgeben reich werden, dann würden wir längst im Schlaraffenland leben.

  • Das schafft auch Arbeitsplätze...und das Geld kommt wieder in Umlauf

    Das stimmt, egal was T. sagt. Außer man schmeißt das Geld einfach von der Rheinbrücke. Aber das nennt man ja nicht verprassen. Im Allgemeinen heißt verprassen, sein Geld für unnötigen Tand ausgeben. Ob derjenige nun alles versäuft, es im Puff mit ner Horde Prostituierten durchbringt oder sich Tausend Lastenfahrräder kauft, irgendwer nimmt das Geld entgegen, hat somit einen Arbeitsplatz und gibt das Geld seinerseits wieder aus, womit der Umlauf gewährleistet ist.

  • Damit ein neuer Arbeitsplatz entsteht, muss jemand in die Entstehung dieses Arbeitsplatzes investieren.
    Es gibt keine andere Möglichkeit.
    Die fallen nicht vom Himmel, wenn Timba nur genug Geld unter die Leute bringt.

  • Wenn man eine Bar betreibt, in der irgendwelche Leute ihr Vermögen verprassen, welche Investition ist denn da nötig, um eine weitere Dame zu beschäftigen, die den Leuten das Verprassen angenehmer gestaltet? Hä? Du haust hier Lehrsätze aus einem Buch raus, das du vor 50 Jahren mal gelesen und nie richtig verstanden hast. Bleib doch mal beim richtigen Leben.

  • Wenn man eine Bar betreibt, in der irgendwelche Leute ihr Vermögen verprassen, welche Investition ist denn da nötig, um eine weitere Dame zu beschäftigen, die den Leuten das Verprassen angenehmer gestaltet? Hä? Du haust hier Lehrsätze aus einem Buch raus, das du vor 50 Jahren mal gelesen und nie richtig verstanden hast. Bleib doch mal beim richtigen Leben.


    mehr Tische, mehr Stühle und ein zusätzlicher Raum für die zusätzliche Zahl an Gästen.


    Hat man schon die nötigen Kapazitäten um zusätzliche Gäste von der neuen Kraft bewirten zu können, dann hat die dazu nötige Investition zur Einstellung der zusätzlichen Kellnerin eben schon in der Vergangenheit getätigt.
    Etwa so, als hätte man die Fabrik schon vor Jahren gebaut und nimmt sie erst jetzt mit neuen Arbeitern in Betrieb.
    Bauen musste man sie trotzdem.

  • Wenn ich mich heute (zum Bsp.) als 30 Jähriger selbstständig mache, zahle ich in der GKV

    Juncker war (und ist wohl immer noch) ein alter Schluckspecht. Juncker hat jeden gemocht, mit dem er einen trinken konnte. Mit einem "politischen Feind" einen hinter die Binde gießen ist aber definitiv noch besser als sich gegenseitig die EU-Gerichte an den Hals zu schicken. Aber dieser Haufen abgehalfterter Kleinstaatbürokraten bekommts eh nix hin....von da her drauf gepupst. Im Nachhinein muss man sagen, das er und Oettinger und Stoiber und Co. immer noch besser als die jetzige 3-Wetter-Taft-Frau waren. Jedenfalls für den Zusammenhalt. Den notwendigen Egoismus für das Wohlergehen und zukünftige Wohlergehen hatten und haben sie alle nicht. Man sieht ja schon seit einiger Zeit, das wir zunehmend in die wirtschaftliche, militärische und politische Bedeutungslosigkeit verfallen. Mit was? Mit recht!

  • Im Nachhinein muss man sagen, das er und Oettinger und Stoiber und Co. immer noch besser als die jetzige 3-Wetter-Taft-Frau waren.

    kürzlich ist ja der bundesbank-weidmann zurückgetreten. das war ja irgendwie so ein postenschacher vor einiger zeit, als die vdl kommissionschefin wurde und weidmann *nicht* ezb-chef. ich vermute irgendwie, das war keine geschickte personalverhandlung damals von mutti.


    nochmal zur krankenkassengeschichte: mir wäre es tatsächlich relativ egal, ob gkv mit dem % system (und bemessungsgrenze) oder pkv mit festen beiträgen (und ohne einkommensabhängiges krankengeld, das passt nicht in dieses system).

    auch die genannte ungleichheit der einkunftsarten für sozialabgaben ist komisch (inkl. dem fehlenden jahresabgleich für sozialabgaben analog zur steuer).


    ----


    aber zurück zu den koalitionsverhandlungen: irgendwie sind mir bisher nur dinge bekannt geworden, die *nicht* kommen: tempolimit, vermögenssteuer, gesundheitsreform. Ist schon was bekannt, was sich ändern wird?

  • Hat man schon die nötigen Kapazitäten um zusätzliche Gäste von der neuen Kraft bewirten zu können, dann hat die dazu nötige Investition zur Einstellung der zusätzlichen Kellnerin eben schon in der Vergangenheit getätigt.

    Man kann in eine Bar Investieren, aber wenn dann keiner kommt um Geld zu verprassen, braucht man auch keine Kellner einstellen.

    Diese Arbeitsplätze entstehen erst wenn Geld auch wirklich vor Ort verprasst wird.

    Und wer sagt Dir denn, dass die Leute die Geld sparen es auch wirklich investieren?

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