Nächster Kanzler: Laschet, Söder oder ein ganz anderer?

  • Ich finde, die Gutverdiener leisten schon ziemlich viel für das Allgemeinwohl.

    Ob jemand etwas für das Gemeinwohl leistet und wie viel das im einzelnen Fall ist, steht in gar keinem Zusammenhang mit dem Einkommen. Das sind zwei Paar Schuhe. Wie kommst du bloß darauf, dass das miteinander zu tun hat? Ganz krasses Beispiel: Ein Drogendealer zählt vermutlich auch zu den Gutverdienern. Aber auch bei "normalen" Tätigkeiten gibt es keinen Bezug. Das Gehalt orientiert sich allenfalls an der Leistung fürs Unternehmen. Das ist nicht dasselbe wie das Gemeinwohl.

  • Finde den Fehler. :upside_down_face:

    Es ist kein Fehler in der Aussage von Winterbottom. Dein Gedanke ist vermutlich, dass nur einkommensstarke Personen in der PKV sein können. Das ist aber nicht der Fall. Um reinzukommen muss man zwar mit dem Einkommen über einer gewissen Höhe sein, oder selbstständig sein, oder Beamter sein, (habe ich einen vergessen?) aber wenn man drin ist, bleibt man drin, auch wenn man danach verarmt. Man kann nicht so ohne Weiteres in die GKV zurückwechseln.

  • Ich finde, die Gutverdiener leisten schon ziemlich viel für das Allgemeinwohl.

    Ob jemand etwas für das Gemeinwohl leistet und wie viel das im einzelnen Fall ist, steht in gar keinem Zusammenhang mit dem Einkommen. Das sind zwei Paar Schuhe. Wie kommst du bloß darauf, dass das miteinander zu tun hat? Ganz krasses Beispiel: Ein Drogendealer zählt vermutlich auch zu den Gutverdienern. Aber auch bei "normalen" Tätigkeiten gibt es keinen Bezug. Das Gehalt orientiert sich allenfalls an der Leistung fürs Unternehmen. Das ist nicht dasselbe wie das Gemeinwohl.

    WB meinte damit wohl, daß Gutverdiener mehr Steuern zahlen.


    Das kann so sein, muß aber nicht immer so stimmen, Dank Steuerschlupflöchern...

  • Es ist kein Fehler in der Aussage von Winterbottom. Dein Gedanke ist vermutlich, dass nur einkommensstarke Personen in der PKV sein können. Das ist aber nicht der Fall. Um reinzukommen muss man zwar mit dem Einkommen über einer gewissen Höhe sein, oder selbstständig sein, oder Beamter sein, (habe ich einen vergessen?) aber wenn man drin ist, bleibt man drin, auch wenn man danach verarmt. Man kann nicht so ohne Weiteres in die GKV zurückwechseln.

    Wer im Monat 1000 Euro für die Krankenkasse bezahlt, kann nicht arm sein :winking_face: .

    Ich glaube schon das es Möglichkeiten gibt wieder zu wechseln, so weit ich weiß sind die GKV verpflichtet Leute wieder aufzunehmen, die gar keine Versicherung haben. Bin aber nicht 100% sicher, meine aber es mal gehört zu haben.

  • Wenn du für (ich glaube) ein Jahr unter eine bestimmte Einkommensgrenze fällst, kannst du bis zum Alter von 54 Jahren noch in die GKV wechseln.

    Und nein, ich bin nicht in der PKV, die Information ist allerdings recht frisch.

    Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren.

  • Wer im Monat 1000 Euro für die Krankenkasse bezahlt, kann nicht arm sein :winking_face: .

    Das Problem ist ja eben genau das, dass die das nicht bezahlen können. Aber auch nicht rauskommen aus der PKV. Da hat es schon viele Fälle gegeben. Wurde auch schon lang und breit im Fernsehen drüber berichtet.

    Ich glaube schon das es Möglichkeiten gibt wieder zu wechseln

    Die einzige mir bekannte Möglichkeit ist, dass man eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung annimmt. Solange man jung und fit genug ist und auch einen Job findet, wäre das ein Weg. Als klappriger Rentner eher schwierig.

  • Wenn du für (ich glaube) ein Jahr unter eine bestimmte Einkommensgrenze fällst, kannst du bis zum Alter von 54 Jahren noch in die GKV wechseln.

    Und nein, ich bin nicht in der PKV, die Information ist allerdings recht frisch.

    Dazu musst du aber weisungsabhängig beschäftigt sein, sprich regulärer AN sein.

    tachy-/bradykard

  • Wenn du für (ich glaube) ein Jahr unter eine bestimmte Einkommensgrenze fällst, kannst du bis zum Alter von 54 Jahren noch in die GKV wechseln.

    Du hast recht. Gerade nachgelesen. Die Einkommensgrenze ist 64.350 Euro (Stand 2021). Die Möglichkeit ist aber relativ nutzlos. Wer unter 55 ist und in der Größenordnung verdient, denkt meist noch nicht daran, zu wechseln. Dem geht's ja gut. Die Probleme fangen erst an, wenn das Einkommen wegfällt und man in einem höheren Alter ist. Dann ist es zu spät.

  • Es ist zwar richtig, dass wir PKVler im Alter mehr zahlen müssen, allerdings bedeutet weniger zahlen wohl ziemlich sicher auch weniger Qualität und Service. Gerade im Gesundheitswesen.

    private zusatzversicherungen sind ja nicht verboten.


    ich fände auch ein einheitliches gesundheitssystem besser. welches, ist mir egal, also alle gkv oder alle pkv (wie CH).

  • ich fände auch ein einheitliches gesundheitssystem besser. welches, ist mir egal, also alle gkv oder alle pkv (wie CH).

    Dazu fällt mir etwas ein.


    Eine alleinstehende Geschäftsfrau mit drei Kindern, die man sonst eigentlich in der PKV vermuten würde, machte einen Deal mit ihrem Kumpel.

    Sie ließ sich zum Schein abhängig von ihm anstellen und konnte dadurch in die GKV (ihr Geschäft lief natürlich weiter).

    Denn: in der GKV sind die Kinder mitversichert!

    Den zum Schein geflossenen Lohn incl. der AG-Abgaben an den Staat stellte er ihr wiederum als Beratungshonorar in Rechnung, also ein Nullsummenspiel.

    Das war für sie immer noch günstiger als in der PKV zu sein!

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