Nächster Kanzler: Laschet, Söder oder ein ganz anderer?

  • Weils unangenehm ist. Erst muss man planen wann man rein und rausfahren will, dann muss man zur Bushaltestelle gehen, dann muss man da warten, sich in einen je nach Uhrzeit überfüllten Bus quetschen, oder wie ich es am Land schon hatte, dass ein Bus einfach gar nicht kam. Dann braucht man 3 mal so lange bis man an seinem Zielort angekommen ist, weil man entweder umsteigen muss, oder aber der Bus jedes kleine Kaff abfährt. Zum Stall sind es genau 4 km auf der Straße und ich zahl mit den Öffentlichen 3,10 EUR pro fahrt, also auch noch frech teuer.


    Mit dem Auto könntest Du auch ohne Probleme Reitstiefel, Sattel, Futter, einen Sack Möhren etc. mit zum Stall nehmen. Im Bus geht das nicht.

    Wenn Du etwas vergessen hast, kann Du mit dem Auto einfach wenden und fährst nochmal schnell zurück. Wenn Du einmal im Bus sitzt, ist das nicht mehr möglich.

    Vielleicht möchtest Du auf dem Weg zum Stall noch eben bei einer Freundin vorbei, weil Du ihr noch ein dringend benötigtes Buch bringen mußt. Mit dem Auto ist das kein Problem.

    Und wenn Du dann vom Stall nach Hause fährst, müßtest Du eigentlich nochmal schnell beim Supermarkt halten, weil Dir für das Abendsessen noch ein paar Lebensmittel fehlen.


    Das sind nur ein paar Beispiele. Mit dem Auto bist Du viel selbstständiger und flexibler. Das ist eben individuelle Mobilität. Ich persönlich möchte das nicht missen.

  • die vielfältigen hier genannten gründe gegen den öpnv und/oder fürs auto sind beredtes zeugnis dafür, dass autofahren zu günstig und/oder die öpnv zu teuer sind. ewas, was im zuge des klimagedöns endlich angegangen werden soll.


    und die ganze mehr oder minder konstruierte flexibilität des autos oder die mehr oder minder irrationalen abneigungen gegen busse entlarven auch die neugewonnenen sorgen um unsozialheit von maßnahmen als etwas herangezogen.

  • mehr oder minder konstruierte flexibilität des autos

    :face_with_raised_eyebrow:

    :thinking_face:

    ...



    irrationalen abneigungen gegen busse

    Dein Urteil über die persönlichen Vorlieben/Abneigungen und Belange anderer sind aber schon gelinde gesagt dezent anmaßend.

    Weniger freundlich würde ich sagen, dass Dich Abneigungen anderer Leute prinzipiell einen Scheißdreck angehen, egal inwiefern sie nun in Deinen Augen "berechtigt" oder "nicht berechtigt" sind :winking_face_with_tongue::shushing_face::face_with_hand_over_mouth: Aber da ich freundlich bin...


    entlarven

    :face_with_tears_of_joy:

    -tachykard-

  • Man muss ziemlich blind sein um die Flexibilität eines eigenen Autos nicht zu sehen. Von mir aus kann man gerne darüber diskutieren, ob sie in allen Fällen wirklich nötig ist, aber die Behauptung, sie wäre lediglich konstruiert, ist in etwa vergleichbar mit der Leugnung des Coronavirus.

  • (...) Mit dem Auto bist Du viel selbstständiger und flexibler. Das ist eben individuelle Mobilität. Ich persönlich möchte das nicht missen.

    Das Auto hat für die Autofahrer fast nur Vorteile.

    Für die übrigen Verkehrsteilnehmer - und die Umwelt - hat es fast nur Nachteile.


    Beides stimmt. Darum diskutiert man bei dem Thema zwangsläufig windschief aneinander vorbei.

  • (...) Mit dem Auto bist Du viel selbstständiger und flexibler. Das ist eben individuelle Mobilität. Ich persönlich möchte das nicht missen.

    Das Auto hat für die Autofahrer fast nur Vorteile.

    Für die übrigen Verkehrsteilnehmer - und die Umwelt - hat es fast nur Nachteile.


    Beides stimmt. Darum diskutiert man bei dem Thema zwangsläufig windschief aneinander vorbei.

    Das Ding ist: Die meisten Menschen sind halt beides - Autofahrer und auch mal "andere Verkehrsteilnehmer". (Mal Kinder und die paar Leutchen ausgenommen, die keinen Führerschein besitzen UND niemals mit anderen im Auto mitfahren... Dürften Prozentual die wenigsten sein.)


    Insofern kann man ja eigentlich bei den meisten Menschen von ausgehen beide "Welten" zu kennen. Mit all ihren Vor- und Nachteilen.

    -tachykard-

  • Das Auto hat für die Autofahrer fast nur Vorteile.

    Für die übrigen Verkehrsteilnehmer - und die Umwelt - hat es fast nur Nachteile.


    Beides stimmt. Darum diskutiert man bei dem Thema zwangsläufig windschief aneinander vorbei.

    Das Ding ist: Die meisten Menschen sind halt beides - Autofahrer und auch mal "andere Verkehrsteilnehmer". (Mal Kinder und die paar Leutchen ausgenommen, die keinen Führerschein besitzen UND niemals mit anderen im Auto mitfahren... Dürften Prozentual die wenigsten sein.)

    Die "paar Leutchen" sind durchaus nicht selten. Schon mal alle bis 18, und dann die welche nicht oder nicht mehr fahren können. In meiner Stadt haben schon über 50% der Haushalte gar kein Auto mehr.

    Das nur wegen dem "prozentual die wenigststen".


    Es ging mir aber gar nicht darum zu werten. Sondern festzustellen dass das Auto für die die Auto fahren (am Steuer oder nicht, täglich oder nurselten) nur Vorteile hat, und für die andern (und die Umwelt) nur Nachteile.

  • Schon mal alle bis 18, und dann die welche nicht oder nicht mehr fahren können.

    Vielleicht hast Du den Zusatz "und nicht mit anderen im Auto mitfahren" vergessen.... Ich war auch mal minderjährig, bin aber fast täglich in einem Auto mitgefahren. Nur dass man a.) keinen Lappen hat oder b.) kein eigenes Auto, heißt nicht automatisch, dass man nicht trotzdem im Auto mitfährt.

    -tachykard-

  • und für die andern (und die Umwelt) nur Nachteile.

    Vielleicht keine auf den ersten Blick sichtbaren Vorteile. Aber NUR Nachteile, in dieser Absolutheit, würde ich nicht behaupten.

    Ja klar, es geht mir auch nicht um Absolutheit.

    Aber die Vorteile für die einen sind zu einem grossen Teil die Nachteile der andern. Dass viele zwischen den Vorteilen und den Nachteilen switchen können, spielt dabei keine Rolle.


    Ich frage mich, ob es in anderen Bereichen etwas Vergleichbares gibt.

  • Post by MrWinterbottom ().

    This post was deleted by Graue Socke: Persönlicher Angriff ().
  • und für die andern (und die Umwelt) nur Nachteile.

    Vielleicht keine auf den ersten Blick sichtbaren Vorteile. Aber NUR Nachteile, in dieser Absolutheit, würde ich nicht behaupten.

    Ich möchte mal sagen, wenn einer der "anderen" schwer verletzt irgendwo rumliegt, dann wird er heilfroh sein, dass es motorgetriebene Autos gibt, die ihn mit hohem Tempo ins nächste Krankenhaus bringen und er nicht auf die "Vorteile" einer Rikscha angewiesen ist.

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